Der Übersetzer: Leben und Sterben in Darfur und über 1 Million weitere Bücher verfügbar für Amazon Kindle . Erfahren Sie mehr

Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 6,08

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Übersetzer: Leben und Sterben in Darfur
 
 
Beginnen Sie mit dem Lesen von Der Übersetzer: Leben und Sterben in Darfur auf Ihrem Kindle in weniger als einer Minute.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Übersetzer: Leben und Sterben in Darfur [Gebundene Ausgabe]

Daoud Hari , Elsbeth Ranke
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition EUR 15,99  
Gebundene Ausgabe --  

Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Karl Blessing Verlag (14. April 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896673769
  • ISBN-13: 978-3896673763
  • Originaltitel: The Translator. A Tribesman's Memoir of Darfur
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 532.924 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Daoud Hari
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Daoud Hari auf Amazon

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Darfur – „unermessliches Leid, Mord und Vergewaltigung in schockierendem Ausmaß, ein Zustand, der schwer erträglich ist.“ (Frank-Walter Steinmeier )

„Haris Geschichte macht einen wichtigen Unterschied zwischen Darfur und früheren Völkermorden aus: Früher hatten wir immer die schwache Ausrede, nichts gewusst zu haben, bis es zu spät war.“ (Nicholas Kristof, The New York Times )

"Daoud Hari wuchs in Darfur auf. Die Region in Sudans Westen war einmal ein schönes Land mit "herrlichen, jahrhundertealten Dorfbäumen". Vorbei. Die Bäume gingen in Flammen auf, und Hari musste mit ansehen, wie sein Dorf von Reitermilizen zerstört und sein Bruder ermordet wurde. Für den lernbegierigen Hari wurde Englisch zur Waffe gegen den Genozid. Als Übersetzer und Informant führte er Journalisten durch das Krisengebiet, um die Welt von den Verbrechen zu unterrichten. Seine Memoiren ... sind ein bewegendes Plädoyer für eine UN-Schutzzone in Darfur. Lesen und Spendenbeitrag für "Ärzte ohne Grenzen" erhöhen!" (Stern )

Kurzbeschreibung

Daoud Hari sah mit eigenen Augen, wie die Dörfer seiner Heimat im Westen Sudans von Reitermilizen überfallen und von Kampfflugzeugen zerstört wurden, wie seine Geschwister vertrieben und getötet wurden. Er selbst konnte sich in den Tschad retten und fand seine Lebensaufgabe: die Worte der über 2,5 Millionen Flüchtlinge in Darfur jenen zu übersetzen, die über die "schlimmste humanitäre Katastrophe der Welt" (UNO) berichten. "Ich bin der Übersetzer, der Journalisten nach Darfur gebracht hat. In diesem Buch möchte ich Sie mitnehmen, wenn Sie den Mut haben, mich zu begleiten." Daoud Hari vom Stamm der Zaghawa verließ seine Familie, um die Schule zu besuchen, lernte Arabisch und Englisch. Er reiste illegal nach Ägypten und Israel, um Geld zu verdienen, wurde aufgegriffen und nach Darfur zurückgeschickt. Das Wiedersehen in der Heimat sollte kurz sein: Sein Dorf wurde, wie unzählige andere, ausgelöscht. Statt wie viele seiner Freunde zum Gewehr zu greifen und sich einer Rebellengruppe anzuschließen, tat Hari das, was er konnte: zuhören. Vom Tschad aus führte er Journalisten aus Europa und den Vereinigten Staaten über die Grenze in die gefährlichsten Gebiete Darfurs. Zusammen mit internationalen Beobachtern sprach er in Flüchtlingslagern mit Hunderten von Menschen und übersetzte ihre Geschichten. Im August 2006 verhaftete man ihn und einen Reporter der Chicago Tribune, bezichtigte ihn der Spionage, verhörte ihn unter Folter und drohte ihm mit Exekution. Über einen Monat später konnte er befreit werden. In seinem Buch erzählt er von Begegnungen mit dem Tod, aber auch von der unwiderstehlichen Weisheit, der Liebe und dem beinahe unzerstörbaren Humor seiner Landsleute.Daoud Hari sah mit eigenen Augen, wie die Dörfer seiner Heimat im Westen Sudans von Reitermilizen überfallen und von Kampfflugzeugen zerstört wurden, wie seine Geschwister vertrieben und getötet wurden. Er selbst konnte sich in den Tschad retten und fand seine Lebensaufgabe: die Worte der über 2,5 Millionen Flüchtlinge in Darfur jenen zu übersetzen, die über die "schlimmste humanitäre Katastrophe der Welt" (UNO) berichten.
"Ich bin der Übersetzer, der Journalisten nach Darfur gebracht hat. In diesem Buch möchte ich Sie mitnehmen, wenn Sie den Mut haben, mich zu begleiten." Daoud Hari vom Stamm der Zaghawa verließ seine Familie, um die Schule zu besuchen, lernte Arabisch und Englisch. Er reiste illegal nach Ägypten und Israel, um Geld zu verdienen, wurde aufgegriffen und nach Darfur zurückgeschickt. Das Wiedersehen in der Heimat sollte kurz sein: Sein Dorf wurde, wie unzählige andere, ausgelöscht. Statt wie viele seiner Freunde zum Gewehr zu greifen und sich einer Rebellengruppe anzuschließen, tat Hari das, was er konnte: zuhören. Vom Tschad aus führte er Journalisten aus Europa und den Vereinigten Staaten über die Grenze in die gefährlichsten Gebiete Darfurs. Zusammen mit internationalen Beobachtern sprach er in Flüchtlingslagern mit Hunderten von Menschen und übersetzte ihre Geschichten. Im August 2006 verhaftete man ihn und einen Reporter der Chicago Tribune, bezichtigte ihn der Spionage, verhörte ihn unter Folter und drohte ihm mit Exekution. Über einen Monat später konnte er befreit werden. In seinem Buch erzählt er von Begegnungen mit dem Tod, aber auch von der unwiderstehlichen Weisheit, der Liebe und dem beinahe unzerstörbaren Humor seiner Landsleute.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Englisch als Waffe 6. August 2008
Von Emilia
Format:Gebundene Ausgabe
Wer Der Übersetzer - Leben und Sterben in Darfur" in die Hand nimmt, muß hart gesotten sein, denn der Erlebnisbericht des Sudanesen Daoud Hari hält grauenhafte Flüchtlingsberichte parat. Daoud Hari selbst hatte das Glück, als jüngster Sohn in seiner Familie statt Ziegen zu hüten zur Schule gehen zu können. Brontes Jane Eyre", Stevensons Schatzinsel" und Dickens Oliver Twist" gehörten zu den Büchern, deren Lektüre ihn Englisch lehrte und die seinen Verstand öffnete und befreite". Als Gastarbeiter in Ägypten lernte er dann Arabisch, auf dem Weg nach Israel, wo er aufgrund höherer Löhne hin wollte, wurde er als illegaler Einwanderer festgenommen. Ich schaffte es also nach Beerscheba, allerdings nur in das dortige Gefängnis. Übrigens war es sehr schön dort, man konnte fernsehen und kostenlos ins Ausland telefonieren. Ich würde es sogar eher empfehlen als viele Hotels, in denen ich gewesen bin."
In Beerscheba blieb Daoud Hari nicht lange, schon bald wurde er nach Ägypten abgeschoben, wo er sich mit 90 Menschen eine Zelle teilen mußte. Doch der Autor trotzt selbst der schlimmsten Situation noch etwas Gutes ab: Nichts ist nur durch und durch schlecht, und man konnte dort vielen guten Menschen aus ganz Afrika begegnen ..."
Nach Monaten im Gefängnis wird Daoud Hari dank Unterstützung von Menschenrechtsorganisationen nicht in den Sudan ausgeliefert, der mehrere seiner Entlaufenen" hinrichten ließ, sondern kam in den Tschad. Von dort wagt er sich über die Grenze zu seiner Familie. Schon auf dem Weg in seinen Heimatort durchreist er niedergebrannte Dörfer und begegnete zahlreichen Flüchtlingen. Nur wenige Tage, nachdem er bei seiner Familie angekommen ist, wird auch sein Dorf überfallen. Dank der Weitsicht seines Bruders Ahmed wird der Ort rechtzeitig evakuiert, doch die Männer, die die Flucht von Frauen und Kindern absichern, werden von den Reitermilizen der Dschandschawid niedergemetzelt. Auch Ahmed fällt. Der Rest der Familie schafft es in ein Flüchtlingslager nahe der Grenze zum Tschad. Von dort beginnt Daoud Hari mit einer neuen, illegal erworbenen Identität, die ihn als Bewohner des Tschad ausweist, seinen eigenen Kampf gegen den Völkermord. Die meisten jungen Leute, mit denen ich aufgewachsen war, waren inzwischen tot oder kämpften im Widerstand; auch ich hatte mich entschieden, mein Leben aufs Spiel zu setzen, aber ich verwendete dazu mein Englisch und keine Waffe."
Fortan führt Daoud Hari UN-Mitarbeiter und Journalisten durch Flüchtlingslager und seine umkämpfte Heimat. Viele der Schick-sale, die er dort erfährt, hat er in seinem Buch Der Übersetzer - Leben und Sterben in Darfur" niedergeschrieben. Er berichtet von treuen Eseln, die kurz nachdem sie ihre wertvolle Fracht, nämlich die Kinder ihrer Besitzer, mit letzter Kraft im Flüchtlingslager abgeliefert haben, tot zusammenbrechen, oder von Müttern, die ihre toten Kinder nicht aus den Armen geben wollen.
Auf einer Reise durch das Land sieht er Menschen unter einem Baum. Beim Näherkommen entdeckt er drei Kinderleichen, verdurstet in der Hitze Darfurs, ihre Mutter baumelt an ihrem eigenen Kopftuch erhängt im Baum. Sie hatte, nachdem sie ihre drei Lieblinge hatte sterben sehen, selbst nicht mehr weiterleben wollen. Auch von einem verrückten Mann berichtet der Autor. Als Daoud Hari jedoch seine Geschichte erfährt, läßt sie auch ihn nicht mehr los. Vor den Augen des Mannes hatten Rebellen seine vierjährige Tochter Amma auf ihr Bajonett gespießt und während die Kleine noch vor Schmerzen schrie im Siegestanz" das Bajonett mit dem Kind an der Spitze in die Höhe gerissen.
Daoud Hari selbst hatte das Glück, 2003 von den USA aufgenommen zu werden. So oft war er im Einsatz für die UN dem Tod nur knapp entkommen, irgendwann hatte er so viele Fürsprecher in New York, daß er Asyl erhielt.
Sein Plädoyer: Wenn die Welt zuläßt, daß die Bevölkerung von Darfur für immer von ihrem Land vertrieben und an ihrer Lebensweise gehindert wird, dann wird es auch anderswo zu Völkermorden kommen, denn die Leute werden denken: Es funktioniert. Es darf nicht funktionieren."
Gewidmet hat der Autor, der für ein Menschenleben viel zu viel Hunger, Krankheit, Mord und Vergewaltigungen sah, sein bewegendes Buch seiner Mutter und allen Frauen in Darfur.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Auf jeden Fall lesen! 21. Februar 2011
Von Katja
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist nichts für jemanden, der was Nettes lesen will. Daoud Hari schreibt sehr sachlich über ein liebenswertes Aufwachsen und seinen Werdegang, aber genauso sachlich über seine Berufung, seinen Job als Übersetzer. Es tut der Seele weh, zu lesen, wie sehr die Menschen in und um Darfur und in großen Teilen Sudans, leiden müssen, wie die Menschen getötet, vergewaltigt, erniedrigt werden - kurzum: es öffnet einem (wohl mal wieder) die Augen, wie gut es uns selbst geht.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Ein sehr empfehlenswertes Buch für denjenigen der sich für den Bürgerkrieg in Dafur interessiert. Eigentlich angezogen durch das Cover und den Titel habe ich das Buch gelesen. Daoud Hari schreibt erstklassig authentisch und überzeugend aus Sicht eines gläubigen Muslime. Man taucht in die Welt des Bürgerkrieges, um Macht, Religon und Scharia ein vermischt mit Kindheit, Liebe und Geborgenheit eines afrikanischen Dorfes erstklassigen Sozialgefüges.
Daoud Hari schreibt von seiner Kindheit seiner Familie und den Konflikten wie sie 2003 sein Dorf mit mörderischer Gewalt durch Regierungstruppen einholt. Die Rebellen anfangs gegen die Scharia werden immer mehr durch Regierungen und Militärs instrumentalisiert und gegeneinander Ausgespielt bis zum Schluss niemand mehr weiss wer gegen wen ist. Es herscht das Chaos und ein Menschenleben ist nichts wert. Dazwischen stehen die Menschen und Kinder die wenn sie in den ersten 6 Monaten sterben "Duchreisende Vögel" genannt werden. Wir wissen nach der Lektüre wie whee gespielt wird, was "Hawalyas", "Jallabiya", "Fatha" oder "Handalla" heißt und dürfen gedanklich mit Dahoud Hadi die steinzeitlichen jahrtausende alten Zeichnungen in den Höhlen des heiligen Berges seines Heimatdorfes betrachten.
Ob eine Regierung die Herzen ihres Volkes repräsentiert, ist mit Sicherheit der Prüfstein einer Demokratie, schreibt Hari resümierend und trifft damit den Kern des Problems.
A.Graefenstein (Karlsruhe)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar