Das Problem bei einem Projekt wie "Die Kzin-Kriege", bei denen ein Autor sein Universum für andere Autoren öffnet, ist, daß man immer ein Buch von ursprünglichen Autor erwartet. Stattdessen bekommt man eigenständige Bücher, die lediglich vor dem selben Hintergrund spielen. Bei "Der Überlebende" ist mir das wieder einmal schmerzlich bewußt geworden. Obwohl die beiden Geschichten in diesem Buch wirklich gut sind, sind sie abslut nicht das, was ich unter einem Buch aus Niven's "bekanntem Universum" erwartet habe, nur daher die schlechte Wertung. Keine der beiden Geschichten hat einen Hauptdarsteller, den man wirklich mögen kann, und beide tendieren eher Richtung Alptraum. Das Buch ist nicht schlecht, aber man sollte sich beim Kauf bewußt sein, daß man keinen Niven kauft, sondern zwei Geschichten von Donald Kingsbury und Bear/Stirling. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)