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Depression ist keine Krankheit: Neue Wege, sich selbst zu befreien [Gebundene Ausgabe]

Josef Giger-Bütler
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 19,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Kurzbeschreibung

10. September 2012
Der Autor schlägt einen völlig neuen Weg ein, der den Betroffenen Mut macht, sich aus ihrer depressiven Entwicklung selbst zu befreien: Indem er der Depression das krankhafte, dämonisch-unverständliche nimmt und sie mit der persönlichen Lebensgeschichte des Einzelnen verknüpft. Ein Buch auch für Angehörige und alle, die mehr darüber wissen wollen. Die Depression gilt als seelisches Volksleiden – Tendenz zunehmend. Sie wird vorwiegend medikamentös behandelt, aber nur bei der Hälfte der depressiven Menschen mit Erfolg. Mit seinem neuen, erfolgreichen Ansatz grenzt Josef Giger-Bütler die Depression von Trauer, Angst, Burnout und Verbitterung ab und zeigt uns, wie sie sich beim Betroffenen entwickelt. Er betont, dass die Depression keine Krankheit ist, sondern ein falsch gelerntes und damit falsch gelebtes Leben, aus dem sich jeder befreien kann.

Wird oft zusammen gekauft

Depression ist keine Krankheit: Neue Wege, sich selbst zu befreien + »Jetzt geht es um mich«: Die Depression besiegen - Anleitung zur Selbsthilfe + »Endlich frei«: Schritte aus der Depression (Beltz Taschenbuch)
Preis für alle drei: EUR 59,80

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 214 Seiten
  • Verlag: Beltz; Auflage: Originalausgabe (10. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407859406
  • ISBN-13: 978-3407859402
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 57.984 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Das Buch [ist] spannend, äußerst anregend und zudem sehr verständlich geschrieben.« ZDF Videotext »Er räumt mit Vorurteilen über Depressionen auf, erklärt ihre Entstehung und zeigt neue Wege in ein freies, selbstbestimmtes Leben.« dapd »Mit seinem neuen,erfolgreichen Ansatz grenzt Josef Giger-Bütler die Depression von Trauer, Angst, Burnout und Verbitterung ab und zeigt uns, wie sie sich beim Betroffenen entwickelt.»Amselhof

Über den Autor

Dr. Josef Giger-Bütler ist Psychotherapeut mit eigener Praxis in Luzern. Seit vielen Jahren ist er auf die Therapie und Heilung von Depressionen spezialisiert.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine Krankheit? 9. September 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Zugegeben: Es war der provokante Titel des Buches, der mich zum Kauf angeregt hat, als ich in einer großen Buchhandlung durch die Regale gestöbert habe.

Aber sowohl Titel als auch Untertitel ("Neue Wege, sich selbst zu befreien")und sogar der Kommentar auf dem roten Button: "Josef Giger-Bütler macht Mut!" scheinen mir für dieses Buch mehr als unzutreffend zu sein.

Der Autor versucht darzustellen, dass aus seiner Sicht Depression keine Krankheit ist, sondern (lediglich?) die Folge einer "depressiven Entwicklung" ist, die bereits in der Kindheit beginnt. Diese Entwicklung, so Giger-Bütler, zeigt sich in erworbenen Verhaltensweisen, die so sehr verinnerlicht und automatisiert werden, dass sie letztendlich in den Zustand einer "manifesten Depression" münden.

"Depression ist keine Krankheit" - diesen Satz, diesen Gedanken wiederholt der Autor gebetsmühlenartig und in verworrenen, aufgeblasenen Formulierungen während der ersten 191 (von 213!) Seiten des Buches. Das macht das Lesen zur Geduldsprobe, weil seitenweise der gleiche Inhalt mit immer neuen Wortkonstrukten dargestellt wird.
So ist der Schreibstil und das ewige Kreisen um immer gleiche Gedanken höchst unerfreulich - ganz abgesehen davon, dass ich auch den Inhalt und die Thesen Giger-Bütlers zum Thema "Depression" für recht schwammig und ziemlich eigen(artig) halte.

Mit der Frage "Wie schaffe ich den Ausstieg?" beschäftigen sich nur die letzten Seiten des Buches (das 9. Kapitel). Und auch hier gilt, was schon zu den vorausgegangenen Kapiteln gesagt wurde: langatmig, lamentierend und ohne wirklich Erhellendes zu schreiben dreht sich alles um den Satz: "Jetzt geht es um mich!" (...gab es da nicht auch schon ein Buch drüber... vom gleichen Autor?). Wo bleiben die im Titel versprochenen "neuen Wege, sich selbst zu befreien"? Bestimmt nicht in diesem Buch. Auch dieses Kapitel: Enttäuschend.

Anerkennen möchte ich bei aller Kritik doch das Anliegen Giger-Bütlers, depressiv Erkrankte vor Stigmatisierung und weit verbreiteten Vorurteilen zu bewahren, die meist durch Unwissen (oder Falsch-Wissen) entstehen. Ob dies aber dadurch erreicht werden kann, Depression NICHT als KRANKHEIT zu sehen und zu betiteln, scheint mir fraglich.

Eine Rezensentin schrieb, dass dieser Titel für alle Betroffenen ein "Schlag ins Gesicht" sein müsse - ähnlich empfinde ich es auch nach dem Lesen des Buches: Es enthält wenig Mut machendes, wenig konkrete Hilfestellungen und wenig Verständnis für das Leid der Betroffenen.
Sätze wie: "Depressive Menschen leiden an sich und am Leben, aber sie sind nicht krank. Die Depression ist ein krankheitswertiger Zustand, aber keine Krankheit." (S. 28)sorgen beim Leser dann wohl eher für Verwirrung oder Verärgerung.

Fazit: Für mich ein absolut unerfreuliches und wenig empfehlenswertes Buch. Wer sich wirklich über das Thema "Depression" informieren will oder als Betroffener Anregung, Anleitung zur "Selbst"-Hilfe sucht, möge besser zu einem anderen Buch greifen.
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Leiden muss keine Krankheit sein 26. März 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Der Titel dieses Buches sagt bereits umfassend, worum es hier geht. Endlich sagt es mal jemand und widerspricht den Valium-Experten, die Menschen einfach unter Drogen setzen, statt ihnen wirklich zu helfen. Denn eines macht der Autor klar: Valium kann nicht heilen. Auch von sog. "endogenen" Depression, wie sie nur allzu häufig diagnostiziert wird, will der Autor nichts wissen. Er unterscheidet zwischen einem Leiden und einer Krankheit, entlässt damit jeoch nicht die Krankenkassen aus ihrer Verantwortung bei der Behebung depressiver Zustände, die für ihn krankheitswertig sind. Denn das Label "krank" ist heutzutage geradezu inflationär in Gebrauch.
Giger-Bütler, selbst Psychotherapeut, ist fest davon überzeugt: Depressive Verhaltensweisen sind in der Kindheit gelernt und nicht etwa angeboren. Sie können daher auch nicht jede oder jeden treffen, wie es leider im Volksmund heißt. Dieser Leidenszustand ist eine kindliche Reaktion auf Überforderungssituationen, auf die das Kind mit einem - damals offenbar angemessenen - Anpassungsverhalten reagiert und dieses im Verlauf des Lebens weiter ausgebaut hat. (38)
Bei dem Versuch, etwas gut und richtig zu machen wurde der falsche Weg eingeschlagen, der damals jedoch als der einzig möglich und richtige erschien. Diese Anpassung ist eine enorme Leistung. Sie wird offenbar nur von Menschen mit besonderen Fähigkeiten erbracht. Denn Depressive sind "Profis der Empathie". Sie bestehen aus Einfühlung, Verantwortung und Schuldgefühlen. (40) Sie können sich voll und ganz auf etwas und andere Menschen einlassen, sie können Kräfte mobilisieren, sich konzentrieren, und damit zu Lösungen gelangen, die anderen vielen Menschen verschlossen bleiben. Weil sie sich selbst zurücknehmen und anderen Raum geben, sind sie für hervorragende Förderer und Begleiter. (45)
Doch dann wurden sie Sklaven ihrer depressiven Entwicklung, Gefangene ihrer eigenen Überforderungsmuster. Denn was immer depressive Menschen machen, es genügt in ihren Augen nie. Sie haben die Reaktion der sie einst überfordernden Eltern und Erwachsen verinnerlicht - auf Kosten des eigenen Lebens und zum eigenen Schaden des späteren Erwachsenen. Nun sind sie depressiv, weil sie sich in diesen Überforderungsmustern eingerichtet haben -und zwar lange, bevor sie als depressive Muster für sie selbst und ihre Mitmenschen erkennbar wurden. (99) - Für alles haben sie Verantwortung übernommen - nur nicht für sich selbst.

Und genau an dieser Stelle muss die Therapie einsetzen, die Befreiung von falschen Lebensmustern und Reaktionsweisen. Nach der Bilanz: Gut gemeint und schlecht belohnt, (25) müssen Depressive lernen, ihr Leiden ernst zu nehmen wie eine Krankheit und sich selbst wichtiger als alles andere und alle anderen - auch und vielleicht gerade ihre Arbeit.
Denn Depressionen vermögen durchaus die Arbeitsfähigkeit der Betroffenen zu beeinträchtigen. Solange sie das noch nicht tun, spricht der Autor von einer latenten Depression, die das große Heer der Depressionen bilden. In diesem Zustand haben die Menschen noch die Kraft zu funktionieren und wären in der Lage, sich selbst zu heilen, indem sie ihre Einstellung ändern, sich selbst mehr Raum geben und achtsam mit sich selbst und den eigenen Bedürfnissen umgehen. Ja, vielleicht erst einmal herausfinden, was und wer ihnen wirklich gut tut
Erst wenn keine Kraft mehr da ist, wenn alles Sich-Zusammenreißen nicht mehr funktioniert, kommt es zu einem physischen und psychischen Zusammenbruch - und damit zum Durchbruch der manifesten Depression. Die Menschen bedürfen in diesem Fall nicht nur der Krankschreibung - auch wenn sie nicht wirklich krank sind -, sondern auch der Hilfe von außen.
Hier muss deutlich werden, dass die depressiven Muster in ihrer ganzen Beschränktheit und Einseitigkeit dennoch Leitplanken waren und somit Garanten für das eigene Überleben in einer fordernden Umwelt, gegen die sich das Kind nicht wehren konnte. Der erwachsene Mensch aber muss und kann lernen, sich dagegen zur Wehr zu setzenund diese einst sicheren Leitplanken aufzugeben und sie durch neue zu ersetzen.
Wer sich über Jahre überfordert, auslaugt und erschöpft, ist gezeichnet - muss aber auch dafür die Verantwortung übernehmen und begreifen, dass er allein sich selbst die oder der Nächste ist und nur selbst dafür Sorge tragen kann, dass ihr oder ihm neue Energien zufließen
"Eine schweizerisch-deutsche Studie zeigt, dass depressive Menschen bessere Entscheidungen treffen können als gesunde Menschen." (45)
Diese Fähigkeiten müssen Depressive nun für sich selbst verwenden und herausfinden, was ihnen gut tut und was nicht. Sie müssen lernen, sich an ihren neuen Leitplanken auszurichten und sich damit genau so sicher fühlen wie einst mit den alten.
Der Autor macht keinen Hehl daraus, dass es sich dabei um einen langwierigen Prozess handelt. Denn in der Tat ist es nicht leicht, sich von Mustern zu befreien, die einst ohne Rücksicht auf Verluste die depressiven Muster geschaffen, bedient und gefestigt haben. Muster, die dabei auch noch als hilfreich erlebt wurden, weil sie die Bedürfnisse anderer Menschen befriedigten, von deren Wohlwollen das Kind einst abhängig war.
Dieses System muss zum Zusammenbruch gebracht werden, möglichst bevor der depressive Mensch selber zusammenbricht. - Und genau dazu könnte dieses Buch einen wichtigen Beitrag leisten.

Es ist gut leserlich geschrieben und kommt ohne den üblichen Fachjargon aus. Nur sind der Wiederholungen für meinen Geschmack zu viele. Weniger hätten's auch getan. Anderen mögen sie aber durchaus helfen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr guter Ansatz, aber ... 9. Juli 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Aus persönlichen und beruflichen Gründen beschäftige ich mich schon länger mit dem Thema Depression und fand deshalb den Titel des Buches spannend. Der Ansatz des Autors hat mich auch sofort überzeugt bzw. bestätigt, in allen Aspekten: Der Entwicklungsweg depressiver Menschen, die depressiven Muster, Latenzdepression bis hin zur manifesten Depression - nachvollziehbar und sehr überzeugend. Auch die Abgrenzung gegenüber Verbitterung, Burnout und Trauer fand ich sehr wichtig und gut, wobei ich die Grenzen teilweise nicht ganz so scharf ziehen würde wie Josef Giger-Bütler - Burnout kann m.E. in Verbindung mit einer Depression auftreten.
Der Autor vertritt seine Thesen sehr leidenschaftlich, klar und überzeugend. Das ist gut und wichtig, führt hier aber dazu, dass sich die Inhalte wiederholen. Die kursiv geschriebenen Boxen tragen dazu noch bei - er will dem Leser seine Theorie "einhämmern" und wiederholt bestimmte Aussagen gebetsmühlenartig. Das ermüdet und ich habe dann Teile einfach nur überflogen.
Was aus meiner Sicht noch fehlt, sind Praxisbeispiele. Der Autor schreibt nicht akademisch oder abgehoben, er schreibt sehr gut verständlich. Doch Beispiele aus seiner Praxis oder aus dem Leben wären gut, um selbst Betroffenen evtl. das Gefühl zu geben, dass sie nicht alleine sind, und was andere unternommen haben, damit es ihnen besser geht. Das Fazit des Autors ist, dass Depressive tun sollen, was gut für sie ist. Ja, das ist wichtig und die absolut einleuchtende Schlussfolgerung. Allerdings kommt dieses Kapitel viel zu kurz und auch hier fehlen die Beispiele und konkrete Schritte, die man unternehmen kann. Viele Menschen wissen auch einfach nicht, was gut für sie ist - wie kommen sie dahin? Das steht dann wahrscheinlich in seinem nächsten Buch...
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen sehr sehr gut
Man kann im Leben immer viel probieren und versuchen sich zu ändern. Doch einmal aufzuzeigen wie es wirklich in einem aussieht. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von Mario Ganzer veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Depression ist keine Krankheit
Dieser Ratgeger Depression ist keine Krankheit - finde ich nicht schlecht geschrieben.
Es ist auch interessant und vielseitig, man kann einiges lernen.
Vor 1 Monat von Johanna Moosmann veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen mühsam zu lesen, viele Wiederholungen, wenig umsetzbar
Dieses Buch bleibt mir zu sehr an der Oberfläche der Krankheit und ist im "Ernstfall" wenig hilfreich für den Erkrankten
Vor 4 Monaten von Dr. Besser, Monika veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr hilfreiches Buch!
Ich habe schon einige Bücher über Depressionen gelesen, aber mich nur teilweise darin wiederfinden können. Dieses Buch beschreibt mich, bis ins Detail. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Christiane Kniest veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Enorm hilfreich
Mit schonungsloser Offenheit beschreibt der Autor das oft grausame Leiden der von Depression betroffenen Menschen.

Dieses „An-sich-und-dem-Leben-Vorbeileben“. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Elfi Louis veröffentlicht
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Vor 10 Monaten von Johannis Jappen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Eine neue Sichtweise
Der Autor ist Psychotherapeut und hat sich insbesondere der Therapie von Depressiven gewidmet. Dabei hat er immer klarer in Erfahrung gebracht, dass es sich bei der Depression... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Biene Maya 2013 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Depression ist eine Krankheit
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Vor 13 Monaten von Johanna veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Rückschritt - Bitte nicht ernst nehmen
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Vor 14 Monaten von Simone veröffentlicht
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