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Pressenotiz zu : Die Tageszeitung, 28.04.2000
Susanne Messmer nutzt das Erscheinen der Depeche Mode-Biografie, die Karriere der Band zu skizzieren: vom Teenie-Idol zum jesusmäßigen Märtyrer - auch wenn der Sohn Gottes dazu kein Heroin brauchte. Da Malin keine Erklärung für die seltsame Tatsache hat, dass sich die Fans trotz des gigantischen Erfolgs der Band als "festverschworene Gemeinschaft jenseits von Mainstream" fühlen, sucht die Rezensentin nach einer Erklärung: Sie deutet die Verehrung der Band als Absage an "Rationalismus und Pragmatismus". Überhaupt fehlt ihr ein bisschen die Analyse in Malins "erster gründlicher und offizieller" Biografie der Band. Aber dennoch fügen sich für sie die "witzigen Anekdoten und Zitate", zur Geschichte einer "faszinierenden éducation sentimentale".
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Kurzbeschreibung
Die Geschichte der Wandlungen, Unvollkommenheiten und Triumphe von DEPECHE MOD
Mit Depeche Mode ... erscheint ein Buch, das in Zusammenarbeit mit der Band selbst entstand. Der renommierte britische Musikjournalist Steve Malins führte jedoch nicht nur zahllose Interviews mit Martin Gore und Co., sondern sprach auch mit den Weggefährten, die Depeche Mode seit ihren Anfängen in den späten Siebzigern begleitet haben. Dadurch entsteht ein facettenreiches Porträt nicht nur einer Band, sondern einer ganzen Musikrichtung: Depeche Mode prägten mit ihrem Sound das Genre des Synthiepop und dienten als Orientierung für zahllose Epigonen, die heute noch die Charts bevölkern. Depeche Mode können zur Jahrtausendwende auf zwanzig Jahre Bandgeschichte zurückblicken. In den Neunzigern erfanden sie sich komplett neu:
Statt kühler Elektronik begannen sie immer mehr mit Rockgitarren zu arbeiten, ihre Texte handelten oft von der düsteren Seite des Lebens. Gerade in Deutschland haben Depeche Mode zahllose treue Fans. Auch für jene, die fast alles über ihre Stars zu wissen glauben, wird Depeche Mode einige Enthüllungen bieten - Kritiker in Großbritannien feierten Malins' Buch bereits als ultimative Darstellung einer faszinierenden Band.