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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelegenheitsdetektivin im Einsatz für Obdachlosen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Denn umsonst ist nur der Tod: Fran Varadys zweiter Fall (Taschenbuch)
Schon der Einstieg in die Geschichte macht klar, hier wird es für die Protagonistin schwer werden, andere von der Wahrheit zu überzeugen. Die zufällige Begegnung mit einem Obdachlosen lässt die eher chaotische und gerade erst selbst sesshaft gewordene Fran Varady von einer Entführung erfahren. Die Polizei scheint an der Geschichte ziemlich uninteressiert zu sein und so packt die junge Gelegenheitsdetektivin der Ehrgeiz und vor allem der Glaube an die Aufrichtigkeit des verwahrlosten Mannes, der zudem plötzlich auch noch verschwindet. Eine aufregende Suche beginnt und so harmlos bürgerlich das ganze Geschehen wirken mag, so spannend entwickelt sich das kriminalistische Rätsel. Besonders die präzise Beschreibung der jungen Kriminalistin und die sehr persönlichen Einblicke in deren privates Leben und Wesen machen den Roman so individuell nah. Fast scheint es so, als wäre Fran Varady eine gute Bekannte, eine Nachbarin, deren Alltag einem wohlbekannt und vor allem absolut verständlich und nachvollziehbar ist. Die Geschichte entwickelt sich so, dass man mit Fran Varady mitzweifelt, mitfiebert und sich über die kleinen Niederlagen ärgert, über die kleinen und schließlich den großen Erfolg jedoch freut. Solche Geschichten gefallen, man kann sich identifizieren, sie mit erleben und mit einem guten Gefühl am Ende das Buch zuklappen. © 9/2005, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein zweiter spannender Fall für Fran,
Rezension bezieht sich auf: Denn umsonst ist nur der Tod: Fran Varadys zweiter Fall (Taschenbuch)
Zum Inhalt: Während sie auf ihren Freund Ganesh am Bahnhof wartet, gibt Fran einem Obdachlosen einen Kaffee aus. Albert Antony Smith - genannt Alkie Albie - erzählt ihr daraufhin von einer Entführung, die er vor einigen Tagen aus seinem Unterschlupf an der St. Agatha Kirche heraus beobachtet haben will: zwei zwielichtige Typen sollen vor dem benachbarten Frauenhaus ein junges Mädchen in ihr Auto gezerrt haben. Alkie Albie beschreibt das Mädchen, die Umstände seiner Entführung und die Entführer so detailliert, dass Fran ihm glaubt und wider besseres Wissen (ihre eigenen Erfahrungen mit der Polizei waren in der Vergangenheit ja nicht gerade die besten) Anzeige bei der Polizei erstattet.Wie zu erwarten war, wird ihre Anzeige von dem Moment an, als sie Alkie Albie (der seinen Spitznamen nicht von ungefähr trägt) erwähnt, nicht mehr ernst genommen und Fran wird zudem sehr von oben herab behandelt. Das verträgt sie nun überhaupt nicht, und so beschließt sie, Albie zu suchen und zu einer eigenen Aussage zu überreden um seine Glaubwürdigkeit zu beweisen. Bei der Suche nach Albie, der mittlerweile wieder in einem seiner zahlreichen Unterschlupfe verschwunden ist, stoßen Fran und Ganesh prompt auf das Auto, das ihr Albie als Entführungsfahrzeug genau beschrieben hatte sowie den zugehörigen Besitzer. Als sie Albie schließlich finden, kommen Fran und Ganesh gerade noch rechtzeitig, um ihn ebenfalls vor einer Entführung zu bewahren, das Auto und die Typen sind die selben, die das Mädchen entführt haben sollen. Albie willigt ein, am nächsten Morgen mit Fran zur Polizei zur gehen, und seine Geschichte selbst zu Protokoll zu geben. In der Nacht jedoch kommt Albie ums Leben und Fran macht sich erneut auf die Suche, diesmal nach Beweisen, dass es sich hier nicht um einen Unfall aufgrund von Trunkenheit sondern um Mord handelt. Ab hier überschlagen sich die Ereignisse dann förmlich. Mittlerweile ist nun klar, dass es tatsächlich eine Entführung gegeben hat und Fran lernt auch den reichen und verschrobenen Stiefvater des Opfers kennen, der angeblich ein alter Freund ihres Vaters aus Kindertagen ist. Er beauftragt Fran nun "offiziell", ihre Nase in die Angelegenheit zu stecken. Dass sie bei dieser Angelegenheit niemandem trauen kann, nicht der Polizei und auch nicht ihrem Auftraggeber, wird Fran bald klar, aber die Lösung dieses Falles ist dann doch wieder ganz anders gelagert, als man eigentlich erwartet hatte. Auch in dieser zweiten Geschichte um die frühere Hausbesetzerin und Gelegenheitsjobberin Fran Varady kommt die Spannung nicht zu kurz. Spätestens ab der Hälfte kann man das Buch nur sehr schwer wieder aus den Händen legen, denn da gewinnt die Geschichte ordentlich an Tempo: Fran wird selbst von einem Unbekannten bedroht, schließlich sogar entführt. Der Leser kommt selbst kaum zum Atemholen, so dass auch die ein klein wenig an den Haaren herbeigezogene Auflösung (Rachsucht um JEDEN Preis ???) kaum ins Gewicht fällt. Gesellschaftlich gesehen ist Fran gegenüber ihrem ersten Buch ein ganzes Stück weiter gekommen: Sie hat nun (über Beziehungen) eine feste Wohnung in einer angesehenen Wohngegend bei einer netten älteren Dame. Ab und zu tun sich Jobs auf, so dass Fran auch ein bisschen zu Geld kommt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
anfangs dachte ich...,
Rezension bezieht sich auf: Denn umsonst ist nur der Tod: Fran Varadys zweiter Fall (Taschenbuch)
oh Gott, was für einen oberflächlichen Wälzer habe ich nun zu Weihnachten geschenkt bekommen. Normalerweise bin ich kein Fan von Kriminalromanen und das Cover sieht mehr so nach einer typischen "Frauenlektüre" aus.....aber ich meine Meinung schnell geändert. Dieser Roman ist sehr witzig geschrieben. Die "Privatdetektivin" Fran ist als eine sehr symphatische Person beschrieben, die auch ihre kleinen Fehler hat und trotz ihrer guten Spürnase wenig Erfolg im Beruf hat. Die Schriftstellerin versteht es eine Spannung aufzubauen und der Schluss ist völlig anders, als der Leser wohl vermutet hat. Dieser Roman ist sehr zu empfehlen, auch wenn man für Krimis nicht viel übrig hat.
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