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Die Schreibweise von Elizabeth George ist einfach wunderbar. Clever und raffiniert strickt sie ihren Fall, die minimalen logischen Fauxpas in der Handlung fallen so gut wie gar nicht auf und beeinträchtigen in keiner Weise den Lesespaß. Der Klappentext des Buches besagt laut der Frankfurter Rundschau: „Eine Geschichte, bei der man das Einschlafen so lange herausschiebt, bis es sich eh nicht mehr lohnt. Mit diesem Krimi kann man glatt eine Nacht durchlesen", und dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Mehr als einmal habe ich erschrocken auf die Uhr geschaut und konnte es nicht fasst, wie furchtbar schnell die Zeit verfliegt, während man diesen fesselnden Krimi liest. Ständig rätselt man, wer der Mörder sein könnte. Das Interesse wird von Anfang bis Ende aufrechterhalten, da man ganz gierig auf weitere Hinweise ist. Außerdem ist der Autorin wunderschön die Charakterbeschreibung der einzelnen Hauptfiguren gelungen, so dass man ohne weiteres eine Bindung zu ihnen aufbauen kann. Und obwohl George den Verdacht auf ziemlich alle Mitwirkenden lenkt, ist das Ende trotzdem überraschend!!
Fazit: ein super spannender Krimi, der auf jeden Fall zu begeistern und fesseln weiß. Aber Vorsicht - hier kann es schon mal zu ein wenig Schlafentzug kommen...
Ein spannendes Buch, absolut nicht zu empfehlen für männliche straight Krimi-Leser.
Der Schauplatz ist ein Universitätsgelände in Cambridge. Ein Stadtplan und eine Skizze des Universitätsgeländes helfen einen räumlichen Bezug zu den erwähnten Schauplätzen herzustellen. Das Leben und Arbeiten an einer Elite-Universität wird durch die Ermittlung in dem Mordfall akribisch unter die Lupe genommen. Gerade dieses Hineinversetzen, Hineindenken in eine fremde für sich abgeschlossene Welt vermittelt Wissen von Zusammenhängen und Lebenssituationen, die den Leser nur ungern das Buch aus der Hand legen lassen.
Es ermittelt das altbekannten Team um Inspector Lynley. Auch Barbara Heavers und ihre familiäre Situation wird aus vorausgegangenen Büchern fortgeschrieben. Der Stammkundenleser erlebt so wieder mehr als nur eine Kriminalgeschichte in diesem Werk.
Besonders der Umgang mit Krankheitsbildern versteht die Autorin auf einmalige und plastische Weise dem Leser Kenntnisse zu vermitteln. Gebrechen wie Gehörlosigkeit werden nicht nur in ihrer medizinischen Erscheinungsform, sondern auch mit den technischen Möglichkeiten ihnen zu begegnen und den Betroffenen Kompensation zu verschaffen, beschrieben. Dies ist weit mehr, als man gemeinhin von einem guten Krimi zu erwarten hat.
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