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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen11
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am 9. März 2005
Es ist einige Jahre her, dass ich die ersten Romane mit Inspektor Ochajon gelesen habe. Was sich in diesen ersten Büchern schon andeutete, setzt sich in „Denn die Seele ist in deiner Hand" fort. Kurz nach Beginn der zweiten Intifada 2001 spielt dieser Roman, in dem eine junge Frau mit zerschmettertem Gesicht aufgefunden wird und ein kleines Mädchen als wichtige Zeugin plötzlich verschwindet.
Der Fall entwickelt sich, aber viel stärker als zuvor beschreibt Gur ihre Figuren auf dem Hintergrund der israelischen Gesellschaft zu Beginn des 21. Jahrhunderts, die geprägt ist von tiefen Spaltungen zwischen Juden und Palästinensern, frommen und säkularen Juden, Aschkenasim( Juden europäischer Abstammung) und Juden aus dem arabischen Raum. Diese Spaltungen spiegeln sich auch im Ermittlungsteam, das trotz aller Schwierigkeiten schlussendlich zum Erfolg kommt.
Wen zum Teil sehr detaillierte Schilderungen von innerjüdischen und innerisraelischen Skandalen nicht abschrecken, wen der Zustand der israelischen Gesellschaft mitten in der zweiten Intifada interessiert, wer zudem wissen will, wie die Geschichte von Michael Ochajon und seinem Team weitergeht, dem sei dieser Roman sehr empfohlen. Hauptsächlich für ein innerisraelisches und jüdisches Publikum geschrieben, leidet das Buch allerdings daran, dass die Dialoge oft zu ausufernd gestaltet sind und dass die neue Übersetzerin nicht immer ein glückliches Händchen hatte.
Ein Kriminalroman der Extraklasse, dem es gelingt, dem Leser ein Gefühl und Verständnis für die soziale und sozialpsychologische Situation seines Herkunftslandes zu vermitteln. Eine Qualität, die manch anderem Krimi zu wünschen wäre.
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am 28. Februar 2003
Eine schöne junge Frau wird mit zerschlagenem Gesicht auf einem Dachboden aufgefunden. Ihr Name ist Zohra und sie war gläubige Jüdin und Tochter jemenitischer Juden, die ein großes Leid hinter sich haben. Batya Gur versteht es ausgezeichnet, nicht nur den Konflikt im Dauerkriegsgebiet Naher Osten miteinzubeziehen, sondern auch eine sehr persönliche Geschichte um die Jemeniten und deren historisches Schicksal einzuflechten. Der Roman ist sehr spannend, manchmal nicht ganz einfach zu verstehen, aber intelligent und lehrreich geschrieben. Batya Gur erzählt nicht wirklich, sondern sie läßt ihre Protagonisten Dialoge führen, bei denen der Leser wie ein heimlicher Zuhörer agiert. Ein glänzender Krimi und ein politisches Sittenbild.
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am 22. Mai 2008
Batya Gur (1947 - 2005) behandelte in allen Romanen, nicht nur in diesem, recht offen und durchaus kritisch den, auch bei vielen Israelis, umstrittenen Umgang mit den Palästinensern.

Die Krimis mit dem charismatischen Inspektor Ochajon, einem eingewanderten, marokkanischen Juden, sind spannend, aber nicht reißerisch geschrieben.
Man erfährt sehr viel über das Land Israel, seine Einwanderer und die daraus resultierenden Animositäten der unterschiedlichen Herkünfte.
Jedes ihrer Bücher zieht einen in eine abgeschlossene, kleine Welt, aus der es erst auf der letzten Seite ein Entrinnen gibt.

Keine 0/815 Krimi-Kost und kein typischer Krimi!
Spannungsroman wäre die richtige Bezeichnung.
5 Sterne habe ich für die Art und Weise, wie die Schriftstellerin ihre Themen behandelte und ihren Schreibstil abgegeben, nicht unbedingt für den Plot dieses interessanten Buches.
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am 11. September 2011
Batya Gur und ihren Inspektor Ochajon liest man hauptsächlich deswegen, weil man neben einer Kriminalhandlung viel über die Bewohner Israels erzählt bekommt. In der Zeitung liest man ja immer nur etwas über Anschläge, Militärschläge und Friedensgespräche. Hier erfährt man, wie der Alltag in Jerusalem aussieht. Dieses Mal erfährt man viel über den Konflikt der Orientalischen Juden mit den Europäischen Juden. Nebenbei gibt es natürlich ein dazu passendes Mordopfer.
Ich fand - obwohl ich den Mörder schon sehr bald erraten hatte - die Handlung sehr spannend und interessant. Ich habe nicht mehr in Erinnerung, wie der Schreibstil der anderen Ochajon-Romane ist, aber die ständigen Zeitsprünge und Rückblicke und erzählenden Dialoge haben mich ziemlich angestrengt, und oftmals wurden Verhöre von Verdächtigen oder die Beziehungen zwischen den Mitgliedern des Ermittlerteams nicht mehr hinreichend weitererzählt, sodass man manchmal ein wenig ratlos zurückgelassen wurde.
Wer einen spannenden Krimi will und nicht von Nebenhandlungen abgelenkt werden will, sollte dieses Buch nicht lesen. Wer Israel besser kennen lernen will - Kaufempfehlung!

Um einiges besser wie "Am Sabbat sollst du ruhen" aber es kommt mMn nicht an "Du sollst nicht begehren" ran!
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am 1. Mai 2003
Wieder ein typisches Gur-Buch, das einen in den israelischen Alltag entführt und viel Wert auf die Beschreibung und Darstellung der Gefühle und Befindlichkeiten der Protagonisten legt. Das am Schluss die eigentliche Tatbegehung offen bleibt (nicht jedoch der Täter) tut ein übriges dazu.
Nur am Rande: Leider hat der/die Übersetzerin in einigen Passagen offensichtlich noch nichts vom deutschen Genitiv gehört, dafür kann allerdings die Autorin nichts.
Wer die anderen Bücher Gurs gern gelesen hat, dem wird dieses Buch auch gefallen.
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am 14. Oktober 2003
Wer Batja Gur aus ihren früheren Romanen kennt, wird durch "Denn die Seele ist in deiner Hand" enttäuscht. Entgegen den vorherigen Romanen ist es Batja Gur diesmal nicht gelungen, einen interessanten Kriminalfall mit einem anderen Themengebiet erfolgreich zu verknüpfen. An einigen Stellen des Romans wird die aktuelle politische Situation Israels in Spiel gebracht, jedoch weder eingehend beschrieben noch als fester Bestandteil des Romans manifestiert. Der Krimi an sich ist ebenso langweilig wie sehr schnell durchschaubar und die Fülle von ausufernden Dialogen erschwert das Lesen ungemein. Der Leser hat zudem das Gefühl, dass seit dem letzten Ochajon-Fall Jahre ins Land gegangen und daher Wissenslücken um die Protagonisten entstanden sind. Die Übersetzung des Buches lässt abschließend sehr zu wünschen übrig.
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HALL OF FAMEam 13. Oktober 2005
Nach "Denn am Sabbat sollst du ruhn (Goldmann 42597, 1989), "Am Anfang war das Wort" (Goldmann 43600, 1991), "Du sollst nich begehren" (Goldmann 44278, 1991) und "Das Lied der Könige" (Goldmann 44573, 1996) liegt mit "Denn die Seele ist in deiner Hand" (Goldmann 45843) der fünfte Israel-Krimi von Batya Gur mit Inspektor Ochajon vor. Der Plot selbst ist nicht besonders kreativ und leicht durchschaubar. In einem verlassenen Wohnhaus in der Jerusalemer Altstadt wird die Leiche einer jungen Frau, Zohra, entdeckt. Kurz darauf verschwindet auch ein kleines Mädchen, Nesja, das offenbar mehr weiß als es wissen soll. Inspektor Ochajon stellt bald fest, daß Zohra - was niemand wußte - schwanger war und noch andere Geheimnisse hatte. Es dauert 448 Seiten bis er den Fall gelöst hat, was in wesentlich weniger Seiten möglich gewesen wäre, wenn nicht Batya Gur wie auch in ihren anderen Inspektor Ochajon-Romanen viel über die gesellschaftliche Situation in Israel berichtet und die Vielfalt der jüdischen Bevölkerung Jerusalems z.T. etwas langatmig dargestellt hätte.
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am 28. September 2015
Dies war mein erstes Buch von der Autorin und es wird auch das letzte bleiben. Ich bin mit meiner Lektüre etwa bis zur Hälfte gekommen und es ist noch fast nichts passiert. Eine Tote wurde gefunden und endlose Verhöre haben sich hingezogen, kn denen immer wieder Dinge wiederholt und wiederholt werden. Wenn mal tatsächlich so etwas wie Spannung entsteht, kann man sich darauf verlassen, dass die Autorin die Perspektive wechselt oder einen neuen Handlungsstrang beginnt. Mich hat das Buch enttäuscht, ich fand es verquatscht und langatmig.
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am 10. September 2012
Ich bin durch Zufall oder wegen der verschwundenen Kinder in Spanien auf dieses Buch gekommen.Und war sehr erstaunt,das selbst die Israelis diese menschenunwürdige Handlungsweise begangen haben,Kinder anderen Mütter wegzunehmen um Reiche oder ausgewählte Juden,die keine Kinder bekommen können,Kinder zu verkaufen und das alles in einem spannenden Kriminal-Roman zu verpacken.Sehr gut gelungen das Thema.
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am 19. April 2011
klasse, schade, dass batya gur keine bücher mehr schreiben kann, aber das war eines ihren besten, auch wenn man mitleid mit dem mädchen haben könnte. was mir auch an diesen büchern so sehr gut gefällt , es wird sehr viel aus dem land erzählt , die probleme israels und ich finde es schon gut, so ein buch mal zur hand zu nehmen.
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