...anders kann ich es nicht beschreiben. Der zweite Teil der Alex-Cross-Reihe steht seinem Vorgänger an Spannung und Wendungen in nichts nach. Letztere sind in einem so hohen Maße vorhanden, dass ich gerade auf den letzten Seiten des Buches nicht mehr wusste, wo mir der Kopf stand.
Kaum glaubte ich zu wissen, wer Casanova, der frauenentführende Psychopath in North Carolina ist, erwies sich diese Annahme als vollkommen falsch und ich wurde auf eine neue Fährte gelockt. Unnötig zu erwähnen, dass ich mit keinem meiner Tipps richtig lag.
"Denn zum Küssen sind sie da" ist allerdings ein Buch, das nicht mit brutalen Szenen spart. Die Schilderungen dessen, was sich zwischen Casanova und seinen Entführungsopfern - alles attraktive und intelligente junge Frauen - abspielt, ist relativ detailliert und beklemmend.
Wie bereits erwähnt, überschlagen sich die Ereignisse gegen Ende des Buches. Fast zu viel des Guten, denn schon hier wird der Grundstein für einen der nächsten Fälle für Cross gelegt und das, während er noch nicht einmal weiß, hinter wem genau er in diesem her ist...
Fazit: Wer spannende Thriller mit einem Raum einnehmenden privaten Hintergrund des Ermittlers mag, ist bei Alex Cross an der richtigen Adresse. Eine Einhaltung der Reihenfolge ist aber wegen des erwähnten privaten Handlungsrahmens angeraten!