Stephen Law versucht mit seinem Buch DENKST DU, WENN DU DENKST, DASS DU DENKST? Kindern die Welt der philosophischen Fragestellungen nahe zu bringen und den Raum zu öffnen für übergreifende Fragen, welche die Menschheit seit Anbeginn der Zeit interessieren. Dabei streift er alte wie auch moderne Fragestellungen, zeigt auf, dass auch der Blickwinkel auf eine Frage entscheidend für deren Beantwortung ist und wirft zuletzt selbst einige neue Fragestellungen auf, welche die Kinder selbst beantworten können.
Was mir persönlich gut gefallen hat an diesem Kinderbuch zum Thema der Philosophischen Fragen, waren die Illustrationen, denn sie sind kindgerecht und regen das Denken an, zudem ist die Schrift groß und die Texte sind kurz, knapp und prägnant gehalten.
Das Buch beschäftigt sich mit Fragen zum Universum und zu Gott, wobei es natürlich die zentralen Fragestellungen nicht beantwortet oder erklären kann sondern nur die Frage aufwirft über die man nachdenken soll.
Auch unser Gehirn ist ein geheimnisvolles Konstrukt und es selbst wirft wiederum einige interessante Fragen auf, in diesem Kontext ist auch zu klären, ob es jemals intelligente Computer/Roboter geben wird.
Bei dem Themenkomplex das Gute, das Böse und das Hässliche nähern wir uns schnell ethischen und moralischen Fragestellungen und diese reichen bis zu dem Kapitel, ob man Babys designen darf oder nicht - auch hier stellt sich das Buch zwischen die Theorien und weist darauf hin das die Menschheit hier gespalten sei.
Im Themenbereich Wissen und Glauben nähern wir uns dann am Schluss den Fragen nach UFOs, Zeitreisen, Aliens, doch auch so kapriziösen Themen wie Feenglaube und Astrologie.
Aufgrund der aufgeworfenen Fragen teils durchaus interessant und für Kinder hilfreich sich mit solchen themenübergreifenden Fragen auseinander zu setzen, doch echte Philosophie für Kinder müsste anders aussehen.
Wenn man das Thema DENKEN mehr in den Vordergrund stellt, dann sind die aufgeworfenen Fragen es durchaus wert darüber einmal nachzudenken.
Empfehlenswert!