Ja, man kann es so sehen: Das war eine Zeit, in der Hamburg eine Führungsposition im Umgang mit Denkmälern hatte. Aber es lohnt auch, zur Kenntnis zu nehmen, daß die besondere Art Hamburgs, mit alten Bauten umzugehen - um das mal wenig wertend so zu sagen - nicht nur Respekt gezollt wird. Und denen, die mit dieser Art Probleme haben, als "rückwärtsgewandt" zu diffamieren, hilft nicht weiter. Auch solche Wertung sollte besser nicht als sakrosankt daherkommen. Es gibt Beispiele, in denen die Zerstörung alter Bauten ein gutes neues Gesamtwerk hervorgebracht hat. Aber diese sind relativ selten - und deshalb eher dazu angetan, einen solchen WEg nicht weiter zu gehen. Bei allem Respekt, der den Leistungen seiner Wegbereiter zu zollen ist!