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Das Denken und seine Zukunft
 
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Das Denken und seine Zukunft [Taschenbuch]

Hans Graßmann
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Rowohlt Tb. (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499614189
  • ISBN-13: 978-3499614187
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.085.240 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Hans Grassmann
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Autor dieses erstaunlichen Buches ist ein studierter Physiker, der 1994 mit zwei anderen das Top Quark nachweisen konnte. Beschäftigt er sich also mit Themen, die die meisten von uns überhaupt nicht verstehen können -- und auch nicht zu verstehen brauchen? Nein, sagt Graßmann. Zum einen sind die Grundsätze der Physik für jeden verständlich (wenn man sie denn richtig erklärt), zum anderen sind die entscheidenden Fragen der Physik diejenigen, die uns alle angehen: Wer sind wir? Wo und warum leben wir? Genau darum geht es in diesem Buch.

Schon die Kapitelüberschriften zeigen, dass hier Denkkonventionen über den Haufen geworfen werden: Naturwissenschaft und Menschlichkeit, Stand Gottes (welcher Wissenschaftler äußert sich schon dazu?), zur Metaphysik des Informationszeitalters... Wer sich auf dieses Buch einlässt, wird von Graßmann in einem fort zum Denken herausgefordert. Und mit "Denken" ist hier nicht das Nachvollziehen schwieriger Erklärungen gemeint -- sondern der neue, vorurteilsfreie Blick auf alte Themen. So bietet Graßmann eine neue Perspektive auf die Gentechnologie-Diskussion, der die meisten von uns recht hilflos gegenüberstehen, macht die Thermodynamik einfach verständlich, zeigt, dass geistiges Leben als eigene Lebensform zu betrachten ist -- und legt sich damit in vielerlei Hinsicht mit großen Teilen des Wissenschaftsbetriebs an.

Computer können nicht denken, so lautet eine Kernaussage dieses Buches -- und Graßmann zeigt auch, wieso das so ist. Dadurch entlarvt er logischerweise die so genannten "Computerpäpste" als menschenverachtende Esoteriker. Graßmann hat ein aufwühlendes Buch geschrieben -- in einer ganz eigenen, aufregenden Sprache -- das nicht zuletzt fordert, die Wissenschaft solle demokratisch werden, um kreativ werden zu können. Seine klaren und für viele unbequemen Überlegungen haben ihn schon vor Jahren zu einem sehr umstrittenen Wissenschaftler gemacht. Wer aber bereit ist, Denkvorurteile über Bord zu werfen, um neue, spannende Dinge über die Welt und sich selbst zu erfahren, sollte sich anhand dieses Buches selbst ein Bild machen. Es lohnt sich! --Gabi Neumayer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Es gibt Experten, die behaupten, Computer könnten demnächst das Denken lernen. Manche Gentechnologen halten Menschen wissenschaftlich betrachtet für nichts anderes als einen großen Wurm. Fachleute der Globalisierung sehen in uns einen Produktionsfaktor. Derlei Unerhörtes wirft die Frage nach dem Menschen als Triebfeder der Forschung auf. Was also ist Leben? Und was vor allem ist Denken?

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Denken und Physik 17. Dezember 2004
Format:Taschenbuch
Graßmann = Physiker. Das merkt man, und dies will er auch. Er schreibt nicht nur mit einem scharfen Verstand und klarer Geistesanwesenheit über die anscheinende "Eigenart des Menschen", sondern auch (und im Laufe des Buches immer mehr) sehr physikalisch.

Was mich an dem Werk ein wenig stört ist, dass die Strukturiertheit ein wenig zu wünschen übrig lässt. Des weiteren wird es manchmal sehr komplex, da ist es schwer zu folgen (obwohl das Thema dann doch nicht so überaus wichtig war). Und Graßmann wirft viele Fragen auf, die er (bewusst) nicht beantwortet. Schade!
Weiterhin hätte ich mir persönlich gewünscht, dass er es in Frage stellt, ob das Denken wirklich die Eigenart des Menschen sei. Das tut er zwar, doch leider nur sehr, sehr kurz, anschließend geht er darauf nicht mehr ein.

Was ich sehr positiv finde ist, dass das Buch anregt, selbst sich darüber Gedanken zu machen. Aber vor allem, dass es klar macht, dass Maschinen nicht denken können - hierzu sollte man das Buch aber wachsam gelesen haben, denn schließlich will das in der heutigen Zeit gut - sehr gut - argumentiert sein! - Man denke nur an "Menschmaschinen" von Rodney Brooks, der auch mit einer unglaublichen Logik und einem klaren Verstand genau das Gegenteil vertritt, und er tut es einem wahrlich schwer, Gegenargumente zu bringen. Graßmann ist ein Weg, um z.B. gegen Brooks argumentieren zu können, oder eben gegen jeden beliebigen der da behauptet Maschinen können den Menschen komplett ersetzen, Maschinen könnten denken.

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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Hans Grassmann besitzt nicht nur die Gabe, schwierigste Themen und Zusammenhaenge mit einen scharfen Verstand zu analysieren, sondern diese auch exzellent zu vermitteln. "Das Denken ..." fordert foermlich auf, selber nachzudenken ueber sich, ueber die Menscheit, ueber die Geschichte und natuerlich ueber die Zukunft. Grassmann zeigt Mut, indem er kritisch nicht nur die Rolle, sondern auch die Richtung der modernen Wissenschaft in der Gesellschaft kritisch hinterfragt. Ob man seine Mainung teilt oder nicht, dieses Buch ist ein sehr guter Beitrag zur demokratischen Diskussion der Wissenschaft und somit einen MUSS fuer jeden "denkenden".
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dogillee
Format:Taschenbuch
Das Buch "Alles Quark" vom Autor war so gut geschriebe, daß ich mir auch dieses Buch gekauft habe. Leider konnte der Autor seinen Stil nicht beibehalten.

Er springt ständig hin und her. Mal spricht er vom Denken, dann von der Entropie, dann will er wieder Unstützung für sein Windmühlen-Projekt und dann gibt es immer wieder Seiten von Kritik an der heutigen Physik und ihren Institutionen. Wenn alles nacheinander abgehandelt worden wäre, wäre das sicherlich interessant, vielleicht hätte der Autor dann allerdings offenbaren müssen, daß er eigentlich kaum etwas über das Denken schreibt.

Gut ist sicherlich der Gedanke, daß Computer nie denken können, weil sie alles nach Programm ordnen, während wir es spontan tun. Das war es allerdings leider auch.

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