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Denken hilft zwar, nützt aber nichts: Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen [Gebundene Ausgabe]

Dan Ariely , Gabriele Gockel , Maria Zybak
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

6. September 2008
Warum sind wir beim Anblick eines köstlichen Desserts sofort bereit, unser eisernes Diätgelübde zu brechen? Wieso glauben wir, dass teure Medikamente besser wirken als preiswerte? Und weshalb tun wir uns oft so schwer, uns überhaupt zu entscheiden? Dan Ariely stellt unser Verhalten auf den Prüfstand, um herauszufinden, warum wir uns tatsächlich für vernünftig halten – wo wir doch immer wieder unvernünftig handeln.

Wider besseres Wissen greifen wir bei Gratisangeboten gerne zu, auch wenn wir ahnen, dass sie uns meist teuer zu stehen kommen. Wir nehmen für freiwillige Hilfsdienste auch lieber kein Geld als wenig. Welche verborgenen Kräfte unsere Entscheidungen im Großen wie im Kleinen täglich lenken, erklärt der renommierte amerikanische Verhaltensökonom Dan Ariely. Seine verblüffenden Experimente beweisen, dass unser Tun und Lassen höchst berechenbar ist – nämlich berechenbar unvernünftig! Wir verhalten uns in vielen Situationen so, wie wir glauben, dass man es von uns erwartet; wir fallen wissentlich auf Köder herein und lassen uns zu unvernünftigem Handeln verleiten, weil wir im Moment der Entscheidung nicht Herr unseres Verstandes sind. Warum wir dennoch daraus lernen können, wenn wir immer wieder die gleichen Fehler machen, das zeigt uns dieses Staunen machende Buch.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Droemer HC; Auflage: 315 S. (6. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426274299
  • ISBN-13: 978-3426274293
  • Originaltitel: Denken hilft zwar, nützt aber nichts
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 271.312 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die Ergebnisse vieler Experimente präsentiert er auf unterhaltsame, witzige Weise." Schweizer Familie, 25.09.2008

"In seinem mit vielen amüsanten Beispielen und Experimenten gespickten Buch beleuchtet Ariely nicht nur die Faszination des Nulltarifs, sondern räumt mit nichts weniger als dem Standardmodell der Ökonomie auf. (…) Arielys Buch lesen, auch wenn es nicht gratis ist." (Nik Walter) SonntagsZeitung (Schweiz), 07.09.2008

"Der Mensch entscheidet unvernünftig, behauptet der amerikanische Verhaltensforscher Dan Ariely - und kann seine These amüsant belegen. Anschauliche Beispiele erkären, wie und warum wir uns so leicht beeinflussen lassen. Nach dem Lesen fühlt man sich gegen jede Manipulation gewappnet - und handelt zumindest manchmal vernünftiger. Schließlich sind Sie kein Roboter." Petra online - Business Bücher, 06.11.2008

"Sehr amüsant - und garniert mit zahlreichen Testsituationen und Experimenten - zeigt er, wie wenig wir uns vom Verstand leiten lassen, sondern eher mit dem Herzen oder aus dem Bauch heraus handeln und unsere Wahl treffen." Kronen Zeitung, 21.09.2008

"Ein bewegender Ausflug in die Welt menschlichen Verhaltens" Financial Times Deutschland, 07.09.2008

"Superbuch mit hohem Unterhaltungswert. Liest sich weg wie nix: Sachbücher sind eben die Romane des 21. Jahrhunderts." Park Avenue, September 2008

"Die von Ariely durchgeführten Experimente sind ungemein einfallsreich, originell und unterhaltsam - geradezu vorbildlich für eine doch zuweilen verknöcherte Wissenschaft." Psychologie heute, Februar 2009

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dan Ariely, geboren 1968, studierte Psychologie und Betriebswirtschaft. Ab 1998 war er Professor für Verhaltensökonomik am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und leitete dort u.a. die Forschungsgruppe eRationality. Seit 2008 lehrt er an der renommierten Duke University.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
61 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Dan Ariely schafft es in seinem Buch, den Leser mehr oder weniger regelmäßig mit einer Sichtweise auf Dinge zu überraschen, die einem zuvor möglicherweise nicht in den Sinn kam. Diese Ansammlung von interessanten Begebenheiten, die sich in der Regel auf einfache Experimente stützen, bilden den Inhalt dieses Werkes und eröffnen dem Leser interessante und auch witzige Einblicke.

Der rote Faden ist die Art und Weise der Beschreibung: Ariely bedient sich durchgehend seiner zahllosen selbst durchgeführten Experimente. Diese sind verständlich und ausführlich beschrieben und führen schrittweise zu den beabsichtigten Effekten. So zum Beispiel das Phänomen der Relativität (warum bin ich plötzlich mit meinem Gehalt unzufrieden, weil ich erfahren habe, dass ein Kollege mehr verdient als ich und ich ohne dieses Wissen zuvor eigentlich zufrieden war?). Leider fehlt durch diesen andauernden Bezug auf die zahllosen, oft recht einfach und durchschaubar gestrickten Experimenten die Abwechslung und auch eine gewisse Tiefe. So mancher Versuch und die Schlussfolgerungen daraus schien mir auch nicht sonderlich plausibel, da wurde aber bereits zum nächsten Experiment übergeleitet.

Ariely hangelt sich auf diese Weise nun themenbezogen von einem Experiment zum Anderen, offenbart dabei dennoch überraschende und interessante Ansichten, die aber für sich genommen häufig doch recht banal sind. Man wünscht sich gelegentlich eine fundiertere Beschreibung des Verhaltens, das eigentliche "Warum" bleibt dort nur sehr schwach beleuchtet.
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Amerikaner können unterhalten 20. August 2010
Format:Taschenbuch
Warum ich das Buch gekauft habe? Wegen dem provokanten Titel und da bin ich beim Thema. Das Buch könnten sich einige deutsche Professoren zum Vorbild nehmen. Statt das siebenunddreißigste staubtrockene Lehrbuch zu einem bestimmten Thema oder den fünfhundertzweiten Aufsatz zu schreiben hat sich Dan Ariely dafür entschieden ein unterhaltsames Buch zu schreiben.

Er greift dafür (scheinbar recht wahllos) Entscheidungsprobleme auf und handelt diese immer auf die gleiche Art ab, zuerst eine Beschreibung des Problems, dann die Beschreibung eines Experiments mit dem geklärt werden soll, wie Menschen auf die Problemstellung reagieren, dann eine (sehr) knappe Auswertung und schließlich die Interpretation der Versuchsergebnisse. Die einzelnen Kapitel sind weitgehend unabhängig voneinander und man kann sie in beliebiger Reihenfolge lesen.

Die Stärke des Buches?
Es ist in leichtverständlicher Sprache geschrieben, hat mich zum Nachdenken gebraucht (Wie hätte ich reagiert? Warum hätte ich so reagiert?)

Und die Schwäche?
Es ist insgesamt recht oberflächlich, insbesondere die Interpretation der Experimente ist so knapp geraten, dass sie je nach Kapitel banal bis willkürlich wirken. Eine Analyse der Hintergründe, das "Warum", fehlt komplett. Allerdings würde die intensive Abarbeitung der im Buch angesprochenen Themen einen tausendseitigen Wälzer erfordern und den würde ich nicht lesen.

Fazit: Wer ein populärwissenschaftliche Buch zum Thema Entscheidungsprozesse sucht, kann unbesorgt zugreifen. Besonderen Tiefgang oder konkrete Entscheidungshilfen sollte man aber nicht erwarten. Trotz der angesprochenen Schwächen gibt es von mir 5 Punkte.
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141 von 151 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der besondere Blick 18. Oktober 2008
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Man hat mir oft gesagt, ich hätte einen ungewöhnlichen Blick auf die Welt." Mit diesem Satz, der mir selber nur zu bekannt ist, beginnt Dan Ariely seine Darlegungen, weshalb wir dem Denken allzu sehr vertrauen. War es bei mir das Zusammenleben mit meiner behinderten Tochter, das die Optiken verschob, führte bei Ariely ein schwerer Unfall zu veränderten Sichtweisen auf das menschliche Verhalten. Im Krankenhaus drei Jahre lang von Kopf bis Fuss einbandagiert, blieb dem Autor gar nichts anderes übrig, als sich auf das Beobachten der Muster zu beschränken, nach denen die Personen in seinem Umfeld agierten. Und die waren eben alles andere als so, wie es in den Lehrbüchern über den rationalen Menschen steht. Als er das Krankenhaus endlich verlassen konnte, wenn nicht gerade wieder eine Operation oder Behandlung anstanden, kam ein zweites Schlüsselerlebnis hinzu. An der Universität Tel Aviv brachte der Besuch eines Seminars über die Physiologie des Gehirns das Modell vom Homo oeconomicus endgültig zum Einstürzen.

Heute ist Dan Ariely selber Professor und lehrt am Massachusetts Institut of Technology Verhaltensökonomie. Und nach der Lektüre seines Buches kommt wohl bei manchem Leser der Wunsch auf, bei einem solchen Dozenten studieren zu dürfen. Denn so wichtig Theorien auch sind, im Vordergrund steht immer das Experiment. Wie können wir nachvollziehbar beweisen, was die Neurowissenschaftler in ihrer eigenen Sprache, mit ihren eigenen Instrumenten und mit ihren eigenen Anliegen erforschen? Was konstruiert unsere Wirklichkeit und bestimmt damit unser Verhalten? Und wie weit können wir uns gegen das Irrationale vieler Entscheidungen überhaupt wehren?
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Herrlich irrational
Es mag erschreckend sein, was wir in diesem Buch über uns Menschen erfahren. Wir halten uns für logisch denkende Menschen, die ihre Entscheidungen durch überlegtes... Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von Abby Normal veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Lustig, erheiternd und erhellend!
Jeder der dachte "Werbung wirkt bei mir nicht" sollte es sich gönnen. Es zeigt deutlich: keiner ist objektiv. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Profiler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Denken?
Gutes und infroamtives Buch, habe ich mir allerdings etwas anderes von versprochen. Nichts desto trotz kann ich dieses Buch empfehlen.
Vor 3 Monaten von amazon veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Interessant
Sehr gutes AHA-Effekt Buch. Leider bin ich auch köderbar - aber jetzt fast nicht mehr ;) Amüsant und für zwischendurch schönes Buch zum Lesen.
Vor 4 Monaten von Mia O. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen interessanter Ansatz einem Laien Hintergründe nah zu bringen
habe eigentlich nichts mit diesem Thema zu tun, aber in einer Zeitschrift wurde von dem Buch berichtet woraufhin ich es mir bestellt habe. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Huecki veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr bereichernd und wahr
Sehr informativ und auf jeden Fall zu empfehlen -würde ich wieder kaufen. Inhalte leicht und gut zu verstehen und man nimmt viel für sich mit.
Vor 6 Monaten von Sandra Hechelmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen unbedingt kaufen, genießen, anwenden
Es ist erstaunlich, wie diese Forschungsergebnisse auch im Leben jedes Zeitgenossen die gleichen Resultate hervorbringen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Bärbel Findeisen veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Kann man sich sparen
Auch nach mehr als der Hälfte kam kein wirkliches Interesse auf, das Buch zu Ende zu lesen. Vieles wiederholt sich, ist sehr langatmig dargestellt und der Versuch, Spannung zu... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Dr. Pillepalle veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hervorragend
Zeigt auf beeindruckende Weise, warum vieles anders funktioniert als es "theoretisch" sein sollte und regt zum Denken an. Das Buch hat mir sehr geholfen!
Vor 10 Monaten von DerGroessteMeister veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Interessantes Buch über unsere Gewohnheiten
Ein nettes Buch, unterhaltsam zu lesen und kurzweilig.
Es gibt einen kleinen Einblick in unser irrationales Verhalten beim Kaufen, Wählen, Auswählen,... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Dietmar Winkler veröffentlicht
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