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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Schade um das Papier, schade um die Zeit,
Von Hausmann Roger "schreibwerkstatt.ch" (Winterthur, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Denken, Reden, Handeln. Für Euro-Kommunikation gegen US-Marketing (Gebundene Ausgabe)
In Europa gehen grosse Konzerne und kleine Firmen unter, weil sie auf amerikanische Marketingmethoden setzen. Das ist das Fazit von Klaus J. Stöhlkers neuestem Buch. Weil wir im globalen Wettbewerb nicht wie Amerikaner klotzen, sondern kleckern, hätten wir keine Chance, sie mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Stöhlker wäre nicht Stöhlker, wenn er nicht nur (an)klagen, sondern auch gleich eine Alternative vorschlagen würde: Wir sollen unsere Unternehmenskultur, unsere Corporate Culture ins Feld führen im Kampf gegen die in Zahlen verliebten Amerikaner. Was ansatzweise interessant tönt, ist bei genauerem Lesen weder neu noch überraschend, allenfalls den einen oder anderen Gedanken wert. Zu wenig - dieses Buch hätte Herr Stöhlker uns ersparen dürfen. Doch sein Ziel, in aller Munde zu sein, wird der Schweizer Meister des Selbstmarketings auch dieses Mal erreichen.
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3.0 von 5 Sternen
Starke Marketing-Strategien,
Von
Rezension bezieht sich auf: Denken, Reden, Handeln. Für Euro-Kommunikation gegen US-Marketing (Gebundene Ausgabe)
Der Niedergang großer euorpäischer Konzerne sowie tausender kleiner und mittelständischer Betriebe, hat viele Ursachen. Eine der entscheidendsten ist der Einsatz von amerikanischen Formen des Marketings. Diese provokante These stellt Klaus Stöhiker, Autor von Denken Reden Handeln" auf. Der schweizer Kommunikationstrainer und Journalist ist Inhaber einer PR-Agentur. Stöhiker spricht sich für eine europäische Form" des Marketings aus, die er Euro-Kommunikation nennt. Das Konzept basiert auf bewährten, zielgruppenorienterten Kommunikationsmaßnahmen.
Es zeigt Wege aus dem mengenorienterten Marketing amerikanischen Stils. Europäische Firmen können US-Konzernen eine eigene Coportate Culture entgegensetzen, die explizit als europäisch verstanden werden muss, so Stöhlker. Ob sich hinter den Ideen des schweizer PR-Manns tatsächlich europäische Marketing-Kultur verbergen - oder einfach gute Tiips für kosteneffiziente Kommunikation? Solange es wirkt, kanns dem Unternehmer recht sein... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Der Meister spricht und schreit,
Von Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Denken, Reden, Handeln. Für Euro-Kommunikation gegen US-Marketing (Gebundene Ausgabe)
Wenn der bekannteste PR-Mann der Schweiz zum Mikrophon oder in die Tasten greift, wird das grosse Informationsrauschen wenigstens für einen kurzen Moment unterbrochen. Denn Klaus J. Stöhlker ist ein streitbarer Zeitgenosse, der sein Handwerk versteht und sich auch mit grossen Namen anlegt, wenn er sein Glaubensbekenntnis verteidigen muss. Dieses Persönlichkeitsmerkmal allein macht ihn in der harmoniebedürftigen Alpenrepublik bereits zum Aussenseiter, was durchaus ein Qualitätssiegel ist. Die Frage stellt sich also, wem Stöhlker in seinem neuen Buch ans Bein pinkelt. Ich stellte mit Genugtuung fest, dass diesmal nicht nur feine Nadelstreifenstoffe nass werden, sondern auch grobes Textilwerk von Gewerbetreibenden, modische Designerwäsche frisch gebackener Hochschulabsolventen und nackte Haut eleganter PR-Frauen. Ihnen allen redet Stöhlker ins Gewissen, sich endlich wieder auf die eigenen Stärken zu besinnen und nicht besinnungslos amerikanischen Multimediamarketingwunderstars nachzueifern. Da Zureden meist wenig nützt, wenn der Leidensdruck fehlt, führt der Autor den Untergangsteufel aus verschiedenen Perspektiven vor, nennt seine vielen Namen, seine Tricks und Verführungskünste. Zudem hält er wenig vom Flüsterton und schreit seine Leser lieber mal tüchtig an, um sie aufzurütteln. Klaus J. Stöhlker ist Profi genug, dass er es nicht bei seiner glänzend vorgetragenen Kollegenschelte belässt und damit bloss zum medial beachteten Ärgernis wird. Er sagt auch klipp und klar, wie professionelle Unternehmenskommunikation in der Praxis auszusehen hat, welche Schritte zwingend sind, wer wofür Verantwortung übernehmen muss, was im Zeitalter der knappen Aufmerksamkeit wirkt, wie viel man investieren muss, wo geeignete Leute zu finden sind, wer abdanken oder aufsteigen soll. All dies macht er eloquent, klar und oft provokativ, um sich Gehör zu verschaffen. Und er offeriert seiner Leserschaft zahlreiche Tipps, Regelinventare, Grundsatzüberlungen, Kontrollfragen, Grafiken und Beispiele, wie man es besser machen könnte. Mir gefällt die Art, wie Stöhlker in den intellektuellen Nebel hineinruft, den unkritische, selbstgerechte und fachhochschulnormierte Kommunikationsberater an ihren Versammlungsorten hinterlassen. Ob die an eine Dissertation erinnernde Strukturierung ein strategisches Einlullen der Zielgruppe bewirken soll, bleibt offen. Mir persönlich hätten der Verzicht auf Ziffernfolgen wie 4.1.1 und ein pfiffigeres Layout den Inhalt noch sympathischer gemacht. Und wenn der schweizerische Altmeister der Kommunikation für seine Breitseite gegen dümpelnde PR-Dampfer noch Munition bei den modernen Naturwissenschaften geholt hätte, würde es auf einigen Schiffen noch mehr krachen. Denn vieles von dem, was vor einigen Jahren mit dem Geruch des Esoterischen behaftet war, ist heute in den wohlriechenden Verpackungen empirisch arbeitender Forscher erhältlich. Und bekanntlich kann man den Feind auch mit dessen eigenen Waffen schlagen. Fazit: Ein Kommunikations-Sachbuch, das durch klare Worte träge Siebenschläfer der Branche wecken soll, ihnen aber danach ein Frühstück serviert, das den ganzen Tag anhält. Von einem Schweizer geschrieben, für Europäer gedacht und konzipiert. Der Vorwurf, der Inhalt lasse an Neuigkeitswert zu wünschen übrig, wäre gerechtfertigt, wenn das Stöhlker'sche Pflichtprogramm in der Praxis bereits aufgeführt würde. Aber weil dem nicht so ist, braucht es solche Bücher. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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