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Nur so erklärt sich für mich der - völlig abstruse - Einwand eines früheren Rezensenten. Dieser schrieb, das Buch animiere dazu, alle Hemmschwellen fallen zu lassen und unter Einsatz aller verfügbaren Ellenbogen so lange über Leichen zu gehen, bis man so skrupellos wie möglich eine Million nach der anderen gescheffelt hat.
Das genaue Gegenteil ist der Fall.
Hill wird nicht müde zu betonen, dass man entsprechende soziale Gegenleistungen erbringen muss, wenn man Erfolg haben will - und er meint übrigens nicht nur finanziellen Erfolg, sondern ein erfülltes Leben generell.
Er hilft dem Leser, ein gesundes, aber kein übersteigertes Selbstvertrauen aufzubauen. Dies geschieht mit Hilfe der Autosuggestion und einer entsprechenden Übung. Die ist übrigens die einzige des ganzen Buches, man muss sie allerdings auch täglich machen. Von nix kommt nix.
Fazit: ein absolut lohnendes, spannend geschriebenes Buch, das jeder lesen sollte, der mehr aus seinem Leben machen möchte als täglich acht Stunden in der Tretmühle zu schuften und danach vor der Glotze verblöden, unbedingt studieren und anwenden sollte.
1. Gliederung und Übersichtlichkeit Das Thema Erfolg ist natürlich eine sehr komplexe Angelegenheit. Vielen Autoren unterläuft der Fehler, dass sie ihr Wissen geballt zu Papier tragen wollen und daher diese Komplexität mit in ihre Texte einbringen, was dem unerfahrenen Leser zum Nachteil ist. Wichtige Aspekte werden vergessen, nicht verstanden oder gar nicht erst als solche erkannt. Das erkennen der Zusammenhänge überlasst Hill dem Leser selbst bzw. seiner späteren Entwicklung. Ihm geht es vordergründig darum, eine solide Wissensbasis aufzubauen, daher werden die „13 Gesetze des Erfolges" separat behandelt.
2. Einfacher Schreibstil Die Überschrift sagt schon alles: Hill bedient sich einer einfachen Wortwahl ( kein Fach-Chinesisch ) , was den Verständnis - und Unterhaltungswert des Buches enorm steigert.
3. Wissensvermittlung Besonders positiv ist auch, dass Hill keine überschwänglichen Versprechungen macht. Es ist sogar das Gegenteil der Fall: der Autor versucht diese bewusst zu vermeiden, um nicht unglaubwürdig zu erscheinen. Falls er doch eine Aussage macht die dies bewirken könnte, so bittet er den Leser um sein Vertrauen und seine Geduld.
Fazit: Alles in allem ist dieses Buch ein sehr empfehlenswertes Basiswerk, auch wenn es nicht alle Fragen beantworten kann. Die Zeit die man für diese ( leider etwas zu teure ) Lektüre investiert, ist aber mit Sicherheit nicht vergebens.
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