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Den Tod im Blick (Numbers 1)
 
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Den Tod im Blick (Numbers 1) [Hörbuch-Download]

von Rachel Ward (Autor), Laura Maire (Erzähler)
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (72 Kundenrezensionen)
CD Preis: EUR 22,95
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 6 Stunden und 8 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 12. April 2010
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B003GW3XPI
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (72 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Jem weiß, dass nichts ewig dauert. Und seit dem Tod ihrer Mutter weiß sie auch, was die Zahlen bedeuten, die vor ihrem inneren Auge auftauchen, sobald Jem jemanden ansieht. Es ist das Todesdatum ihres Gegenübers. Das mit den Zahlen ist ihre Sache, findet Jem und behält ihr Geheimnis für sich. Und geht anderen lieber aus dem Weg. Das ändert sich, als der hyperaktive Spinne in Jems Leben platzt und gar nicht daran denkt, sie wieder in Ruhe zu lassen. Gemeinsam machen sie einen Ausflug zum London Eye. Doch dann entdeckt Jem in den Gesichtern der Touristen in der Warteschlange die immer gleiche Zahlenfolge...
Ein Chicken House-Buch im Carlsen Verlag © der deutschen Erstausgabe by Carlsen Verlag GmbH, Hamburg 2010 © der englischen Originalausgabe by The Chicken House.Text © Rachel Ward

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
38 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Werte neu erfahren 24. März 2010
Format:Taschenbuch
Die fünfzehnjährige Jem sieht in den Augen ihres Gegenüber das Datum seines Todes. Sie sieht dieses Datum bei jedem Menschen. Auch bei Spinne, der sich ungefragt in ihre selbstgewählte Isolation drängt. Die beiden verbringen immer mehr Zeit miteinander und landen eines Tages am London Eye. Die Touristenattraktion ist wie üblich gut besucht doch eine Sache ist seltsam: Viele Menschen auf dem Platz haben das gleiche Datum in ihren Augen. Ihr Todestag wird heute sein!
Uns so beginnt die Flucht des ungleichen Paares, vor ihren Lebensumständen, der Polizei und, nicht zuletzt, sich selbst.

Numbers - Den Tod im Blick ist ein Buch über Ängste, Einsamkeit und Freundschaft, Liebe und Verantwortung. Die Hauptcharaktere sind keine Helden. Sie haben ihre Probleme, Ecken und Kanten. Sie sind Jugendliche, die sich in eine prekäre Situation bringen.
Es gibt keine erhobenen Zeigefinger, keine übertriebene Moral. Nur die Erkenntnis, dass Freundschaften wichtig sind.
Die Autorin hat eine lockere Sprache gewählt und lässt Jem ihre eigene Geschichte erzählen. Das ganze liest sich wie ein Brief einer Freundin, die auch den Leser mal direkt anspricht.
Rachel Ward legt einen jugendlichen und ergreifenden Roman vor, der jedoch so real wirkt, dass er jederzeit auch als Bericht in den Nachrichten auftauchen könnte...

Unbedingt empfehlenswert für Jugendliche ab 14!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gabe oder Fluch? 24. Mai 2010
Von Andrea Koßmann TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Jem ist ein 15jähriges Mädchen, dessen Leben nicht so rosig ausschaut, wie das vieler anderer Kinder in ihrem Umfeld. Schon sehr früh verliert sie ihre Mutter und wächst in verschiedenen Pflegefamilien auf. Seit sie denken kann, sieht sie eine Anordnung von Zahlen vor ihrem inneren Auge, wenn sie andere Menschen anschaut. Zunächst kann sie diese Zahlen nicht deuten, doch am Todestag ihrer Mutter versteht sie, was es für Zahlen sind. Es ist das jeweilige Todesdatum des Menschen.

In der Schule freundet sie sich mit dem Jungen 'Spinne' an. Als beide kurze Zeit später wegen einiger Vorkommnisse von der Schule verwiesen werden, haben sie jede Menge Zeit, einen Vergnügungspark aufzusuchen. Als Jem die Menschen dort sieht, erschrickt sie, denn sie tragen alle das aktuelle Datum als Todesdatum. Als Jem eins und eins zusammenzählt, fordert sie Spinne auf, so schnell wie möglich den Ort zu verlassen. Kaum sind sie fort, explodiert das London Eye. Da die beiden per Überwachungskamera gefilmt wurden, sind sie von nun an auf der Flucht vor der Polizei, denn diese denkt, dass die beiden Jugendlichen einen Anschlag auf den Vergnügungspark vollzogen haben.

Doch nicht nur die Flucht ist beschwerlich, sondern auch das Wissen, dass die Zahl, die Spinne trägt, ein Datum zeigt, dass in naher Zukunft spielt. Wird Jem irgendwas tun können, um seinen Tod zu verhindern?

Die Idee zu diesem Buch ist wahrlich toll. Die ganze Zeit habe ich überlegt, was es für ein Gefühl sein muss, diese Zahlen sehen zu können. Wenn es die einen als Gabe sehen, so ist es in erster Linie natürlich ein Fluch. Denn Jem sagt den Menschen natürlich nicht, wie lange sie noch zu leben haben und dennoch mit diesem Wissen leben zu können, scheint schier unmöglich. Es hindert sie daran, ein normales Leben zu führen.

Die Spannung wird dadurch erzeugt, dass der Leser eben (genau wie Jem) Angst hat vor dem Tag, der das Leben von Jem beenden soll. Die Sprache in diesem Roman ist übrigens sehr jugendlich und driftet einige Male in die Fäkalsprache ab. Was aber genau zum Tenor der kompletten Story passt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Jem erzählt, die den Leser auch direkt anspricht. So hat man immer das Gefühl, während der ganzen Flucht ein Teil der Geschichte zu sein.

Das Ende ist sehr ergreifend und ich bin sicher nicht die einzige Leserin, die die letzten Seiten mit Tränen in den Augen gelesen hat.

Ein tolles Buch, dass spannend für Jugendliche ist, aber dennoch zugleich Erwachsene sehr nachdenklich stimmen wird.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von pelznase TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Als ich zum ersten Mal von Numbers hörte, war ich sofort Feuer und Flamme. Die Idee eines Mädchens, das in den Augen anderer Menschen deren Todesdatum sieht, das klang sehr interessant. Endlich mal eine Abwechslung zum gerade so angesagten Fantasy-Trend mit Vampiren, Werwölfen etc.
Und das stimmt so auch, die Idee ist innovativ und sehr gut ausgearbeitet worden. Jem erzählt die Geschichte in der Ich-Form, so dass man als Leser quasi in ihre Gedanken 'sehen' kann und all ihre Probleme, Erkenntnisse, Ängste und seltenen glücklichen Momente ungefiltert mitbekommt. Das hat unter Anderem zur Folge, dass es schon sehr ergreifende Szenen gibt, denn Jem sieht den Todestag natürlich auch bei Menschen, die ihr sehr nahe stehen oder die sie gar liebt. Rachel Ward hat hier erfreulicherweise nichts beschönigt. Die Grundstimmung in Numbers ist eher gedrückt und bedrückend, was dem Kitsch keine Chance lässt. Der hätte ansonsten sicher viel Raum in der Geschichte gehabt.
Soweit klingt das alles sehr positiv, aber es gibt zwei ganz wesentliche Punkte, die es verhindert haben, dass ich mit Numbers richtig warm wurde.

Inhaltlich ist es der, dass ich mich mit Jem so überhaupt nicht identifizieren konnte. Die Tochter einer drogensüchtigen Mutter, die gegen ihre Pflegefamilie und die Schule rebelliert, die keinem Ärger aus dem Weg geht, ja, die sich sogar von ihrem Freund zu der verrückten Idee mit der Flucht vor der Polizei in geklauten Autos überreden lässt, die relativ locker durchs Leben und verschiedene Haushalte vagabundiert'
Da hilft es auch nicht, dass sie durchaus tief drinnen den Wunsch hegt, einfach ein einigermaßen normales und glückliches Leben zu führen. Jems Art und Leben ist von meinem (glücklicherweise) so weit weg, dass mir für ihr Denken und Handeln oft das Verständnis fehlte. Da beides aber für die Geschichte wichtig ist, habe ich keinen sonderlich guten Bezug dazu gefunden. Wer aber ein Faible für Storys mit solch einem 'Antihelden' hat, der wird Numbers schnell mögen.

Der zweite Grund ist sprachlicher Natur. Wie schon gesagt, erzählt Jem ihre Geschichte selbst. Und zwar genau so wie man es von einem Menschen mit ihrer Vergangeheit, ihrem unsteten Leben, erwartet.
Umgangssprachlich, oft ohne Rücksicht auf Grammatik, da werden Nebensätze zu Hauptsätzen und manchmal wechselt sie abrupt dazu, den Leser direkt anzusprechen. Ich bin anfangs ständig über diese krude Sprache gestolpert, Numbers las sich furchtbar holprig. Das hat sich bis zum Ende hin auch nur minimal gebessert, von flüssigem Lesen konnte bis zum Schluss nicht die Rede sein. Ich bin mir sicher, dass Rachel Ward diese Erzählform bewusst gewählt hat, zumal sie zusätzlich etwas über Jems Charakter aussagt, aber es ist einfach unbequem zu lesen.

Numbers ist kein gebundene Buch, wie es viele Seiten behaupten, sondern broschiert. Da es außerdem mit 362 Seiten nicht übermäßig dick und schwer ist, ist es ein praktisches Buch zum Überallmithinnehmen. Das Cover ist schlicht gehalten, mit dem Schriftzug aus Zahlenkolonnen aber gleichzeitig auch sehr wirkungsvoll und passend zur Geschichte.
Eine schöne Idee bei den Büchern des Chicken House Verlags ist der Lesetipp, der eine Seite aus dem Buch empfiehlt, die besonders viel über die Story aussagt.

Fazit: Eine wirklich tolle Idee, die schlüssig und authentisch umgesetzt wird, Spannung und große Gefühle, das alles ist bei Numbers mit dabei. Leider waren Jems Charakter und der Schreibstil nicht mein Fall. Wer sich darauf aber einlassen kann und gute Fantasy abseits von Vampiren und Werwölfen sucht, der sollte sich Numbers näher ansehen.
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Numbers - Den Tod im Blick
Jem besitzt die Gabe, das Todesdatum von Menschen zu sehen, wenn sie ihnen in die Augen blickt. Deswegen sieht sie meisten auf den Boden und meidet Menschen, wo es nur geht. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Flügel veröffentlicht
Sehr gutes Hörbuch
Es geht um Jem, die Zahlen von anderen Menschen sieht, wen sie ihnen in die augen sieht, die Zahlen sind das jeweilige Todesdatum der person. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Tagen von Julia veröffentlicht
Spannung
Jem wohnt bei Pflegeeltern, besser gesagt bei Karen.
Sie geht zur Schule und führt ein recht normales Leben, wenn da nicht die Sachen mit den Zahlen wäre. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Sabrina Kuscheck veröffentlicht
spannendes und interessantes Jugendbuch
Jem ist kein gewöhnliches Mädchen und hat in ihrem Leben schon einige Schicksalsschläge hinnehmen müssen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Stephie veröffentlicht
Rasant und brilliant
Was für ein unglaubliches Buch!

Es stand schon eine Weile auf meinem Wunschzettel, als es mir jedoch zu Geburtstag und Weihnachten niemand schenken wollte und all... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Rieke Meyer veröffentlicht
Dieses Buch wirkt nach
Meine Tochter und ich waren von dem Buch so begeistert, dass wir uns nach dem Lesen sogar noch das Hörbuch gekauft haben. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Susi Sonnenschein veröffentlicht
Gute Idee - in der Umsetzung schwächelnd
"Numbers - Den Tod im Blick" von Rachel Ward war für mich insgesamt ein gelungener Jugendroman. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Sarah O. veröffentlicht
Sie sieht den Tod...
Jem sieht Zahlen bei ihren Mitmenschen. Als Kind wusste sie nicht was sie bedeuten, doch als sich ihre Mutter den "goldenen Schuss" setzt und der Bestatter auf sein Formular die... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von LiaLinde veröffentlicht
Der Fluch den Todeszeitpunkt vorauszusehen....
Ich möchte hier wie üblich mehr auf meine persönlichen Erfahrungen und Empfindungen beim Lesen eingehen als die Geschichte zu beschreiben was in anderen Rezensionen... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von C. Herzberg veröffentlicht
Gute Idee, mit leichten Schwächen in der Umsetzung
*********** Inhalt ***********

Jem ist kein gewöhnliches Londoner Mädchen, und das aus mehreren Gründen. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Lisa Leitner veröffentlicht
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