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Den Teufel Tun (Ltd.)
 
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Den Teufel Tun (Ltd.) [Limited Edition]

Nils Koppruch Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (6. April 2007)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Limited Edition
  • Label: Vertigo Berlin (Universal)
  • ASIN: B000NVLF00
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.442 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Den Teufel tun
2. Näher seit gestern
3. Komm küssen
4. So wie im Film
5. Nicht die Bienen
6. Heimweh
7. Einmal
8. Mein einziges Lied
9. Staub und Gold
10. Mit eigenen Augen
11. In die Stille
12. Noch nichts verloren

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wenn eine Band wie Fink aufgelöst werden, dann animiert diese Nachricht zu bildhaften Vergleichen wie: Der Vogel ist tot, abgeschossen, gebraten, singt nicht mehr. Stimmt alles nicht, er hat nur das Gefieder gewechselt und lebt als Nils Koppruch weiter. Den Teufel tun nennt der Sänger, Songwriter und Maler (SAM) aus Hamburg sein erstes, gelungenes Solo-Album, dass auch das achte Fink-Album hätte erscheinen können. Fink waren in der Außenwirkung in erster Linie immer Koppruch, der die Besetzung der zehn Jahre existierende Gruppe freiwillig wie unfreiwillig wechselte, was auch einen musikalischen Entwicklungsprozess forcierte. Daran hat sich im Grunde nichts geändert, denn auf Den Teufel tun tauchen eine Vielzahl alter und treuer Wegbegleiter auf. Allerdings ist ihre Position eine andere, denn in einer Band herrschen Hierarchien, Ansprüche und Identifikationen, und da sind laufende Umbesetzungen nicht förderlich. Das wollte der 1963 geborene Künstler nicht mehr, und weil er durch äußere Umstände bedingt das Team für Den Teufel tun erneut hätte austauschen müssen, fiel die Entscheidung, gleich als Nils Koppruch aufzutreten. Stiller und akustischer sind seine nie verklausulierten, elitären oder akademischen Lieder mit den zugänglichen Strukturen geworden, die den Song in den Mittelpunkt stellen. Dezente Bläser (von Fettes Brot), Country und Folk bilden vertraute Klänge, weshalb Den Teufel tun auch gar nicht weit entfernt von Fink-Platten liegt. Nicht alles, worüber Nils singt ist gelebt. Aber mindestens gefühlt, und er macht es einem in seinen mit vertrauten Bildern arbeiten Texten nicht schwer, ihm zu folgen. Dadurch erfüllen auch sämtliche Stücke des Albums Nils Eigenanspruch, ähnlich wie Sklaven- und Seemannslieder, einen Gebrauchswert wie Trost, Ablenkung nachweisen zu können. Und mehr muss gute ein gutes Lied auch nicht leisten... --Sven Niechziol

Produktbeschreibungen

DEN TEUFEL TUN LTD

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Urbaner Folk 12. April 2007
Nils Koppruch? Da war doch was? Richtig, Nils Koppruch war Motor, Kopf und Bauch einer der bedeutendsten und innovativsten Gruppen im deutschen Sprachraum. Die Synthese von Americana und Altona, Country folk und urbanem Leben.
"Fink" -laut Internetwörterbuch Leo amerikanisch für "Saftsack" oder "Streikbrecher"- gibt es nicht mehr. Nils Koppruch, ohnehin Fink-an-sich mit wechselnden Musikern, jedoch macht weiter. Und wie!

Erwartet man nach dem hervorragenden "Bam Bam Bam" Abschluss von Fink nun die Fortsetzung skurriler Texte, Dancing Beats und kauzigem Gesang, dann liegt man nicht ganz falsch, aber eben auch nicht richtig.

Nils Koppruch solo ist anders als Fink. Eine CD, die mit dem Hören wächst. Die schöner wird von mal zu mal. "Den Teufel tun" reift. Bewegt sich, fernab jeglicher Liedermacherromantik, im Spektrum von Talking Blues ("Staub und Gold") bis Rockriff ("Heimweh") und ist vor allem eins: Einfach nur gut. Volle Punktzahl.

Nils Koppruch gelingt mit "Den Teufel tun", was bislang keinem gegönnt war: Urbaner Folk. Aus tiefstem Herzen. Musik für die City. Musik für diejenigen, deren Prairie die Großstadt ist.
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Von Behemoth
Wäre dies eine Fink-Platte, müsste man sie vermutlich ob ihrer sparsamen Instrumentierung und den 'naturbezogenen' Texten vor dem Finken-Debüt "Vogelbeobachtungen im Winter" verorten.

Ein feines 'Comeback', was zeigt, dass der nostalgische Ritt auf der NDW in den letzten Jahren für Fink ein Irrweg war. Beim Hören dieses Soloalbums fühle ich mich an mein erstes Fink-Konzert vor x-Jahren auf dem Orange-Blossom-Fetsival in Beverungen erinnert und das sind schöne Erinnerungen. Einzig die Verspieltheit von Alben wie "Mondscheiner" fehlt ein wenig, doch erweist sich Koppruch wiederum als mutig, in dem er ein auffallend ruhiges Album aufgenommen hat. Koppruch trifft Cash und Lambchop ohne Verstärker.

Das nach Innen gerichtete und wohltuende Grinsen beim Hören der Koppruchschen Alltagspoesie (inklusive einer immensen Erweiterung des Vogelkosmos) stellt sich jedoch bereits nach wenigen Minuten ein.

Manchmal ist Wasser Wundermedizin!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Sommer kann kommen! 23. April 2007
Von SisterDew
Sensationelles Solo-Album des (Ex-)FINK-Sängers Nils Koppruch.

Großartige Musik, klasse Texte. Für mich schon jetzt DAS (deutschsprachige) Album des Jahres!!!

Meine Lieblings-FINK-CDs sind "Mondscheiner" und "Haiku Ambulanz" und irgendwo dazwischen ist DEN TEUFEL TUN (super Titel!) angesiedelt. Sie Songs sind mal ruhig, mal fröhlich, selten rockig, aber immer wunderbar instrumentiert. Der eher unpassende elektronische Ballast von "BamBamBam" wurde glücklicherweise abgeworfen!

Das Album ist so überraschend und heiter wie der diesjährige Frühling. Und ich kann mir momentan kaum etwas Schöneres vorstellen, als auf dem Balkon zu sitzen und den Teufel (zu) tun!

Meine Lieblingssongs bzw. Anspieltipps: 1. Den Teufel tun - 5. Nicht die Bienen - 6. Heimweh - 10. Mit eigenen Augen
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