In seinem Tagebuch hat der Autor sehr eindrucksvoll die Strapazen, die der spanische Jakobsweg mit sich bringt und gleichermaßen die Verbundenheit der Pilger untereinander geschildert. Untermalt von vielen Zitaten und geschichtlichen Hintergründen kann man sich gut in einen Pilger hineinversetzen. Nach einer kurzen Erklärung der gefahrenen Route widmet sich Dr. Joeckel dem Erlebten, den landschaftlichen und spirituellen Eindrücken und den Menschen, die er getroffen hat, was das Buch sehr interessant für alle Pilger, die im Gedanken den Weg noch einmal zurücklegen wollen wie auch für Einsteiger, die sozusagen "Blut geleckt" haben macht. Enthalten sind zudem Daten über Gepäck und Material, welches sinnvollerweise eine solche Tour begleiten sollte. Da die Wegbeschreibungen nur die grobe Route beschreiben sollte trotz aller Angaben das Buch nicht mit einem Reiseführer verwechselt werden und nur in Verbindung mit anderer Literatur als solcher verwendet werden.