Aus der Amazon.de-Redaktion
Gleich vorweg: Diese Erlebnisgeschichte eines Börsenneulings liest sich spannend und warnt vor möglichen Anfängerfehlern. Der Tenor ist weder düster noch überheblich. Christof Martinetz Schilderungen wirken sympathisch und lehrreich. Der Leser leidet mit, wenn er von seinen Verlusten erzählt und fühlt sich entweder mit ihm verbunden oder ist froh, nicht dasselbe erlebt zu haben. Darüber hinaus gibt es ausreichend verständlich geschriebene Informationen über Indexzertifikate, Optionsscheine, Analysemethoden und nicht zuletzt Exkurse über die Börsenpsychologie, die für Kostolany das wichtigste Kriterium war.
Anleger begehen trotz Warnungen immer wieder dieselben Fehler. Sie greifen in fallende Messer, verkaufen panikartig oder sitzen Verluste zu lange aus. Dazu, dass diese falschen, oft emotional begründeten Fehlentscheidungen nicht wiederholt werden, kann diese Erlebnisstory eines geläuterten Aktionärs verhelfen. Und wer noch nicht so genau weiß, wie Aktien richtig geordert werden oder was ein Limit ist, kann es bei Martinetz nachlesen. Das Schöne daran ist, dass der Autor so praxisnah erzählt und nicht mit grauer Theorie langweilt. Offen und ehrlich zählt er seine Verluste auf und welche Konsequenzen er daraus gezogen hat. Und dass der Aktionär ohne Anlagestrategie nicht viel weiterkommt. Eines aber wird auf jeden Fall deutlich: Niemand kann die Kurse oder die Entwicklung an der Börse voraussehen. Sie ist und bleibt ein klein wenig ein Spielplatz -- je nach Vorbereitung und Einsatz -- mit hohem oder niedrigem Risiko. Wer das schnelle Geld machen will, darf sich über hohe Verluste nicht wundern. Wie bereits Kostolany schon sagte, der wirklich erfolgreiche Börsianer benötigt vor allem eines: Geduld. --Corinna S. Heyn
Pressestimmen
16.03.2001 / Handelsblatt: Amüsante Pleiten "Ein Trostpflaster für die geschundene Kleinanlegerseele."
24.04.2001 / Financial Times Deutschland: Wenn Jung-Anleger über ihre Börsen-Erfahrungen berichten "Eines der gelungendsten Börsenbücher der jüngsten Zeit."
25.04.2001 / Rebland-Kurier: Erfahrungsbericht eines Kleinanlegers "Als Bericht über eigene Fehler und deren Ursachen ist das Buch so flüssig geschrieben, dass man es kaum aus der Hand legen mag."
01.06.2001 / business bestseller: Der mit dem Bullen reitet "Dieses Buch ist irgendwie anders. Der Autor plaudert frei von der Leber weg über seine Erfahrungen, erzählt einfach - so wie vielleicht einem guten Bekannten in der Kneipe ums Eck - was ihm in seinen Börsenjahren so alles widerfahren ist. Das ist erfrischend, vor allem erfrischend ehrlich und hebt sich ab von der zelebrierten heißen Luft der neuen Marktschreier aus der dot.com- Welle."
06.06.2001 / Handelsblatt: Von Anlegerlust und Anlegerfrust "Der Autor gibt dem Leser viele Sicherheitsnetze, die ihn vor den sonst beinahe unvermeidlichen Abstürzen bewahren."
12.07.2001 / Kölner Stadt-Anzeiger: Frühe Fehler und späte Einsichten "Dass das Buch ein Lesevergnügen bereitet, liegt an der Lockerheit, mit der Martinetz die Leser aufklärt. Niemand muss sich geschulmeistert vorkommen, gesteht der Autor doch unentwegt ein, die allerdümmsten Fehler selbst gemacht zu haben. Das tut er in lockerem Plauderton."