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Demokratie
 
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Demokratie [Broschiert]

Erik von Kuehnelt-Leddihn
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Produktinformation

  • Broschiert: 119 Seiten
  • Verlag: Stocker (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3702007377
  • ISBN-13: 978-3702007379
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,9 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 128.385 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Regt an zum Nachdenken 17. August 2009
Von Treb Melsa TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert
Erik Ritter von Kuehnelt-Leddihn (EKL), wurde am 31.07.1909 in der Steiermark - südwestlich von Graz - geboren und verstarb 26.05.1999 in Tirol. Er war einer der großen, aber kantigen, konservativ-liberalen Denker, mit dem sich sowohl Konservative als auch Liberale schwer tun.
EKL studierte in Wien und Budapest Rechtswissenschaften, Theologie, Staats- und Volkswirtschaftslehre, Abschluss mit Doktorgrad. EKL sprach 12 Sprachen und konnte in weiteren Sprachen lesen. Die Literatur der klassischen Antike hatte er im Original studiert. Diese seine umfassende Bildung, seine geradezu enzyklopädische Fülle an Wissen, sticht auch in diesem Büchlein "Demokratie - eine Analyse" hervor.
EKL sieht sich selbst in der Tradition von Denkern wie
John Adams, Henry Adams, James Madison, Herman Melville, Eric Voegelin, Johann Jakob Bachofen, Johann Caspar Bluntschli, Carl J. Burckhardt u. a.
stehend, leider nennt er auch den Zentristen Alexander Hamilton, einen Befürworter des Maximalstaates.
EKL ist kein Freund der Demokratie, er kritisiert die Demokratie, um den Missbrauch mit der Demokratie vorzubeugen, zu verhindern. Eigentlich ist die Demokratie für EKL mit dem Mord der Demokraten an Sokrates moralisch erledigt. Als Geburtshelfer der modernen Demokratie verortet EKL die Französische Revolution, zu deren weiteren Nachgeburten - aus Sicht EKL's - auch der romantische und wissenschaftliche Sozialismus, der Nationalsozialismus, der italienische Faschismus und der übersteigerte Nationalismus, mit all den fürchterlichen Katastrophen des 20. Jahrhunderts, zählen.
EKL, der eigentlich ein Monarchist ist, lehnt die Demokratie als götzenhaftes Herrschaftsinstrument der Politik ab. Gerade deshalb zeichnet EKL die Schwächen der Demokratie in seiner Analyse nach. In kurzen Paragraphen werden die Schwächen mit scharfen Formulierungen aufgezeigt, mit einer Deutlichkeit, die jeden kritischen Leser zum Nachdenken anregen.
Diese Schwächen der Demokratie werden oftmals - aus romantischen Idealen oder auch ideologischen Gründen - verdrängt und nicht gesehen. Sollten aber jedem bewusst sein, damit unsere Liberaldemokratie nicht im Chaos oder im Totalitarismus endet, also zu dem mutieren wird, was Karl Kautsky als 'wahre Demokratie' bezeichnete: "In der wahren Demokratie fallen alle Rechte im Kollektiv zusammen, der Einzelne hat keinerlei Rechte mehr, auch kein Recht auf Widerstand".
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
das geringste Übel... 5. November 2004
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Mit "Demokratie - eine Analyse" hat Kuehnelt-Leddihn ein "Handbuch für verzweifelte Kritiker" geschaffen. Verständlich und leicht zu lesen, ordentlich gegliedert, und 100% (zumindest nach meiner subjektiven Meinung) objektiv.

Paragraph für Paragraph hält uns der Autor vor Augen, wo die Mängel und absoluten Fehler der sog. Demokratie liegen. Vielen Lesern mögen Verbesserungvorschläge fehlen - das Werk ist allerdings als ANALYSE gedacht, und NICHT als Lösungsvorschlag oder Erarbeitung von Alternativen.

Meiner Meinung nach ist die alleinige Lekture von "Demokratie" nur dem politisch gefestigten und gebildeten Leser zu empfehlen. Andernfalls ist dringend entsprechende Sekundärliteratur zu empfehlen, da gerade die sachliche Aufarbeitung der Fehler eines demokratischen Systems mangels besseren Wissens als Ablehnung interpretiert werden kann...

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