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Demokratie. Der Gott, der keiner ist [Gebundene Ausgabe]

Hans-Hermann Hoppe
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

15. Oktober 2003
Dieses Buch ist frenetisch bejubelt und donnernd verdammt worden: Es ist eine fulminante Kritik an Idee und Praxis der westlichen (Medien-)Demokratien, denen Hoppe vorwirft, unter der Fahne der Freiheit die Unfreiheit zu organisieren und die Gegenwart aus der Zukunft zu subventionieren. Hoppe kommt aus dem Umfeld der amerikanischen libertarians", die man sich hierzulande gern als anarcho-kapitalistisch" erklärt. Aber: Seine Demokratie- und Staatskritik atmet kulturkonservativen Geist, und die staatlich betriebene kulturelle Deregulierung erscheint ihm eher als organisierte Dekadenz. Der Beifall hiesiger Staatskritiker, die ja ein recht buntes Völkchen in anarcho-sozialistischen" und anarcho-kapitalistischen" Farben bilden, ebbt an dieser Stelle recht schnell ab. Seine Sympathie für den ist ebenfalls recht gering und erscheint ihm als eine Folge staatlich veranlaßte Fehlallokationen. Stattdessen setzt er auf eine natürliche Ordnung", die sich immer dann ergäbe, wenn sich die assoziative Kraft der Menschen frei und unüberwältigt durch staatliche Machtursupation organisch entfalten könne. Auch wenn man diese Zuversicht - ersichtlich erwachsen aus der amerikanischen Staatsbildung von unten" nicht teilt: Hoppes Großpamphlet, das in den USA mittlerweile in der 4. Auflage vorliegt, ist allein schon deshalb hoch empfehlenswert (und vergnüglich), weil es die hierzulande erprobten und festgebackenen Frontstellungen souverän (und zum beidseitigen Entsetzen der darin fest Eingegrabenen) völlig durcheinanderwirbelt.

Wird oft zusammen gekauft

Demokratie. Der Gott, der keiner ist + Der Wettbewerb der Gauner: Über das Unwesen der Demokratie und den Ausweg in die Privatrechtsgesellschaft + Geldsozialismus: Die wirklichen Ursachen der neuen globalen Depression
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Manifest für eine natürliche Ordnung ... In den USA sorgt Hans-Hermann Hoppe mit seinem Werk Democracy The God That Failed bereits in der 5. Auflage für Furore. Nun liegt es in deutscher Sprache vor, in brillanter Übersetzung von Robert Grözinger. Wenn je ein Werk über die Philosophie, Ethik und Ökonomie der Freiheit die Bezeichnung Manifest (Grundsatzprogramm) verdient hatte, dann dieses Buch des deutschen, aber in den USA lehrenden Ökonomieprofessors ... (Roland Baader, Handelsblatt Nr. 14, 21.01.04)

... Es handelt sich bei Hoppes Anarchoutopie um den Versuch, auf streng naturrechtlichen Prämissen eine Ordnung ohne Staat, wenn auch nicht ohne (privatisierten) Zwang, zu begründen und zu legitimieren, ohne Staat und damit auch ohne Demokratie. Die Lektüre schärft den Sinn zur Wahrnehmung der Zerstörungen, welche die gleichmacherische Wohlfahrtsdemokratie an unseren nichtstaatlichen Institutionen anrichtet. ... (Gerd Habermann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.04.2004, Nr. 81)

Über den Autor

Professor Dr. Klaus Wittstadt, geb. 19??; war Inhaber des Lehrstuhls für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Universität Würzburg; er starb am 03.03.2003. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
85 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herausfordernd 16. August 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Hoppes Analyse ist glänzend: Etatismus, so sein Urteil, führt immer zur Sozialdemokratie und letztendlich zum Kommunismus.
Zwingend erscheint die Spirale, in der sich der Staat immer mehr selbst bereichert und Geschenke an Dumme, Faule, und an seine eigenen Bediensteten auf Kosten der Leistungsträger der Gesellschaft verteilt. Dabei suggeriert der Staat, daß er dies tue, um Sicherheit und Recht für seine Bürger zu gewährleisten. Das Recht selbst jedoch verrottet dadurch: je mehr der Staat selbst ohne Grenzen Steuern erhebt (Hoppe vergleicht Steuererhebung mit Schutzgelderpressung), desto weniger kommt der Staat seinen eigentlichen Aufgaben nach: "Im Namen sozialer, öffentlicher oder nationaler Sicherheit "beschützen" unsere Verwalter uns vor globaler Erwärmung und Abkühlung und dem Aussterben von Tieren und Pflanzen, vor Ehemännern und -frauen, vor Eltern und Arbeitgebern, vor Armut, Krankheit, Katastrophen, Unwissenheit, Vorurteilen, Rassismus, Sexismus, Homophobie und zahllosen anderen öffentlichen Gefahren. Und mit riesigen Vorräten an Aggressions- und Massenvernichtungswaffen "schützen" sie uns, sogar außerhalb der USA, vor immer neuen Hitlern und möglichen Hitler-Sympathisanten. Die einzige Aufgabe jedoch, die eine Regierung jemals wahrnehmen sollte - unser Leben und unser Eigentum zu schützen - wird von unseren Verwaltern nicht erfüllt" (191f.)

Nach der starken Analyse hätte ich, und das ist der Wermutstropfen des Buches, eine stärkere Perspektive auf die Privateigentumsanarchie, die Hoppe dem Etatismus entgegensetzen will, gewünscht. Zu knapp fällt das 12. Kapitel aus - vieles bleibt nur schwer vorstellbar. Eine weitere Schwäche: das Buch ist sehr stark auf die Verhältnisse in den USA hin geschrieben - so manches Detailproblem scheint für den europäischen Leser nur von geringer Relevanz, so z.B. Hoppes lange Auseinandersetzung mit Buchanan.

Dennoch: das Buch liest sich flüssig und ist sicher auch dann, wenn man Hoppe nicht in allem zustimmt, einer der herausforderndsten Beiträge zur politischen Theorie seit langem. Unbedingt empfehlenswert ist es für diejenigen, die kritisches Denken nicht nur als Lippenbekenntnis vertreten wollen, sondern bereit sind, sich auf einen wirklich unbequemen Denken einzulassen.

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89 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor Hans-Hermann Hoppe, der in Frankfurt am Main habilitiert hat und an der University of Nevada in Las Vegas lehrt, ist wohl der bekannteste lebende Vertreter der österreichischen Schule der Nationalökonomie. In diesem Buch, das im Original "Democracy - The God That Failed" den Untertitel "The Economics and Politics of Monarchy, Democracy, and Natural Order" trägt, vergleicht er zunächst die heutige westliche Demokratie mit der europäischen Monarchie des ausgehenden 19. Jahrhunderts, verkörpert z.B. von Österreich-Ungarn. In diesem Vergleich schneidet nicht nur die Demokratie in den meisten Hinsichten nachvollziehbar deutlich schlechter ab, es wird auch klar, daß der erste Weltkrieg im Grunde genommen eine Auseinandersetzung dieser beiden Systeme war, die den Niedergang der Monarchie (der übrigens zumindest zeitlich mit dem Niedergang des klassischen Liberalismus einhergeht) besiegelt hat. Ausgehend von diesem Vergleich konstruiert Hoppe ein System, das die Nachteile beider Systeme zu vermeiden versucht, nämlich den radikal-liberalistischen "Libertarianism" bzw. den "Anarcho-Kapitalismus", wie er auch von Murray N. Rothbard vertreten wurde, der vollständig auf Privateigentum beruht und dem Eigner einer Sache das uneingeschränkte Verfügungsrecht darüber gibt.
Während die Kapitel zum "Libertarianism" m.E. nicht viel beinhalten, was nicht schon Rothbard oder von Mises angemerkt haben, liegt die Qualität des Buches vor allem in der fundamentalen Kritik an der Demokratie - ein Thema, das unter dem Diktat der "Political Correctness" einen Tabubruch darstellt und kaum angesprochen werden darf, ohne daß der Verfasser des "Faschismus" bezichtet wird (vgl. hierzu die obenstehende Leserrezension!). Von uns schon als natürlich akzeptierte und noch nie in Frage gestellt Dinge werden in einem neuen Licht betrachtet, vermeintliche Errungenschaften der westlichen (Umverteilungs-) Demokratie als Enteignung und Bevormundung entlarvt und ihr parasitärer Charakter belegt.
Selbst wenn man mit dieser radikalen Schlußfolgerung nicht einverstanden ist, lohnt es dennoch, sich mit diesem Buch zu beschäftigen - auch als überzeugter Demokrat darf man die Augen vor den Mängeln dieser Staatsform nicht verschließen.
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51 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es lohnt sich dieses "Teufelswerk" zu lesen !!!! 25. Oktober 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich kann gut verstehen, dass Nutznießer der Demokratie dieses Buch verteufeln.
Auch der Versuch dieses Buch nach weit rechts zu rücken zeigt, wie getroffen die Vertreter dieser Gesellschaft sind, die auf Basis der "demokratischen" Ordnung zu einem Stand gekommen sind, der ihnen durch die Demokratie ermöglicht wurde. Es gehört sich also nicht mehr an alten Werten fest zu halten und in Zweifel zu ziehen, was der Mehrheit freiheitlich denkender Menschen auf der Seele brennt. Auch das ist die Folge der Demokratie.

Wer dieses Buch ließt wird wahrscheinlich wirklich Kopfschmerzen bekommen, weil ihm als normal denkender Mensch, der unbehelligt sein Leben gestalten und "LEBEN" möchte all zu sehr klar wird, wie sehr man in diesem System gefangen ist und ausgebeutet wird. Dazu muss man nicht gleich ein „rechter"- oder „linker" Radikaler sein, sonder nur ein Mensch der die Freiheit liebt und die Früchte seiner Arbeit selber ernten möchte.

Ich kann nur jedem dieses Buch ans Herz legen, der Antworten darauf sucht, was in unserem Land und in unserer Zeit falsch läuft. Allerdings kann ich auch sagen, dass man sich nach lesen des Buches sicher nicht besser fühlt. Eher schlechter, denn man entrinnt diesem System nicht durch pures lesen und verstehen.

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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Freiheit statt Totalitarismus(=Demokratie, Sozialismus, Faschismus)!
Eine großartige Arbeit, die wieder einmal zeigt, dass die libertäre Theorie jeglichen Links Rechts Ideologen um Längen überlegen ist! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Konstantin Schwarz veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Theoretisch braucht man keine Praxis.
Das Argument, dass die Theorie allein der Quell aller Weisheit ist, stimmt nur für eine Wissenschaft, die Mathematik. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2010 von Clemens Fruhwirth
5.0 von 5 Sternen Staat oder Freiheit
Der Autor untersucht zunächst die Staatsformen Monarchie und Demokratie, anschließend schlägt er eine natürliche Ordnung für das Zusammenleben der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Oktober 2009 von Treb Melsa
5.0 von 5 Sternen Einer der wichtigsten Beiträge zur heutigen Zeit - Es empfiehlt...
Dieses Buch ist gigantisch. Es ist einfach geschrieben, jedoch steckt jeder Satz voller Informationen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2009 von S. Vojacek
5.0 von 5 Sternen Degeneration unter demokratischen Verhältnissen...
Eine unvoreingenommene Beschreibung der Nachteile demokratischer Herrschaftssysteme liegt hier vor! Damit wird Hans-Hermann Hoppe sich sicher viele Feinde gemacht haben, denn... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juni 2009 von Helmut Bernemann
5.0 von 5 Sternen Zu Risiken und Nebenwirkungen....
... fragen Sie bitte ihren Staatsschutzbeamten oder den Verfassungsschutz. ;-)
Wie Hoppe in seinem Vorwort schreibt, freut er sich sehr, daß sein Buch in Deutschland... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Februar 2009 von A. Leonhardt
4.0 von 5 Sternen Demokratie verletzt Naturrecht
Der Autor vergleicht in diesem Buch mehrere Regierungsformen vom freiheitlichen (libertären) Standpunkt aus. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Februar 2009 von Frank Reibold
5.0 von 5 Sternen Das Wohl der Vielen und das Wohl des Einzelnen ...
Hoppe schafft eine glänzende Analyse der Demokratien mit ihren grundlegenden Schwächen. Überzeugend legt er dar, dass das, was in unseren Medien und von unseren... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Mai 2007 von arminius originalis
5.0 von 5 Sternen Staatsfeind und Pazifist
Ich habe lange auf die Seite von „Mises.org“ unterschiedlichen Standpunkte zur Libertäre Philosophie überdacht, bevor ich mich entschieden habe Hoppes Buch auf Deutsch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. September 2006 von C. Engelbrecht
4.0 von 5 Sternen Anarchokapitalismus anstatt Demokratie?
Hoppe, der Volkswirtschaft an der Universität von Nevada lehrt, zeigt in seinem Werk auf, dass der Übergang von der Monarchie zur Demokratie kein Fortschritt, sondern ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. März 2006 von Hyperboreer
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Bürgermitbestimmung braucht freien Zugang zu Informationen 0 18.09.2012
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