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Demenztests in der Praxis: Ein Wegweiser
 
 
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Demenztests in der Praxis: Ein Wegweiser [Gebundene Ausgabe]

Dorothee Ivemeyer , Rainer Zerfaß
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 180 Seiten
  • Verlag: Urban & Fischer Verlag/Elsevier GmbH; Auflage: 1 (22. August 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3437221566
  • ISBN-13: 978-3437221569
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 13,4 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 636.367 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Wer wissen will, wie die wichtigsten Demenztests aussehen und wozu man sie einsetzen kann, der findet sie hier übersichtlich geordnet und einheitlich bewertet, (...) Dazu wird noch viel Hintergrundinformation über Demenz und Altern geliefert. Der Hausarzt, 11/2007 Obwohl es ursprünglich für Hausärzte gedacht ist, kann das Büchlein allen Psychologen sehr empfohlen werden, die in die Demenzdiagnostik involviert sind. Zeitschrift für Neuropsychologie Alles in allem ein Buch, dem ich viele Leserinnen und Leser wünsche und von dem ich meine, dass es die Diagnostik von Demenzerkrankungen gerade für praktisch Tätige wesentlich erleichert. www.psychologie.uni-heidelberg.de

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hilfreicher Ratgeber 7. Oktober 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, an einer Demenz zu erkranken - in der BRD sind derzeit rund 1 Mio. Menschen betroffen, Tendenz steigend. Umso wichtiger wird es in der klinischen Praxis, „normale" altersbedingte Abbauprozesse von pathologischen Gedächtnisstrukturen wie Morbus Alzheimer abzugrenzen. Hier kann nur solide testpsychologische Diagnostik und das Heranziehen entsprechender Normen verlässlich weiterhelfen.
Ivemeyer und Zerfaß haben mit ihrem „Wegweiser" eine Lücke geschlossen, die bislang in Form einer fehlenden Übersicht über diagnostische Verfahren im Bereich der (Alzheimer-)Demenz bestand. Insgesamt 25 Verfahren werden in Kurzform verständlich vorgestellt, mit denen sich sowohl kognitive (14 Verfahren) wie nicht-kognitive (4 Verfahren) Beeinträchtigungen als auch der Schweregrad der jeweiligen Störung (7 Verfahren) einschätzen lassen.
Der Wert dieses Buches liegt nicht nur in der Zusammenstellung und Beschreibung der verschiedenen Verfahren. Besonders nützlich dürften auch die praktischen Hinweise sein, die sowohl zu einzelnen Tests gegeben werden, wie auch die eher allgemeinen Empfehlungen zur Testdurchführung bei einer Patientengruppe, für die eine Diagnostik ihrer Schwächen und unangenehmen Empfindungen verbunden ist. Hierauf wird sensibel Rücksicht genommen. Auch diagnostische „Tricks" aus der Praxis zeigen, dass hier eine subtile Kenntnis der Klientel ihren Niederschlag findet. Natürlich verliert sich das Buch nicht in Praxis-Tipps, sondern bietet in den beiden einführenden Kapiteln kurzgefasste Informationen über den Hintergrund von Demenzerkrankungen und ihren verschiedenen Erscheinungsformen sowie Vorläufern.
Ein Kapitel ist der Liquidation von Demenztests gewidmet, die von der KV nur unzureichend gestützt wird. Umso wichtiger sind die hier vorgestellten konkreten Abrechnungsbeispiele sowohl nach EBM sowie nach GOÄ. Sie könnten den Einsatz notwendiger, aber viel zu selten durchgeführter Diagnostik stimulieren.
Schließlich sei auf den nützlichen Anhang verwiesen, der neben Adressen auch Verweise auf Internet-Seiten und zwei Spezialkliniken (Bad Aibling sowie Klausenbach) enthält. Auch Ratgeber-Literatur wird kommentiert. Hinweise auf Romane zu Thema runden das Buch ab (wobei leider Martin Suter's spannender Roman „Small World" fehlt).

Alles in allem ein Buch, dem ich viele Leserinnen und Leser wünsche und von dem ich meine, dass es die Diagnostik von Demenzerkrankungen gerade für praktisch Tätige wesentlich erleichtert.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
interessantes Buch 30. Oktober 2009
Von erna-lipi
Format:Taschenbuch
Das Buch beinhaltet viele diverse diagnostische Testverfahren, wobei ich mir nur die gängigsten und lehrreichen herausgesucht habe. Ich ziehe nicht das ganze Buch mit meinen Bewohnern durch, weil ich der Meinung bin, ein Pflegeheim ist kein Testlabor und die meisten dementiellen Bewohner wollen nur ihre simple Ruhe.
Und viele Demenztests müssen nicht bei Neurologen oder Hausärzten vorgelegt und nachgewiesen werden, weil ein Pfleger oder Therapeut keine Diagnosen für eine Demenz erstellen darf. Nur der anfängliche, primäre Verdacht kann erstellt werden. Und dafür reichen die Tests allemal und sie sind auch gut unterteilt in- Kognition, Visuomotorik, ADL, Wortschatz...
Das Testen macht aber Spaß, wenn es auch einen dementiellen Menschen nicht überfordert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist ideal für Psychologen und andere Berufsgruppen, die viel mit dementen Patienten zu tun haben. Ich persönlich arbeite sehr viel mit dementen Patienten. So gut wie jeder Psychologe weiß, dass es nicht einfach ist, ohne Verlaufsbeobachtung festzustellen, ob ein Patient dement ist oder nicht bzw. welches Instrumentarium gut für die Abklärung einer Demenz ist und von welchen Verfahren man besser die Finger lassen soll.
Das Buch stellt viele Testverfahren vor und erläutert sowohl die Nach- als auch Vorteile der Verfahren. Es zeigt auch auf, welche Bereiche von welchen Verfahren nicht abgedeckt werden. Das Buch hat mir persönlich sehr geholfen, eine Testbatterie zusammenzustellen, die eine Abklärung einer Demenz recht gut ermöglicht. Im Buch findet man auch einige Tipps für die Diagnostik, die sich in der Praxis bewährt haben. Eine kurze theoretische Abhandlung mit Definitionen und Beschreibungen der Formen des Gedächtnisses und der Demenz fehlt auch in diesem Buch nicht.
Leider hat mir die Darstellung und Kritik des sogenannten "Demenztest" gefehlt, der auch vielerorts eingesetzt wird. Ich hätte mir auch gewünscht, dass auf die Differentialdiagnose Demenz/Pseudodemenz näher eingegangen wird bzw. für diesen Bereich Tipps für die Diagnostik gegeben werden.
Alles in allem war ich jedoch von diesem Buch sehr positiv überrascht. Die Idee, die einzelnen Testverfahren und deren Vor- und Nachteile zu erläutern finde ich sehr gelungen.
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