Pflege von Demenzkranken ist eine große Herausforderung für Angehörige. Viele scheuen auch deshalb davor zurück, weil sie nicht wissen, wie sie ihnen angemessen begegnen können. Geradezu unvorstellbar scheint, dass diese Erfahrung eine Bereicherung sein könnte. Dieses Buch ist der Gegenbeweis.Stefan Beyer hatte den Vorteil einer pädagogischen Ausbildung, als er sich auf die Betreuung seiner Mutter einließ, und hat auf dieser Grundlage im Laufe der Pflegezeit Methoden für Gespräche und Umgangsweisen gesammelt und zum Teil selbst entwickelt, die sowohl ihm als auch seiner Mutter gefielen bzw. gut taten. Doch seine Vorschläge und Methoden kann nahezu jeder - auch ohne professionellen Hintergrund - sofort und erfolgreich umsetzen. Diese Umgangsweisen werden im Buch ausführlich, mit vielen Beispieldialogen und den methodischen und theoretischen Quellen, dargestellt. Sein Credo: nicht korrigieren, nicht abwerten, sondern Seinlassen, der Kranken folgen. Mit dem Versuch einer einfühlenden Begleitung - so der Untertitel - zeigt Stefan Beyer, wie man bis zum Schluss in Kontakt bleiben und die Pflege für beide Seiten angenehmer und leichter machen kann.
"Es stellte sich heraus, dass ich den Umgang mit meiner Mutter während ihrer Demenz oft persönlich bereichernd finden konnte, in gewisser Hinsicht sogar interessanter als vor der Erkrankung! Dieses Erleben der Beziehung zu meiner Mutter möchte ich erklären, so dass es für den Leser möglichst einfühlbar und nachvollziehbar werden kann. Ich könnte auch sagen: Ich habe in diesem Buch nach dem Ende der Pflegezeit das aufgeschrieben, was ich gerne am Anfang dieser Zeit irgendwo gelesen hätte."
"Es stellte sich heraus, dass ich den Umgang mit meiner Mutter während ihrer Demenz oft persönlich bereichernd finden konnte, in gewisser Hinsicht sogar interessanter als vor der Erkrankung! Dieses Erleben der Beziehung zu meiner Mutter möchte ich erklären, so dass es für den Leser möglichst einfühlbar und nachvollziehbar werden kann. Ich könnte auch sagen: Ich habe in diesem Buch nach dem Ende der Pflegezeit das aufgeschrieben, was ich gerne am Anfang dieser Zeit irgendwo gelesen hätte."


