Diesem zweigeteilten dreiundzwanzigsten Band der Romanreihe von Alexander Kent ist doch anzumerken, dass die sehr erfolgreiche Story um den Seehelden Richard Bolitho langsam zu Ende geht.
Im Frühjahr des Jahres 1811 erhält Sir Richard Bolitho, inzwischen zum Admiral befördert, von der Admiralität in London die Order, in die Karibik zu segeln, um die englischen Fracht- und Handelsschiffe zwischen Halifax und den Inseln unter dem Winde zu beschützen, da man einen Kriegsausbruch mit der jungen Nation der Vereinigten Staaten befürchtet, die die Hände begehrlich nach den britischen Provinzen in Kanada ausstreckt.
Bolitho setzt seinen Admiralsstander auf der Indomitable unter dem Kommando von Flaggkapitän James Tyacke, einer von einem Linienschiff umgebauten schnellen Fregatte mit 44 Kanonen. Sein kleines Geschwader vervollständigen einige Briggs und kleinere Fregatten, unter ihnen die Anemone von Kapitän Adam Bolitho.
In der Karibik 1812 vom Kriegsausbruch mit den Vereinigten Staaten überrascht, wird bei einem Seegefecht die Anemone von der überlegenen schweren amerikanischen Fregatte Unity unter Commodore Beer versenkt, und Adam Bolitho gerät schwer verwundet in Gefangenschaft.
Am 12. September kann Admiral Sir Richard Bolitho mit seinem Geschwader die feindlichen Fregatten Baltimore und Unity stellen, und unter großen Verlusten als Prisen nach Halifax bringen.
Wer bis jetzt alle Richard Bolitho-Romane gelesen hat, für den ist natürlich auch der vorliegende Band ein unbedingtes Muss.