Wer Larry Crabbs Bücher kennt, weiß seine Ehrlichkeit und seinen Tiefgang zu schätzen. Viel von beidem findet sich in seinem neuesten Buch zum Thema Gebet.
In den erste Kapiteln schreibt Crabb über falsche Vorstellungen vom Gebet. Ehrlich berichtet er von eigenen Frusterfahrungen auf diesem Gebet. Es dürfte wohl kaum einen Christen geben, der sich in seinen Schilderungen nicht irgendwo wiederfinden kann. Wie oft geht es einem beim Beten mehr um die Gaben als um den Geber. Und wie schnell hakt man deshalb das Thema für sich persönlich irgendwie ab.
Dabei ist Gebet - so Crabb - in erster Linie eine Frage der Beziehung zu Gott. Und wie diese Beziehung im Gebet aussehen kann, beschreibt der Autor im zweiten Teil seines Buches. Es geht darum,
- sich Gott ehrlich zu präsentieren
- darauf zu achten, welches Bild man von Gott hat
- sich und seine Beziehungen vor Gott zu prüfen
- sich Gott mit seinem ganzen Leben anzuvertrauene.
Dieses Buch ist das beste, das ich bisher zum Thema Gebet gelesen habe. Wer mit seinem Gebetsleben frustriert ist oder Druck empfindet, wenn er ans Beten denkt, sollte "Dem Vater im Himmel ganz nah" unbedingt lesen.