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Parallel zur Polizei nimmt Dereks Vater, ein verhinderter Maler, Ex-Chauffeur des örtlichen Bürgermeisters und jetzt Betreiber eines Gartenservices, die Ermittlungen auf -- vor allem deshalb, weil sein Sohn in die Fänge der Ermittler gerät. Dann verschwindet ein Computer, der belastendes Material über einen angesehenen Universitätsprofessor und Bestseller-Autor enthält. Hat dieser seine Finger im Spiel? Oder wollten die Mörder vielleicht gar nicht zu den Langleys, sondern hatten sich einfach in der Tür geirrt? Ist also Dereks Leben und das seiner Familie in Gefahr?
Nach einem fulminanten Anfang plätschert der Roman Dem Tode nah des US-amerikanischen Bestseller-Autors Linwood Barclay (Ohne ein Wort) ein wenig dahin -- allerdings nur, um dann einige sehr überraschende Wendungen zu nehmen. Die Lösung des Mordfalls jedoch erahnt man dann wieder ein paar Seiten vor dem Ich-Erzähler. Aber irgendwie hält Barclay seine Leser auch an den unspektakulärsten Stellen bei der Stange. Und irgendwie wird man bei das Gefühl nicht los, das selbst der fehlende Überraschungseffekt bei der Aufklärung gewollt sein könnte. Denn Dem Tode nah ist jederzeit klug komponierte, teils Atem beraubend gut geschriebene Unterhaltungsliteratur. Da nimmt man manche Länge gern in Kauf. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ehrwürdiger Nachfolger!!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Dem Tode nah (Taschenbuch)
Da ich ja von dem Debüt dieses Autors (Ohne ein Wort) schon so begeistert war, war es nur eine logische Schlussfolgerung, dass ich auch diesen Thriller von ihm unbedingt lesen wollte. Ich habe es (leider) bereits ein paar mal erlebt, dass das Debüt eines Autors der absolute Knaller war, der Nachfolger dem Erfolg dann aber nicht standhalten konnte. In diesem Fall ist es anders.Schon die ersten Seiten versprechen Spannung, als Linwood Barclay uns erzählt, wie der 17jährige Derek sich im Haus seines Freundes versteckt. Die Familie des Freundes möchte in den Urlaub fahren und obwohl Derek so tut, als würde er sich von ihnen verabschieden und das Haus verlassen, versteckt er sich in Wirklichkeit in deren Keller um von dort aus wieder in die Wohnung zurück zu gelangen, wenn die Familie fort ist. Und all das für ein paar schöne Liebesstunden, die er dort mit seiner Freundin Penny plant. Doch leider kommt es anders als Derek es sich ausgedacht hat, denn die Eltern und auch sein Freund werden von einem grausamen Verbrechen heimgesucht, dessen Zeuge er unfreiwillig geworden ist. Aus Angst und vor allem auch Scham seinen eigenen Eltern gegenüber verschweigt Derek sein Versteckspiel und reitet sich so immer mehr in Schwierigkeiten. Anfangs wird das Buch aus der Sicht von Derek geschrieben, später siedelt der Autor dann um in die Sichtweise von Jim, Dereks Vater. Dieser versucht nämlich, dem Verbrechen auf die Spur zu kommen und natürlich kämpft er um die Unschuld seines Sohnes. Doch wem kann er letztendlich noch trauen? Denn immer mehr verdichtet sich die Ahnung, dass irgendwas an der ganzen Sache ziemlich faul ist. Linwood Barclay versteht es, flüssig und spannend zu schreiben, ohne dabei viel Blut fließen zu lassen. Immer wieder läßt er, wie zufällig, Andeutungen fallen, die man sich merken sollte, da sie später im Buch eine wichtige Rolle tragen werden. Und immer wenn man denkt, man käme der Lösung auf die Spur, hat man die Rechnung leider ohne den Wirt gemacht, denn der Thriller beinhaltet Irrungen und Wendungen, wie sie bei einem sehr guten Thriller ein absolutes `Must be´ sind. Summasummarum: Ich bin auch von diesem Buch des Autors wieder hellauf begeistert und freue mich auf ein drittes Werk von ihm. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein echter Pageturner - spannend bis zum Schluss,
Von
Rezension bezieht sich auf: Dem Tode nah (Taschenbuch)
Dem Tode nahEin toller Thriller! Erst hatte ich erwartet, dass das Buch dem ersten von Linwood Barclay sehr ähnlich sein würde, aber das war überhaupt nicht der Fall. Der Prolog, in dem Derek den Mord an seinem Freund Adam und dessen Familie mit ansehen muss, ist schon sehr spannend, und danach geht es ähnlich weiter. Dabei ist Dereks Vater Jim der Ich-Erzähler, und so erlebt man mit, was die Familie während der Ermittlungen durchmachen muss, bei der auch sie selbst nicht frei von jedem Verdacht ist. Bei einer Tatortbesichtigung macht Derek eine Entdeckung, die den Fall in eine neue Richtung lenkt - zumindest für Jim, denn die Polizei scheint sich gar nicht wirklich für diese Enthüllung zu interessieren. Im Gegenteil: die Hüter des Gesetzes verfolgen eine andere Spur... Das Buch habe ich an einem Tag gelesen, es hat Pageturnerqualitäten, weil es Stück für Stück spannende Enthüllungen und immer wieder neue Entwicklungen und überraschende Wendungen gibt. Ein sehr gutes Buch! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Guter Anfang, zäher Mittelteil, schwaches Ende!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Dem Tode nah (Taschenbuch)
Nach seinem lesenswerten Debüt OHNE EIN WORT war man auf den Nachfolgeroman sehr gespannt. Leider kann Linwood Barclay mit DEM TODE NAH dieses Niveau nicht ganz erreichen. Dabei fängt der Roman ähnlich spektakulär an.Der 17jährige Derek ist der einzige Zeuge eines furchtbaren Verbrechens. Um ein paar ungestörte Momente mit seiner Freundin zu verbringen, versteckt er sich im Keller des Hauses seines Freundes Adam Langley, der mit seiner Familie in den Urlaub fahre will. Doch die Langleys kehren um und noch während Derek nach einer Erklärung für seinen Aufenthalt sucht, wird die gesamte Familie von einem Killer hingerichtet. Somit ist Derek der einzige Zeuge. Doch damit nicht genug. Für die Polizei ist er schon bald der einizige Verdächtige. Als Derek verhaftet wird, muss sich sein Vater Jim daran machen, die Unschuld seines Sohnes zu beweisen. Soweit die durchaus lesenswerte Ausgangssituation. Leider schafft es Linwood Barclay nicht, dem Roman jetzt das Tempo seines Erstlings zu geben. Dafür verantwortlich sind zwei Faktoren: Im Mittelteil flacht die Handlung etwas ab. Hier hätte er schneller zum Punkt kommen können und müssen. Gänzlich daneben gegangen ist die Auflösung der Story, die bei näherer Betrachtung einige Logikfehler enthält. Hinzu kommt, dass es einige Zufälle gibt, die der Handlung einen ebenfalls schalen Beigeschmack geben. Insgesamt reicht DEM TODE NAH nicht an seinen Vorgänger heran. Wer einen flotten Thriller haben möchte, kann sicher einen Blick riskieren, sollte aber die Erwartungshaltung an dieses Werk nicht zu hoch ansetzen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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