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Dem Tod auf der Spur: Zwölf spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin
 
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Dem Tod auf der Spur: Zwölf spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin (Taschenbuch)

von Michael Tsokos (Autor), Veit Etzold (Autor), Lothar Strüh (Autor)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [220kb PDF]
  • Taschenbuch: 240 Seiten
  • Verlag: Ullstein TB-Verlag (23. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548372627
  • ISBN-13: 978-3548372624
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 90.859 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dass zu einer standardmäßigen Sektion neben der Öffnung der drei Körperhöhlen stets auch die Entnahme von Blut, Urin, Magen- und Darminhalten gehört, sind nur einige der zahlreichen Details, die der Leser in dem ebenso spannenden wie lehrreichen Buch von Michael Tsokos erfährt. Dem Tod auf der Spur lautet der bezeichnende Titel dieser Sammlung spektakulärer Fälle aus dem Berufsalltag des Leiters von Deutschlands größter gerichtsmedizinischen Abteilung in der Berliner Charité.

Bei alledem räumt Tsokos auf mit den in TV-Serien kolportierten Klischees von exzentrischen oder verschrobenen Knochensägern, die mit ihrer unappetitlichen Arbeit, beinahe im Alleingang Kriminalfälle lösen. Das beginnt bereits damit, dass bei den wenigsten Fällen, mit denen es Tsokos und sein Team zu tun haben, Mord im Spiel ist. Wesentlich häufiger stellen sich Suizide oder schlichtweg Unfälle als die wahren Todesursachen heraus. Entsprechend fällt auch die Gewichtung innerhalb der zwölf Fälle aus, die Tsokos in seinem Buch präsentiert. Allen gemeinsam ist die Kniffligkeit und die Spannung ihrer Begleitumstände.

Pseudopsychologisierend und bis an die Grenzen des Sadismus in ekelerregenden Details schwelgend, spielt es kaum noch eine Rolle, dass sich der Autor obendrein über weite Strecken einer grauenhaften Mischung aus Medizinerjargon und Beamtendeutsch befleißigt. So ist etwa – um nur einen Fall herauszugreifen – von der „widernatürlichen Auffindeposition“ des Toten die Rede, dessen Körper auf der Suche nach „Faserspuren“ mit „Plastikklebeband abgetastet“ wird. Von „intensiven körperlichen Kontakten wie zum Beispiel Rangeleien“, von „Rektal- und Köperkerntemperaturen“ oder „postmortalen Artefakten“ in Form von Hauteinschlüssen, die mit „Fäulnisflüssigkeit gefüllt“ sind, welche sich wiederum von „thermischen Verletzungen“, sprich: Brandblasen, durch das Fehlen eines „stark eiweißreichen Exsudats (entzündliche Absonderung)“ unterscheidet.

Alles in allem ein Buch für Voyeure und Sensationsgierige, sofern es ihnen vor gar nichts graust und sie nicht allzu empfindliche Mägen haben. – Franz Klotz

Kurzbeschreibung

Ein verkohltes Skelett auf der Rückbank eines ausgebrannten Wagens. Eine Wasserleiche, gekleidet im Stil des 19. Jahrhunderts. Ein halbnackter Mann, der bei eisiger Kälte tot aufgefunden wird. Michael Tsokos, Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner, erzählt von zwölf mysteriösen Todesfällen, die er allesamt selbst untersucht hat. Zugleich liefert er eine verständliche Einführung in die Arbeitsweise der Forensik: Welche Untersuchungsmethoden gibt es? Was ist ein Polytrauma? Und wie erkennt man, ob jemand Suizid begangen hat oder ermordet wurde? Hochinformativ und spannend wie ein Krimi.

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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Wie kommt der tote Taucher in den Wald?, 3. April 2009
Von spassprediger.de (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   

Des Rätsels Lösung: Ein zur Bekämpfung eines Waldbrandes eingesetztes Löschflugzeug hat bei der Aufnahme neuen Löschwassers an einem See den Taucher vom Piloten unbemerkt angesaugt und erst wieder über dem Wald freigesetzt.

Nicht ohne Grund zitiert Tsokos solche auch als "Black Stories" bekannten kriminalistischen Rätsel um Todesfälle, die sich "so oder ähnlich" hätten zutragen können, denn die Fälle, die der Autor in seinem Buch schildert, sind ähnlich skurril. Der einzige Unterschied: Tsokos berichtet aus der Praxis und beweist damit, dass die besten Geschichten nach wie vor das Leben schreibt.

Aufmerksam geworden auf das Buch bin ich durch eine positive Besprechung im "SPIEGEL", gelesen habe ich es innerhalb sehr kurzer Zeit im Zuge zweier nicht besonders langer Bahnfahrten - womit ich auch schon beim einzigen Kritikpunkt angekommen wäre: Die 12 Fälle, von denen Tsokos in seinem flüssig geschriebenen, interessanten Buch berichtet, sind so faszinierend, dass ich mir mehr Kapitel gewünscht hätte.

Der Spassprediger meint:

Rechtsmediziner Tsokos räumt mit den aus "Tatort" & Co. bekannten Klischees auf und schildert verzwickte Fälle aus seiner 20-jährigen Tätigkeit. Das Ergebnis ist eine interessante, gut zu lesende Fallsammlung, die auch für Krimi-Fans interessant sein müsste. Hobby-Autoren mit kriminalistischem Faible lernen außerdem, welche aus einschlägigen (Dreh-)Büchern bekannte Klischees sie im eigenen Werk tunlichst vermeiden sollten.

Einziger Wermutstropfen: Das Lesevergnügen ist ziemlich schnell vorbei.
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sehr gut lesbar und fiktionsfrei, 9. April 2009
Vorweg: Das ist ein prima Buch. Michael Tsokos hat nicht einen Pitaval aus Sicht der Ermittler geschrieben, sondern ein kleines Lehrbuch der Rechsmedizin, bloß mit dem Unterschied, dass es für jeden Menschen verständlich, stilistisch sehr angenehm und mit einigen persönlichen Informationen versehen ist. Wer hätte beispielsweise geahnt, dass der Chef der Berliner Institute für Rechtsmedizin früher ein feste feiernder Student war, der sich als Kind für Robin Hood interessierte?

Die privaten Informationen sind natürlich nur Einsprengsel, die das Buch noch flüssiger lesbar machen, als es sowieso ist. Die zwölf von Tsokos ausgewählten, von ihm selbst bearbeiteten Fälle sind in erster Linie wirklich interessant und lehrreich -- das heisst: nicht einfach spektakulär.

Drei meiner Studentinnen (Anya Jones, Univ. Amsterdam, Isabell Lebküchner, Univ. Osnabrück und Katharina Pressler, Univ. Graz) lasen Probe und freuten sich über gut ausgewählte Beispiele zu Enthauptungen (samt Erwähnung der Bedingungen, unter denen Suizidenten ihren Kopf verlieren kann) samt stufenweiser Erklärung des dazu gehörenden Sektionsprotokolls, einen Tod durch Verhungern, der gar keiner war, unerwartete Anmerkungen zu Erfrierungen sowie zwei ungewöhnliche Fälle, in denen Feuer zwar eine Rolle spielte, aber erst nach rechtsmedizinischer Untersuchung Schlüssel zur Aufklärung des Geschehenen wurde.

Wie Tsokos zurecht schreibt, gibt es in Deutschland nur vergleichsweise wenige Fachärzte/innen für Rechtsmedizin, und wie ich ergänzen möchte, suchen viele Jüngere mit falschen (cineastisch motivierten) Erwartungen die Nähe zu den forensischen Feldern. Das vorliegende Buch hilft ausgezeichnet, das zu ändern, weil es es zeigt, dass das scheinbar schauerlichste medizinische Fach in Wirklichkeit nicht nur spannend, nützlich und lehrreich ist, sondern sehr viel Wissen, Erfahrung und professionelle Distanz zum Gegenstand der rechtsmedizinischen Untersuchung erfordert: den Leichen von Menschen, die durch Gewalt gestorben sind.

Ich bin erleichtert, dass ich meinen FreundInnen ein außergewöhnlich gut lesbares, sauber lektoriertes und wirklich lehrreiches Taschenbuch empfehlen kann, das Todesfälle aus der Sichtweise des Facharztes schildert.

Meine drei studentischen Probeleserinnen hätten sich über Abbildungen und ein Verzeichnis mit weiterführender Literatur gefreut; ich meine aber, dass das Buch eine derart runde Sache ist, dass es problemlos für sich steht und -- wie es früher hieß -- ausgewählte Kapitel der Rechtsmedizin modern, flott, sachlich richtig und vor allem ohne künstlich aufbauschenden Klimbim so erzählt, dass es genau das leistet, was es offenbar möchte: Zu zeigen, dass die Wirklichkeit spannender ist als jede Erfindung, dass Todesermittlungen durch den rechtsmedizinischen Blick grundsätzlich gewinnen und dass der Leiter der Berliner Rechtsmedizin über sein Fachwissen hinaus Herz und Verstand hat.

Mark Benecke, Kriminalbiologe
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Was für ein Buch!!, 26. März 2009

Sehr spannend, habe das Buch an einem Abend gelesen. Die Beschreibung "Schauriges Buch" im Spiegel war nicht übertrieben, einige Szenen sind ziemlich heftig und man kann kaum glauben, dass das alles reale Fälle sind. Dennoch sehr viel medizinisches Fachwissen, mit dem sogar der Laie was anfangen kann.

Dem Tod auf der Spur: Zwölf spektakuläre Fälle und ihre rechtsmedizinische Untersuchung
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5.0 von 5 Sternen Informationen zu einem unsichtbaren Beruf
Äußerst informativ, vor allem für eine Außenstehenden, der nicht in der Berfusmaterie des Gerichtsmediziners steht. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Holger Bretfeld veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Der Wahrheitsgehalt von CSI und ähnlichen untersucht.
Etwas reißerisch mutet der Untertitel "12 spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin" schon an, die Fälle sind teilweise weniger spektakulär als vielmehr rätselhaft. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Anja Thieme veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Klasse, Spannend...
... was will man mehr. Ich habe das Buch auf zweimal ausgelesen, weil es so spannend ist.
Vor 4 Monaten von Oliver, Markus Krüger veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Gerichtsmedizin für Anfänger
Schockierend, medizinisch, begeisternd.
Dieses Buch ist für jeden geeignet, der sich nicht nur aus purer Sensation für das Thema Gerichtsmedizin begeistern kann... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von F.Müller veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen vielleicht für den Laien interessant
Bin einigermaßen enttäuscht. Wenn man nur ein wenig mit Strafsachenermittlungen zu tun hat(te) findet man in dem Buch kaum Neues oder Interessantes. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von amartolos veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen em Tod auf der Spur
Da ich auchim medizinischen Bereich arbeite + mich für Forensik,Pathologie interessiere,wollte ich unbedingt dieses Buch lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von K. Gir veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Was heißt spektakulär?
"Spektakulär" - hin und wieder grübelt Michael Tsokos über diesen Begriff. Daran tut er recht: Er räumt mit dem Klischee auf, dass Rechtsmedizin zwangsläufig aus grausigen... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von MediOwl veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Das Buch war super
Das Buch war super und für einen Laien sehr verständlich geschrieben. Es ist wirklich sehr zu empfehlen.
Vor 6 Monaten von Anja Rabe veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen interessant und aufschlussreich
Das Buch von Michael Tsokos ist nicht nur informativer, sondern auch weitgehend spannender als so mancher Kriminalroman. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von S. Gruenberger veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen vom Hocker hat es mich nicht gerissen
Auf Grund einer Besprechung in einem großen deutschen Magazin habe ich mir dieses Buch von Deutschlands führendem Gerichtsmediziner gekauft. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Dr. Rene Zimmermann veröffentlicht

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