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Dem Silber auf der Spur. Das Schicksal der Auto-Union-Rennwagen [Gebundene Ausgabe]

Nicolaj Alexandrow , Peter Kirchberg
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 206 Seiten
  • Verlag: Motorbuch Verlag; Auflage: 1 (Juni 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3613024020
  • ISBN-13: 978-3613024021
  • Größe und/oder Gewicht: 24,8 x 21,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 821.186 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»...die wohl umfangreichste und bestmögliche Dokumentation über das Schicksal der Auto-Union-Rennwagen...« -- ZDF/3sat, Oktober 2004

»...ein Krimi, der spannender nicht sein könnte.« -- Auto Bild, 30. Juli 2004

»Ein Krimi, wie man ihn spannender nicht schreiben kann.« -- Auto Straßenverkehr, 24. September 2004

»automobilgeschichtlich von größter Bedeutung« -- Der Massstab, 05/2004

»für Krimi- als auch für Autofans interessant« -- Motorvision Classic, Februar 2005

Klappentext

Lange Zeit waren sie verschollen: Die Silberpfeile der Auto Union, für die es in den dreißiger Jahren auf den Rennstrecken von Avus und Nürburgring bis Tripolis überhaupt nur einen ernst zu nehmenden Gegner gab, nämlich die Silberpfeile von Mercedes-Benz. 1934 startete erstmals ein Auto-Union-Silberpfeil auf der Avus in Berlin. Bis 1939 währte der Triumphzug der Silberpfeile, während des Krieges wurde es dann still um die Rennwagen. Und nach dem Krieg wusste niemand so genau, wo sie nun geblieben waren. Es gab Hinweise darauf, dass diese Fahrzeuge, die man in einem stillgelegten Bergwerk versteckt hatte, als Reparationsgut nach Russland gebracht worden waren. Zahlreiche Vermutungen, Gerüchte und vor allem Spekulationen rankten sich darum. Ein für Bergrennen zurechtgemachter Auto Union tauchte in Riga auf; die Amerikaner Barbara und Paul Karassik holten Teile von zwei Wagen auf sehr verschlungenen Pfaden aus der Sowjetunion und ließen sie in England zusammensetzen. Das war lange Zeit alles, was man von der einstigen Auto-Union-Armada je wieder gehört hat. Die Geschichte der Rennwagen hat Nikolaj Nikolajewitsch Alexandrow mit der Akribie des Kriminalisten recherchiert. Er verschaffte sich Zugang zu Unterlagen des NAMI, des zentralen Forschungsinstituts für Automobilbau, das einer ähnlich hohen Geheimhaltung unterlag wie sonst nur noch das Militär. Er erzählt von Stalins Sohn, der den Motorsport in der Sowjetunion förderte und in Deutschland nach Rennwagen forschen ließ. Und er berichtet davon, wie die Ergebnisse der Untersuchungen an deutschen (Renn-)Fahrzeugen die sowjetische Automobilproduktion beeinflussten. Nahezu alles, was man über die Auto-Union-Silberpfeile und ihren Verbleib in der ehemaligen Sowjetunion überhaupt in Erfahrung bringen kann, steht in diesem Buch. Seinen Bericht hat der gelernte Journalist Alexandrow zusammen mit Professor Peter Kirchberg verfasst, einer Kapazität auf dem Gebiet der DDR-Motorisierung und dem der Geschichte der Auto Union.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel Arbeit führte zum Erfolg 13. Oktober 2004
Von Jonny
Das Buch "Dem Silber auf der Spur" war für Nikolay Alexandrov und Prof.Dr. Kirchberg mit sehr viel Arbeit verbunden.Stunden
in dunklen Archiven,Reisen in ferne russische Städte und immer wieder ein kleiner Baustein zur weiteren Erforschung der Silberpfeilschiksale.Die Leser werden viele Informationen aus einer bisher geheimen Welt bekommen.Ein Besuch in Russland ist zum Verstehen mancher Zusammenhänge sehr hilfreich.Ich freue mich zum Gelingen dieses Werkes einen ganz kleinen Beitrag geleistet zu haben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Horch Jubilaeum! 7. Oktober 2004

Das Vorwort zum Buch stammt von Peter Kirchberg. Er beschreibt die Geschichte der Silberpfeile vor dem zweiten Weltkrieg, ihre Renneinsaetze, und die technische Details. Erwaehnt werden auch die Autos, die nach dem Krieg unter der Sowjetischen Militärverwaltung in der ehemaligen Auto-Union Versuchsabteilung entstanden sind. Ihr Schicksal wird auch ausfuehrlich bis in die neunziger Jahre beschrieben, weil es sich auch mit dem, der Silberpfeilen kreuzt.

Nikolai Alexandrow beginnt seine Erzaehlung mit seinen Kindheitserinnerungen, wie er zum ersten Mal mit deutschen technischen Zeichnungen in Berührung kam. Alexandrow geht auch kurz darauf ein, wie er ueberhaupt zu dem Thema Oldtimer und speziell auf die Silberpfeile gekommen ist, wie es ihn immer mehr faszinierte, so dass er sich auf die Suche nach ihren Spuren machte.

Ein ganzes Kapitel ist im Buch der Geschichte des Automobilbaus und Rennsports im zaristischen Russland und der Sowjetunion gewidmet. Diese Geschichte ist auch wichtig, wenn man das Schicksal der Auto-Union Silberpfeile nach dem Zweiten Weltkrieg verfolgt. Ohne sie zu kennen, kann man sicher einiges, was mit den Auto-Union Rennwagen in der Sowjetunion passiert ist nicht verstehen.

Weiter beschreibt N. Alexandrow, wie die Autos in die Sowjetunion kamen und versucht, das Schicksal jedes einzelnen zu verfolgen, was nicht einfach war, weil das in der UdSSR lange Zeit ein Tabu Thema war und man auch heute noch nicht ueberall gerne darüber spricht. So kostete es N. Alexandrow viel Muehe, das Schweigen eines ehemaligen sowjetischen Rennfahrers zu brechen. Es scheiterten zum Beispiel auch mehrere Versuche Alexandrows, in das Forschungsinstitut der Autoindustrie (NAMI) reinzukommen....

In den letzten Jahren wurde in Russland ein Teil der Archive der Sowjetischen Militaerverwaltung in Deutschland für Journalisten und Forscher zugänglich gemacht. N. Alexandrow musste durch halb Russland reisen und sich durch mehrere Archive durcharbeiten, bis er etwas finden konnte. Die Dokumente ueber die Silberpfeile liegen in unterschiedlichen Archiven zerstreut und es weiß heute auch kaum jemand, wo genau man danach suchen soll. So manches blieb sicher noch unentdeckt, oder befindet sich in bis jetzt noch nicht zugänglichen Archiven. In dem Buch wird aus vielen Archivdokumenten zitiert, manche werden auch vollstaendig wiedergegeben.

Zum Schluss fasste N. Alexandrow seine Recherchen ueber die Rennwagen in einer Tabelle zusammen, in der das Schicksal jedes einzelnen Auto-Union Rennwagens ersichtlich ist.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr GUT! 30. September 2004
Von Ein Kunde
Die sagenumwobenen Auto Union Grand-Prix-Wagen, die nach dem Krieg in der Sowjetunion verschwunden und nur teilweise wieder aufgetaucht sind, geben bis heute Anlass zu Spekulationen. In diesem Buch versucht ein russischer Journalist und Automobilhistoriker eine definitive Antwort zu geben. Manches in dem von Peter Kirchberger herausgegebenem Buch mag Spekulation sein, aber auf jeden Fall ist das Buch mehr, als nur die Geschichte der Rennwagen. Anhand zahlreicher Bilder und der sehr persönlichen Textes, ergibt sich ein gutes Bild der unbegreiflichen Welt des Sowjetischen Motorsports.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf der Suche nach der Wahrheit 17. Oktober 2004
Als Sachse habe ich seit Ende der 60er Jahre Kontakt mit Zwickauer Freunden.Diese Stadt beherbergte in den 30er Jahren die legendären Silberpfeile. Ich weiß von Menschen,die Bildmaterial vor der Vernichtung retteten. Auch der Professor Kirchberg konnte später darauf zurückgreifen. Sein Buch Grand Prix Report ist für mich heute noch das Beste, daß aus technischer Sicht bisher geschrieben wurde.Um so mehr war ich gespannt auf das bisher letze Buch zum Thema. Ich wurde nicht enttäuscht. Auch wenn das Buch "Dem Silber auf der Spur" nur zu einem Teil unmittelbar mit den Rennwagen zu tuen hat gibt es ein Abbild der Situation nach dem Krieg in Sachsen. Aber auch die Situation in Russland bis weit in die 70er Jahre wird dargestellt. Manchmal fragt man sich was ist Vermutung, was ist Wahrheit. Die Recherche des Autors war sehr aufwändig. Man erfährt vieles über Russland und die Mentalität der Menschen (einschließlich der des Autoren).Wer nicht ausschließlich Räder im Kopf hat, der muß das Buch einfach lesen. Einem Ostdeutschen fällt das Verständnis sicher leichter als dem Altbundesbürger. Das liegt einfach an den politischen Verhältnissen bis 1990. Sehr gut die Zusammenarbeit zwischen Professor Kirchberg und dem Autoren. In seinem umfangreichen Vorwort verdeutlicht Prof.Kirchberg die vergleichsweise geringe Bedeutung der Rennwagengeschichte mit der traurigen Gesamtgeschichte. Eines ist mir beim lesen klar geworden. Wenn die Russen die Autos nicht mitgenommen hätten gäbe es heute nicht mal mehr die wenigen echten Zeitzeugen.Ulbricht oder der Nächste dann hätten alles sehr gründlich vernichtet.
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5.0 von 5 Sternen Wow! 27. August 2004
Die sagenumwobenen Auto Union Grand-Prix-Wagen, die nach dem Krieg in der Sowjetunion verschwunden und nur teilweise wieder aufgetaucht sind, geben bis heute Anlass zu Spekulationen. In diesem Buch versucht ein russischer Journalist und Automobilhistoriker eine definitive Antwort zu geben. Manches in dem von Peter Kirchberger herausgegebenem Buch mag Spekulation sein, aber auf jeden Fall ist das Buch mehr, als nur die Geschichte der Rennwagen. Anhand zahlreicher Bilder und der sehr persönlichen Textes, ergibt sich ein gutes Bild der unbegreiflichen Welt des Sowjetischen Motorsports.
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