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Was sich dahinter verbirgt, ist schnell entschlüsselt: Potenzial entdecken, Richtung geben und Offensiv umsetzen. Doch um vom Wissen zum Handeln zu gelangen, bedarf es auch hier der uneingeschränkten Bereitschaft, ausgetretene Meinungswege zu verlassen und sich zunächst einmal neugierig einzulassen auf die selbstbewusst präsentierten Argumentationspfade und praxiserprobten Methodiken. Darauf setzt das Autorenteam und räumt gleich zu Beginn mit gängigen Irrtümern auf. Wer meint, das Leben sei nicht planbar, wird vehement eines Besseren belehrt. Der Plan - nicht verstanden als starres Korsett, sondern als Chance, Ziele neu zu definieren und Abweichungen zu managen - ist dabei sehr wichtig. Denn nur so merkt man überhaupt, wenn man von seinem persönlichen Kurs abkommt.
Das eigene Leben als wichtigstes Projekt zu begreifen, quasi zum Unternehmer seiner Existenz zu werden und die Übersicht aus der Adlerperspektive darauf nicht zu verlieren heißt also das übergeordnete Ziel. Um dort anzukommen, folgt der Leser dem roten Faden, den die Autoren schlicht, aber höchst einleuchtend eingewoben haben. Er führt den Leser nicht nur durch die mit pointierten Illustrationen von Werner Tiki Küstenmacher geschmückten Kapitel, sondern Schritt für Schritt auch näher zu sich selbst - wenn er bereit ist, seine Zeit und Gedanken in die eingearbeiteten Workshops zu investieren. Die Checklisten wirken manchmal etwas banal, erfüllen aber ihren Zweck. Damit es beim Leser nicht bei hehren Vorsätzen bleibt, wird der Masterplan zur schriftlichen Fixierung aller Workshop-Ergebnisse und Zielsetzungen gleich mitgeliefert.
Sympathisch macht das Buch, dass es nicht auf der Schiene eines durch Machbarkeitswahn geprägten "Everything-is-possible-Credos" daherkommt, sondern vor der lähmenden Wirkung überladener Ansprüche und realitätsferner Lebensziele warnt. Insgesamt ist Knoblauch & Co. ein schnörkelloses, praxisorientiertes Werk gelungen, das man je nach Maß der Selbstreflexion individuell und variabel nutzen kann.
(c)changeX Online-Magazin für Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft
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Es gibt viele nahmenhafte Klassiker in der Fachliteratur zur Selbstverwirklichung, dieses Buch toppt sie vermutlich alle. Noch nie habe ich so viel über mich selbst erfahren DÜRFEN. Mir ist jetzt klar, was meine Prioritäten sind, was ich im Leben zuerst erledigen muss, bevor ich andere Dinge beginnen kann. Wie mich andere sehen (sollen in der Zukunft).
Ich rezensiere sehr viele Bücher, lese sehr sehr viel und wage mal zu behaupten, dieses Buch kann tatsächlich das Leben eines Menschen verändern. Endlich bin ich so ein großes Stück weiter auf dem Weg zur Selbstfindung gekommen, ohne das Buch hätte ich das für meine Situation und in meinem Fall niemals geschafft. Vielen Dank an die Autoren an dieser Stelle von mir persönlich, falls diese das lesen sollten.
Am vergangenen Wochenende habe ich mir Zeit, Ruhe und Stille gegönnt - mit diesem Buch. Und ich habe meinem Leben erneut Richtung gegeben.
Die Autoren, die alle aus der Praxis kommen, wissen, worüber sie schreiben. Was mich auch zum Kauf animiert hat, war die Art der Aufmachung beim örtlichen Buchhändler - ein Augenfang im Schaufenster. Wohl dem, der einen solchen Verlag hat!!!
Es kommt ja oft wie es kommen muß. Da lebt man als Mensch in den Tag hinein - und im Grunde genommen fliegt das Leben an einem vorbei. Da durch die vielen Angebote, die das Leben so schenkt, man vom eigentlichen abgelenkt wird, verliert sich auch der Blick: Vom wichtigen hin zum dringenden. Nur das kurzfristige regiert dann mein Leben. Die Dinge, welche ich noch in diesem Leben erreichen möchte, das Nachdenken über den Sinn: Dazu komme ich vor lauter Hektik nicht mehr.
Und das ist so wichtig. Nachdenken über das eigene Leben, eine Positionsbestimmung durchführen. Und dann mittels der PRO Methode die Richtung auspeilen und angehen. Mit dem „P" für Potentiale mache ich mir meine Stärken bewußt. Viele Menschen weisen mich ja auf meine Schwächen hin - das bedeckt meine Stärken. „Ich kann was", sollte ein wichtiger Satz im Leben sein. Denn jeder hat Gaben und Fähigkeiten. Wer sich derer bewußt wird, ist auf der Siegerseite. Denn plötzlich traut man sich Sachen zu (Stellenwechsel, neue Herausforderungen etc.), die vorher undenkbar waren.
Geträumt wird in unserer Gesellschaft nicht mehr viel. „Das ist unrealistisch!" - oder „Bleib auf dem Teppich, träumen kannst Du nachts!" um nur zwei typische Redewendungen zu nutze n. Und dabei ist träumen so wichtig. Hier geht es darum, Träume auszuschreiben in einem Brainstorming. Schreiben, schreiben, schreiben. Und wenn man meint, das sei es: Dann geht's ans aussortieren und priorisieren. Und plötzlich wird man feststellen, daß einige Träume gar nicht so weit von der Realität entfernt sind. Man muß sich nur konzentrieren.
Überhaupt habe ich festgestellt: Nutze bei diesem Buch Leuchtmarker, Stift und Papier. Arbeite mit diesem Buch. Dieses Buch eignet sich nicht zum sturen Durchlesen, nein, es lädt geradezu zum Durcharbeiten ein.
Das „O" in dieser PRO-Methode bedeutet: Offensive Umsetzung. Tja, und wenn ich dieses „O" nicht umsetze, war es der Mühe nicht wert, die ich bis jetzt in dieses Buch investiert habe. Langsam vorgehen: Nicht alles auf einmal. Nicht euphorisch werden. Bitte nicht. Das ist ein großer Fehler. Wenn man nach den augen-öffnenden Momenten loslegen möchte, und sich voller Tatendrang in die neuen richtungsweisenden Lebenspunkte wirft - der wird nach 14 Tagen entmutigt aufgeben und kraftlos alles in die Ecke legen.
Ich habe dieses Buch einmal durchgearbeitet. Aber der Informationsgehalt ist so hoch, das es ein zweites und drittes Mal durchgearbeitet wird. Da kommt es mir entgegen, wenn ich bald meine Dreamdays habe. Dreamdays? Ja, richtig gelesen. Von Freitag mittag bis Sonntag mittag ziehe ich mich in „mein Kloster" zurück. Innerhalb dieser Klostermauern gibt es viel Ruhe und Stille. Die dicken Mauern eines Klosters sind nicht von ungefähr so dick. Und wenn du dann mit einem solchen Buch in deiner „Zelle" sitzt und nur Stifte und Papier dabei hast - andere Literatur daheim lassen, diese lenkt nur vom Arbeiten ab - kommt man am Sonntag nachmittag etwas anders wieder nach Hause. In den 48 Stunden konnte das Unterbewußtsein soviel verarbeiten, es war genügend Zeit da, das Gelesene und Erarbeitete zu ordnen und sortieren. Nach knappe 4 Wochen zieht man sich nochmals ein Wochenende zurück. Dort wird noch einmal alles durchgearbeitet und nochmals die Richtung geprüft. Ist dann alles o.k., sticht man in See!
Jedem Leser wünsche ich die Erfolge für sein Leben!
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