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Dem Himmel so fern [VHS]
 
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Dem Himmel so fern [VHS]

Julianne Moore|Dennis Quaid , Todd Haynes    Freigegeben ab 6 Jahren   Videokassette
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Produktinformation

  • Darsteller: Julianne Moore|Dennis Quaid
  • Regisseur(e): Todd Haynes
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 3. Dezember 2003
  • Spieldauer: 107 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00008KJVA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 27.653 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dieser einzigartig schöne Film von Todd Haynes (Velvet Goldmine), einem der intelligentesten und eigenwilligsten Regisseure der heutigen Zeit, benutzt den üppigen 50er-Jahrestil der so genannten "Women's Pictures" (vor allem die von Douglas Sirk), um eine Geschichte über sowohl sexuelle als auch Rassenvorurteile zu erzählen.

Julianne Moore, eine faszinierende Mischung aus weiblicher Verletzlichkeit und Willensstärke, spielt eine Hausfrau, deren Ehemann (Dennis Quaid) ein homosexuelles Doppelleben führt. Nachdem sie in der Gesellschaft eines schwarzen Gärtners (Dennis Haysbert) Trost findet, zerstören Gerüchte und gesellschaftlicher Druck alle ihre Chancen, glücklich zu werden.

Es ist schon erstaunlich, wie ein Film mit einer derart stilisierten Fassade emotional so bewegend sein kann. Die Besetzung und die Macher des Films beherrschen das Genre derart, dass jeder Moment zugleich künstlich und von Herzen empfunden daherkommt. Dem Himmel so fern ist so genial wie fesselnd. --Bret Fetzer

Kurzbeschreibung

"In einer Kleinstadt 1957 in Connecticut: Frank Whitaker ist Chef der lokalen Vertretung eines Fernsehgeräteherstellers, seine Gattin Cathy Mittelpunkt der Gesellschaft. Doch die Idylle trügt: Die sexuell vernachlässigte Ehefrau verfällt dem Charme ihres farbigen Gärtners, während Frank seine Homosexualität in einschlägigen Clubs auslebt."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Himmlisch 15. Juli 2004
Format:DVD
Mit "Dem Himmel so fern" ist Regisseur Todd Hayness ein vielschichtiger, wunderbarer und meisterhafter Film gelungen, einer der besten Filme unserer Zeit. Zudem ist es eine Ode an die Schauspielkunst. Dennis Quaid spielt den schwulen Frank Withaker hervorragend, Patricia Clarkson ist sehr gut in der Rolle der falschen Freundin, Dennis Haysbert gibt eine wirklich überzeugende darstellerische Leistung ab.
Doch alle dieser großartigen Akteure sind nicht zu messen mit Julianne Moore. Sie spielt die Cathy Withaker einfach fantastisch.
Als ich den Film zum ersten Mal im Kino gesehen hatte, war mir so, als ob ich vorher noch nie wahre Schauspielkunst gesehen hätte. Diesen Effekt in mir hat Moore bewirkt. Sie spielt unbeschreiblich gut, präsent, detalliert - unglaublich. Und hat somit unter Beweis gestellt, dass sie eine der besten Schauspielerinnen ihrer Generation ist - ja, vielleicht sogar DIE beste. Jedenfalls ist ihre darstellerische Leistung in "Dem Himmel so fern" einfach überwältigend, grandios - wofür sie den Oscar verdient hätte, ganz klar, und am besten für "The Hours" gleich mit dazu.
Grandios - das ist Moore, und der ganze Film. Ein rührendes, trauriges, mitunter auch komisches, wunderschön fotografiertes und musikalisch begleitetes Meisterwerk mit einem tollen Drehbuch.
Und mit einer Hauptdarstellerin zum Anbeten.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Meisterwerk 13. August 2004
Von Ein Kunde
Format:DVD
Als der Film in die Kinos kam und rezensiert wurde, sprang mich das Thema direkt an, ich wurde nicht enttäuscht und fand den Film so wunderschön und berührend, dass ich mir nun die DVD gekauft habe. Bonusmaterial ist eher mau, aber: braucht man das bei solch einem Film überhaupt? Eher nein, daher auch die volle Punktzahl für die DVD.
Der Film ist ein echtes Meisterstück, alles, aber wirklich alles stimmt. Die Schauspieler sind ergreifend, allen voran natürlich Julianne Moore, aber überraschenderweise auch Dennis Quaid, den ich nie zuvor so mochte wie in dieser Rolle des unglücklichen Ehemannes. Und dann ist der Film auch noch ein wahrer Augenschmaus, diese Farben, diese Ausstattung, diese Kleider, dieser Soundtrack.
Und natürlich die Thematik; ich wünsche mir bei Filmen wie diesen immer wieder, dass sie weltweit z.B. in Schulen gezeigt würden. Irgendwie glaube ich immer, dass niemand, der so einen Film gesehen hat, ernsthaft rassistisch denken kann oder anderweitig seine Betonkopfmeinung vertreten. Zum Pflichtprogramm gehört natürlich dann auch und vor allem Mississippi burning, aber der Film läuft für mich eh völlig außer Konkurrenz und soll hier nicht Thema sein.
Wahrscheinlich ist meine Vorstellung sehr blauäugig, aber ein Film, der so bewegt und so nah an den Menschen geht (und wie wunderbar wird gezeigt, dass die Ms Perfect, die fast puppenhafte Julianne Moore, mehr und mehr bröckelt und mehr und mehr nur Mensch ist, zerbrechlich und doch stark), muss doch eigentlich jedem vor Augen führen, dass Hautfarbe keine Rolle spielt, dass Diskriminierung jeglicher Art so hanebüchen und unsinnig ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ray TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
In den 50er Jahren gelang es dem geborenen Hamburger Douglas Sirk einer der erfolgreichsten Regisseure im damalig sehr beliebten Genre des Melodrams zu etablieren.
Natürlich war er nicht der Erfinder dieses Filmgattung, Hollywood hatte bereits vor ihm eine lange Tradition dieser dramatischen, wie auch manchmal überzeichneten und kitschigen Schicksalsfilme, in denen die Hauptfiguren Opfer einer spiessigen Gesellschaft waren, wenn sie Gefühle zulassen und versuchen aus den gängigen Normen auszubrechen, um ihr Glück zu finden.
Sirk zeigte Frauen mit dubioser Vorleben, die Vergangenheit holt Barbara Stanwyk in "All meine Sehnsucht" wieder ein.
Oder Jane Wyman verliebte sich in "Was der Himmel erlaubt" als Witwe in einen wesentlich jüngeren Rock Hudson, was ja gar nicht ging.
In "Solange es Menschen gibt" gibt das Frauenquartett Lana Turner, Sandra Dee, Susan Kohner und Juanita Moore eine grandiose Ensembleleistung zum Thema "Rassenproblemtatik".
Ein prüdes Hollywood und der Hays Code machten eine deutliche Sprache in den Filmen fast unmöglich. Vorrang hatte die Moral und so konnten Kriminalität und auch sexuelle Inhalte lediglich angedeutet werden oder symbolisch gezeigt werden. So endet Hitchcocks "North by Northwest" mit dem Geschlechtsakt von Roger Thornhill und Eve Kendall, denn der wurde symbolisch dargestellt mit der Sequenz, dass ein Zug, in einen Tunnel fährt.
Heute haben die Daily Soaps in der Glotze diese alten melodramatischen Schinken abgelöst.
Um "Dem Himmel so fern" perfekt geniessen zu können, ist vielleicht sogar diese Kentniss alter Melodramen wichtig. Erst mit dem Wissen dieser Meisterwerke gelingt es auch die Arbeit von Todd Haynes mit dieser perfekten Kopie und Auferstehung eines vergessenen Genres richtig zu würdigen.
Und Todd Haynes kann natürlich ohne den längst abgeschafften Code viel direkter seine Themen ansprechen.
Sein Film spielt auch in den 50ern und er zeigt die Themen Rassenhass, Rufmord und versteckte Homosexualität.
Visuell erinnert der Film vor allem an "Was der Himmel erlaubt" - fast die gleichen Farbkompositionen, die einen stimmungsvollen Herbst zeigen. Überall leuchtende Farben in Technicolor - Julianne Moore im spitzen Büstenhalter und durch Petticoats aufgebauschte Röcke, sie ist die Reinkarnation einer Lana Turner. Und eine gütige zufriedene Mutter wie nur Doris Day sie spielen konnte. Aber der Schein der heilen Welt 1957 in dieser putzigen amerikanischen Kleinstadt trügt, wo Jeder Jeden kennt und auch Jeder über den Anderen redet. Cathy (Julianne Moore)erhält Besuch von der Journalistin Mrs Leacock (Bette Henritze) und einem Pressefotografen (Jason Franklin), denn das Klatschspaltenblättchen möchte die Vorzeigefamilie um Mr. und Mrs. Magnatech aus Hartford, Connecticut im besten Licht präsentieren. Frank (Dennis Quaid) leitet diese "Magnatech TV Sales Company". Zwei Kinder kompettieren das Glück.
Doch ist Cathy wirklich glücklich ? Der Gatte ruft oft zuhause an, dass er später kommt, weil er geschäftlich aufgehalten wird.
Aber auch bei ihrer Freundin Eleanor (Patricia Clarkson) versucht sie den Schein zu wahren. Sie erwischt irgendwann ihren Mann in den Armen eines anderen Mannes. Nun steht die Ehe vor einer grossen Zerreissprobe, denn Frank versucht gemeinsam mit dem Arzt Bowman (John Rebhorn) seine "kranke Neigung" zu bekämpfen. Cathy freundet sich derweil platonisch mit dem schwarzen Gärtner Raymond Deagon (Dennis Haysbert) an, doch die beiden werden bereits beobachtet und die schmutzige Story dreht schon die Runden...
Filmfans, die die alten Filme nicht kennen, denen Todd Haynes mit seiner Retro ein Denkmal setzt, werden vermutlich "Dem Himmel so fern" als nostalgisch, vielleicht sogar altmodisch und künstlich empfinden.
Wenn man aber genauer darauf blickt, dann kann man zwar feststellen, dass sich Prüderie und Rassismus deutlich verringert haben, auch die Hausfrau und Mutter hat sich inzwischen emanzipiert, aber dennoch genügend elementare Botschaften den Film interessant machen.
Sehr aktuell ist aber immer noch die Aufforderung für sein Glück zu kämpfen und seinen Gefühlen zu folgen und eben nicht darauf Wert zu legen, was die anderen sagen.
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Was für eine altmodische Schmonzette!
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Vor 3 Monaten von Sopranos veröffentlicht
Himmlisch schön
Ein Film, der mich von Anfang an fesselte. Die starken Farben, die (anfangs) heitere Gelassenheit, das typisch amerikanische Familienidyll der 50er Jahre - und doch scheint etwas... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von jfobg veröffentlicht
Dem Himmel so fern
Ein anrührender Film,der die Situation der Menschen in den 50er Jahren treffend schildert.Die Rollen sind mit ausgezeichneten Schauspielern besetzt und das Kamerateam zeigt... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Horst Engels veröffentlicht
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Rassismus und Homosexualität wird in diesem sensibel erzählten, spannenden Film in den amerikanischen 50er Jahren thematisiert. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von esc veröffentlicht
Was das Copyright erlaubt (Andeutungs-Spoiler)
Ein bißchen zu viel Parallelen scheinen zunächst in diesem Film drinzustecken, Parallelen zum melodramatichen Hauptwerl des großen Douglas Sirk und speziell zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. März 2010 von Tonio Gas
Ohne Zweifel eine der besten Produktionen des Genres!
Wo beginnt man, wenn man ein solches Meisterwerk rezensiert?

Bei der Story? Bei den Darstellern? Beim handwerklichen Aspekt? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. November 2008 von Arnoldo
UNTER DER OBERFLÄCHE
Es sind satte Farben, die den Zuschauer in eine schon oft portraitierte Welt entführen wollen. Denn es ist Herbst in Hartford, Conneticut, im Jahre 1957 und die leuchtenden... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. September 2008 von Stephan Ehrig
Kluges Drama verpackt als Douglas Sirk Hommage
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Veröffentlicht am 8. August 2008 von Katharina Fischer
Dem Film-Himmel so nah
Man hätte es nicht für möglich gehalten, dass das Genre des Melodrams im Kino des 21. Jahrhunderts noch einmal Bedeutung bekommen könnte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. März 2007 von Wolfgang Stroebl
besseres erwartet....schade!
wenn der name julianne moore erscheint,freut man sich auf eine wunderbare schauspielerin,die sich sehr in ihre rollen einfügt und brilliant jede noch so sensible... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Februar 2007 von katrin
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