Video Jakob Kurzinhalt
Der junge Ex-Soldat Paul Sutton auf der Suche nach einem neuen Lebensziel, lernt Victoria Aragon kennen. Sie ist eine schöne junge Frau, die sich auf dem Weg zum Weingut ihrer Familie befindet. Sie erzählt Paul, daß sie schwanger ist und von ihrem Freund verlassen wurde. Damit sie ihrem strengen Vater unter die Augen treten kann, erklärt Paul sich bereit, für einen Tag ihren Ehemann zu spielen. Ihr Vater lehnt Paul ab, da er ihn als Eindringling betrachtet und vermutet, daß an dessen plötzlichem Auftauchen etwas nicht stimmt. Während Paul und Victoria, von allen beobachtet, ein glückliches Paar spielen, wird aus der Maskerade, die nur einen Tag dauern sollte, Ernst. Für beide wird es die große Liebe. Der Haß in Victorias Vater wächst. Als er Pauls Geheimnis entdeckt, löst dies eine Katastrophe aus.
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Moviemans Kommentar zur DVD: Bei der Kinosichtung seinerzeit konnte man kaum glauben, daß dieser pathetische Schnulzenfilm in irgendeine Weise ernst gemeint gewesen sein kann, zumindest eingedenk der Tatsache, daß die Zucker-Brüder (Die nackte Kanone) die Schmonzette auf den Markt warfen. Aber nein, nirgendwo tauchten parodistische Momente auf (es sei denn, man sieht den Film insgesamt als einen solchen 98-Minuten- Moment) und die unglaubliche Kitsch-Arie bleibt konsequent emotional überkandidelt. Sollte man sich mit einer ernsten Grundhaltung auf den Film einlassen, könnte man vielleicht berührt und gefesselt werden, ansonsten müßte man eine Neigung zum Einschlafen und/oder 'mal-die Wohnung-aufräumen niederkämpfen.MO
Bild: Gute Bildwerte, die eine solide Optik reflektieren, aber nicht den Schärfebiß aufweisen, den man sich wünscht. Selbst bei den zahlreichen weichgezeichneten Sequenzen wäre ein leichter Schärfezuwachs noch denkbar. In solchen Szenen allerdings verliert dann auch schon einmal die Rauschquote ein wenig und unterschreitet kurzzeitig das 7-Punke-Gut (00.11.40). Bis auf leichte Mattscheibeneffekte, bleibt das Bild von Artefakten verschont und zeigt sich insgesamt in überzeugender Qualität.
Ton: In der Direktionalität fehlt es etwas an Schärfe und so wird das generell nett-vitale Klangbild nicht wirklich eindringlich. Ein solide Ambienzarbeit und eine gesunde Bass-Dynamik schaffen aber durchaus eine stimmige Atmosphäre und einzelne Effekte sind auch geographisch nachvollziehbar (00.07.55, Zug über Brücke). Die überromantisierende Musik von Maurice Jarre (Dr. Schiwago) wird in sauberer, aber nicht vollständig brillanter Transparenz ausgebreitet und so wird insgesamt ein sympathischer Sound geboten. --movieman.de