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Dem Herrgott zuvorkommen: Ein persönlicher Bericht Gebundene Ausgabe – 1992


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 180 Seiten
  • Verlag: Neue Kritik (1992)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 380150252X
  • ISBN-13: 978-3801502522
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 13,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 688.881 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hanna Krall, 1937 in Warschau geboren, überlebte als Mädchen in einem Versteck das Warschauer Ghetto. Sie arbeitet als Journalistin und Schriftstellerin. Für ihre Werke wurde sie vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Untergrundpreis der Solidarnose, sowie der Leipziger Buchpreis für Europäische Verständigung. Ihre Bücher sind bislang in 17 Sprachen übersetzt worden. Sie gilt als eine der wichtigsten polnischen Gegenwartsschriftstellerinnen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Francis Pierquin am 21. Oktober 2003
Format: Taschenbuch
Vom 22. Juli bis zum 8. September 1942 findet im Warschauer Getto die „Große Aktion" statt. Täglich werden zwischen 6.000 und 10.000 Juden durch ein enges Tor auf den ummauerten Umschlagplatz getrieben und in Viehwaggons verladen, die sie in ein angeblich weiter östlich gelegenes Arbeitslager bringen sollen. Viele klammern sich an diese Illusion. Vergebens. Der tatsächliche Zielort sind die Gaskammern von Treblinka. Der Transport geht pünktlich um 16 Uhr ab. Danach herrscht auf dem Umschlagplatz wieder Ruhe. Bis zum nächsten Tag. In den Nachkriegsjahren verlor der Ort viel von seinem einstigen Schrecken. Das Tor verschwand, die alte Mauer auch, es wurde ein neues Wohngebiet mit dem Namen „Inflancka" gebaut. „Heute stehen hier hohe graue Blöcke - genau in einer Reihe an der Verladerampe entlang". Wären da nicht das Mahnmal und diverse Gedenktafeln, so würde nichts mehr an die Geschehnisse jenes Sommers erinnern. Und dennoch wirken eben jene Geschehnisse eigentümlich nach - so z.B. bei der polnischen Autorin Hanna Krall, die sich in der Nachkriegszeit auf Spurensuche begab. Einige Überlebende ließen sich doch noch finden, einige sogar mit sich sprechen. Unter ihnen Marek Edelman. In unmittelbarer Nähe des Umschlagplatzes hatte ein Krankenhaus für die Illusion zu sorgen, die Reise ginge nicht in ein Todes-, sondern in ein Arbeitslager. Wer nicht arbeitsfähig oder irgendwie krank war, hatte demnach Anspruch darauf, in dieses Krankenhaus eingewiesen zu werden.Lesen Sie weiter... ›
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Servus! am 18. Oktober 2009
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Hanna Kralls dialogische Erzählung, weg von der Erzählerebene, dem Abstand, geht unter die Haut. Sie collagiert die Zeiten, das Jetzt mit dem Damals, dessen Feinheiten nicht von Bedeutung erscheinen.
Mit wenigen Redewendungen charakterisiert sich der Held, Marek Edelmann, dem leider das Pathos fehlt.
Profan lässt er den Aufstand der 220 im Warschauer Ghetto erscheinen und ihren voraussehbaren und unabwendbaren Tod.
Eine "Erzähler" greift erst etwas später ein, um "Hunger" per Zitaten aus zeitgenössischen Forschungsberichten zu erläutern.
Die fehlende Hungererfahrung macht uns vieles unverständlich, was damals geschah (oder nicht geschah).
Und Hanna Kroll lässt Bilder entstehen, die wie aus einem Film in unser Gedächtnis eingebrannt werden: Frauen und Kinder marschieren in Viererreihen, erhalten ein Kastenbrot, das sie sich unter den Arm klemmen, und besteigen sogleich die Viehwagons nach Treblinka - schweigend, demütig, teilnahmslos.
Edelmann und seine Widerständler hatten da schon herausgefunden, dass diese Transporte mit Menschen in ein Lager führten, in das niemals Transporte mit Lebensmitteln gelangten und nie Transporte mit Menschen aus diesen Lagern kamen.
Der 68er Zeigefinger, der Flachgeist der Banalrevolution, fehlt allerdings, was dem Halbbildungsideal des deutschen Gutmenschen sicher moralinsauer aufstoßen wird. Insbesondere, weil Edelmann die Faschisten wie auch die Stalinisten bekämpfte und die feinen Unterschiede in deren Terror- und Vernichtungsmaschinen nicht so recht reflektieren wollte oder konnte. Eben ein Naturwissenschaftler, dieser Edelmann, kein philologischer Tiefsinnbastler westlicher Wohlstandsstammtische.
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