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Ich nutze seit längerem den Dell U2711 und bin mit diesem sehr zufrieden gewesen. Doch der eigentliche Kaufgrund, nämlich der erweiterte Farbraum (Wide Gamut) begann mich mehr und mehr zu stören. Denn bei Anwendungen, die kein Farbmanagement unterstützen, führt das zum berüchtigten Bonboneffekt. Zwar verfügt der U2711 auch über einen sRGB Modus, doch dieser ist leider übertrieben blass und weist bei meinem Exemplar einen ziemlich störenden Rotstich auf. Dieser verschwindet zwar bei einer Bildschirmkalibrierung, aber im sRGB Modus ist leider nur eine Softwarekalibrierung möglich, die den Farbraum dann sogar noch etwas mehr einschränkt. Also begann ich mich für einen Bildschirm gleicher Größe und Auflösung zu interessieren, der nur den sRGB Standardfarbraum abdeckt. Doch das Angebot derartiger Bildschirme ist derzeit noch relativ dürftig.

► Produktauswahl bzw. Entscheidungsfindung:
Am Dell U2713HM kommt man hier fast nicht vorbei, wenn man Leistungsdaten und Preis miteinander ins Verhältnis setzt. Natürlich bin ich bei meinen Recherchen auch auf die teilweise sehr negativen Rezensionen gestoßen. Klapprige Verarbeitung, Lichthöfe, ungleichmäßige Ausleuchtung, Brummen und Fiepen - na vielen Dank, dann sehe ich mich doch lieber gleich bei einem anderen Hersteller um. Doch die wenigen Alternativen sind ausnahmslos teurer und weder auf dem Papier noch in der Praxis überzeugender. Auch hier finden sich mehr als genug unzufriedene Nutzer. Es ist leider ein sehr negativer Trend der Hersteller, immer mehr im Detail zu sparen und unausgereifte Produkte auf den Markt zu werfen. Also habe ich es notgedrungen darauf ankommen lassen und im Dezember mit viel Bauchweh einen U2713HM bestellt.

► Lieferung:
Geliefert wird der Monitor in einem schmucklosen Pappkarton. Im Inneren findet sich löblicherweise kein Styropor, auch hier sind alle Verpackungsteile aus umweltfreundlicher Pappe. Nach dem Auspacken überrascht der U2713HM durch sein geringes Gewicht. Einen Designpreis wird er nicht gewinnen, aber den Verzicht auf Klavierlackoptik begrüße ich ebenso wie schon beim U2711. Er ist eben als solides Arbeitstier konzipiert. Fast alle benötigten Anschlusskabel befinden sich im Lieferumfang. Nur das Displayportkabel fiel dem Sparzwang zum Opfer, beim U2711 war dieses noch serienmäßig dabei.

► Anschluss:
Im Gegensatz zum U2711 verfügt der U2713HM über weniger Anschlussmöglichkeiten. Einen relevanten Nachteil sehe ich hier allerdings nicht, denn alles Wichtige ist definitiv vorhanden. Den Kartenleser des Vorgängers vermisse ich allerdings.

► Erstinbetriebnahme:
Mit gemischten Gefühlen und in Erwartung entsetzlicher Lichthöfe gleich beim Booten nahm ich den Monitor in Betrieb. Doch was soll ich sagen, obwohl ich den Bildschirm abends und im fast völlig abgedunkelten Raum einschaltete, präsentierte sich der U2713HM mit einem satten Schwarz und ohne den berüchtigten Taschenlampeneffekt an den Rändern.

Nach dem Rechnerstart testete ich den Monitor mit einem Softwaretool, um Homogenitätsprobleme und eventuelle Pixelfehler aufzuspüren. Doch alles präsentierte sich zu meiner Überraschung tadellos. Lediglich die Werkskalibration könnte ich kritisieren. Egal welchen Modus ich ausprobierte, immer war ein minimaler rötlich/beigefarbener Farbstich vorhanden.

► Kalibrierung und Bildqualität:
Aufgrund des Testberichts von Prad bin ich davon ausgegangen, dass der U2713HM nicht über die Möglichkeit der separaten Einstellung von Rot-Grün-Blau verfügt. Damit wäre eine manuelle Hardwarekalibrierung unmöglich und das wäre bei meinem Exemplar auch das Killerkriterium gewesen. Doch zu meiner großen Freude verfügt der Bildschirm über alle Einstellmöglichkeiten die für eine professionelle Kalibrierung erforderlich sind. Diese erledigte ich mit einem i1 Display Pro von X-Rite. Nach einer Korrektur des roten Kanals präsentierte sich der Monitor mit einer ausgesprochen angenehmen Neutralität. Das Grafikkartensignal blieb nahezu linear, damit sind optimale Voraussetzungen für farbverlässliches Arbeiten gegeben.

Und nun komme ich zu einem der größten Pluspunkte des U2713HM. Die perfekte und maßvolle Entspiegelung! Im direkten Vergleich mit dem U2711 verstehe ich nun durchaus, warum sich so viele Anwender nicht mit dem Vorgänger anfreunden konnten. Mich hat die Entspiegelung des U2711 nie gestört, aber zum U2713HM verhält sich der Vorgänger als wenn sich eine dicke Staubschicht auf dem Panel befinden würde. Im Prinzip verfügt der U2713HM über eine ebenso klare und reine Bildschirmdarstellung, wie man sie von Glossybildschirmen kennt, nur ohne die störenden Reflektionen. Das macht sich insbesondere beim Lesen von Text oder auch bei der Bildbearbeitung bei homogenen Farbflächen bemerkbar. Die Blickwinkelstabilität ist ebenso wie beim Vorgänger hervorragend. Ebenfalls positiv ist der geringe Stromverbrauch und der Entfall der lästigen Aufwärmzeit.

► Fehler & Probleme:
Das hier von anderen Rezensenten oft angesprochene Fiepen konnte ich mit meinen Anwendungen beim besten Willen nicht nachvollziehen. Nur mit dem besagten speziellen Link und dem "Dell-PDF" konnte ich es testen, allerdings ist das Pfeifen dann so minimal, dass ich nicht sicher bin, ob es mir überhaupt je aufgefallen wäre. Mein Bildschirm hat übrigens die Rev.A00 und wurde im August hergestellt.

Leider sind die 4 USB 3.0 Anschlüsse nicht in dem Maße nutzbar, wie ich mir das gewünscht hätte. Mein ebenfalls im Dezember neu angeschaffter Rechner verfügt von Haus aus über USB 3.0 Schnittstellen. Doch offenbar liefert der Dell U2713HM nicht genug Strom zum Betrieb meiner externen 2,5 Zoll USB Festplatten. Bei einem der seitlichen USB-Anschlüsse werden die Festplatten erst gar nicht erkannt, beim anderen bricht nach wenigen Minuten die Verbindung ab. Das finde ich schon sehr ärgerlich!

► Ergonomie und Bedienung:
Seitens Ergonomie und Bedienung ist alles im grünen Bereich. Der Bildschirm ist dreh- kipp- schwenk- und höhenverstellbar. Der Verzicht auf die sensorgesteuerten Menütasten des Vorgängers ist verschmerzbar, zumal sich letztere beim U2711 oft als zickig und unzuverlässig erwiesen haben. Das Menü entspricht weitgehend dem des U2711 und gehört zum Besten, was ich bei Monitoren je kennengelernt habe. Doch wie beim Vorgänger auch, wurde ON wurde mit AUF statt AN übersetzt, aber das ist ein minimaler Schönheitsfehler.

► ► Zusammenfassung der positiven und negativen Eigenschaften:
+ Ausleuchtung
+ Bildqualität und Entspiegelung
+ Stromverbrauch und Einstellmöglichkeiten
+ Farbtreue (nach manueller Kalibrierung)
+ Verarbeitung und Design
- Schlechte Werkskalibrierung
- Stark eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit der USB Anschlüsse
- Entfall des Speicherkartenlesers

► Fazit:
Obwohl der Dell U2713HM einige Schwächen aufweist, überzeugt er seitens seiner hervorragenden Bilddarstellung. Er empfiehlt sich für qualitätsbewusste Anwender als guter und stromsparender Allrounder, der sowohl im Officebetrieb als auch für Grafik- und Bildbearbeitung geeignet ist. Allerdings ist hier eine manuelle Farbkalibration unbedingt zu empfehlen, da die Werkskalibrierung naturgemäß leider nicht sonderlich überzeugend ausfällt.

Aufgrund der sehr durchwachsenen Rezensionen muss man allerdings von einer großen Serienstreuung ausgehen. Sicher sehr ärgerlich. Hier können wir als Kunden nur versuchen, die Hersteller zu Besserung zu "erziehen". Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass sich eine Vielzahl an Retouren und Rückläufern auf Dauer für die Hersteller rentiert.
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am 16. Oktober 2012
Diesen 27er habe ich heute erhalten und sofort an mein MacBook Air angeschlossen. Damit er dort auch die volle Pracht von 2560x1440 Pixel zeigen kann, braucht er allerdings das richtige Anschlussset, das NICHT im Lieferumfang ist!
Zur Auswahl kommen
- der Apple DUAL-LINK-DVI Adapter für gut 100€. Ein Zwangskauf, der sich vermeiden lässt, denn dieser Monitor hat auch einen Display Port-Anschluss.
- Kabel mit Mini-Display-Port zu Display-Port (Normal), ca 20€ bei Gravis ("DINIC"), nach dem ich hier schlechte Testberichte über diverse billigere Ausführungen vorfand.
Der normale Apple DVI-Mini-Display Port Adapter (ca 19€) ist ein "Single Link", bringt die Auflösung also nur bis 1920. Das selbe gilt für HDMI. Schön wäre gewesen, wenn das passende Kabel gleich dabei wäre. Standard-VGA (im Lieferumfang) kann man sich bei so einem Monitor wirklich sparen.

- Über den Display-Port wird auch Audio geleitet, sodass man am Audio-Ausgang des Monitors die Sound-Bar oder andere Lautsprecher anschliessen kann oder einen Kopfhörer. Allerdings gibt es keinen Lautstärkeregler am Monitor, Lautsprecher oder Kopfhörer müssen ihren eigenen haben.

Der Monitor hat ein super-Bild (ich benötige keinen kalibrierten DTP-Monitor). Die Oberfläche ist MATT!

Ich habe meinen U2713hm Mitte Oktober bekommen und keine der Probleme, die hier teilweise berichtet wurden (Pfeifen, Lichthöfe). Dieser ist tadellos
Ich habe mich für diesen Monitor und gegen ein Apple Display entschieden, weil er
- deutlich günstiger ist
- mehr Anschlüsse hat (kein "Vendor-Lock-In"): HDMI, VGA, DVI, Display Port + USB HUB und Audio-Ausgang
- die Oberfläche ist MATT
- man kann ihn an einen Monitor-Arm nach VESA Standard montieren
- man kann ihn senkrecht drehen (wow, sehr ungewohnt in dieser Größe)

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Auswahl.
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am 18. November 2012
Ich möchte vorweg schicken, dass ich kein typischer Power-User mit hohen Anforderungen hinsichtlich zB Wide-Gammut Fähigkeit eines Monitors etc bin.
Der Dell U2713HM wird bei mir auf täglicher Basis hauptsächlich als Office Monitor eingesetzt. Natürlich verwende ich Ihn auch um Bilder zu verwalten, habe aber eben hier keine gesteigerten Qualitätsansprüche.

Der Dell U2713HM ist ein solider Office Monitor mit - aus meiner Sicht - sehr gutem Preisleistungsverhältnis. Habe bei meiner Kaufentscheidung auch mit einem Samsung SyncMaster S27B970DS 68,6 cm (27 Zoll) LED-Monitor (HDMI, DVI, VGA, 5ms Reaktionszeit) schwarz geliebäugelt. Der doch empfindliche Mehrpreis hat mich meine Entscheidung dann aber doch auf den Dell fallen lassen.

Ich bin mit der Qualität sehr zufrieden, Office Dokumente nebeneinander auf der hohen Auflösung zu bearbeiten macht richtig Spaß. Die Ausleuchtung und Farbwiedergabe finde ich sehr gut. Die vielfältigen Anpassungen hinsichtlich Höhenverstellung, Neigung und Drehung sind gut gelöst und sollten den Bedarf der meisten gut abdecken.
Konnte auch keinerlei störende Geräusche oder Fehlausleuchtungen feststellen. Letzteres zumindest nicht unter normalen Office Bedingungen (also nicht im Labor ;-) und im Sinne ob etwas für mein normales Auge störende gewesen wäre.
Besonders haben mir die zahlreichen Anschlussmöglichkeiten gefallen, da man von HDMI (Achtung nur FullHD möglich) über DVI bis Displayport die unterschiedlichsten Anschlussmöglichkeiten hat. USB Ports habe ich nicht im Einsatz. Ich betreibe den U2713HM am Displayport, habe aber auch den HDMI Anschluss schon mit meinem SAT Receiver ausprobiert.
Die Hochskalierung funktioniert sehr gut und ich denke dass man somit das Gerät auch theoretisch gut als Fernseherersatz nutzen könnte, wenn man den Monitor noch um Lautsprecher (zB Dell Soundbar) hochrüstet.

Das bringt mich aber zu einer Eigenheit, die ich selbst nicht vorher bedacht hatte und weshalb ich auch nur 4 Sterne geben möchte.
Der Dell U2713HM verfügt über keinen automatischen Input-Select. Sprich man muss die Input-Source immer manuell auswählen. Man kann sich zwar eine Schnellauswahl dafür auf einen der Knöpfe legen, es wäre aber doch wesentlich eleganter dies automatisch vom Monitor bestimmt zu bekommen. Zumal andere Dell Monitore sehr wohl über eine automatische Quellenerkennung verfügen.
Dies schränkt den Einsatz zB als Fernseher und Arbeitsgerät doch etwas ein, da es etwas mühsam ist immer zuerst die Input-Quelle bei parallelem Anschluss auswählen zu müssen. Vielleicht wird das noch per Firmware Update nachgerüstet?

Nichts desto trotz ein sehr empfehlenswerter Monitor, den ich ohne große Einschränkungen für seine Bestimmung als Office-Monitor empfehlen kann.
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am 14. Januar 2013
Viel wirklich neues habe ich den bisherigen Rezensionen tatsächlich nicht hinzuzufügen, womit die meine eher eine Bestätigung des bisher gesagten darstellt. Daher möchte ich an dieser Stelle zudem ein wenig meine Erfahrung am Mac mini einstreuen, hatte ich selbst z.B. über die Notwendigkeit teurer Apple-DL-DVI-Adapter in dieser Konstellation gegrübelt.

*** Mitbewerber ***

Ich hatte bei meiner Suche noch den Samsung SyncMaster S27A850D, oder auch den HP ZR2740W in Betracht gezogen. Ich habe aber nicht den ausschlaggebenden Vorteil ausmachen können, weswegen ich einen anderen Monitor dem Dell hätte vorziehen sollen, der dann zudem meist im Vergleich auch über 100€ günstiger war.

Holt man sich schon einen Mac, dann drängt sich vielleicht ein Apple-Monitor auf. Aber das aktuelle Thunderbold-Display bietet nur USB 2.0, spiegelt und kostet ungleich mehr. Mit den in den neuen iMacs verbauten Displays könnte man diesbzgl. vielleicht auf ein Update hoffen (USB 3.0, angeblich um 75% reduzierte Spiegelung und flacher), aber wann das kommt steht in den Sternen und nur eines steht bei Apple fest: der Preis wird nicht niedriger sein, als der aktuelle und damit ist‘s auch dann keine Option für mich.

Das die Lautsprecher fehlen stört mich persönlich nicht. Ein paar 2.1-Boxen für unter 50€ werden bestimmt immer mehr Wumms bieten, als alles, was man in einem Monitorgehäuse unterbringen könnte. Gegenüber dem Thunderbold-Display fehlt natürlich zudem Mikrophon und insbesondere die iSight-Kamera - da muß man selbst entscheiden, wie wichtig einem Facetime, Skype und Co sind und ob man dafür notfalls auf eine externe Lösung setzt. Ansonsten bietet die Apple-Lösung bestimmt Vorteile für MacBook-Besitzer als Dock-Ersatz, die für mich bei meinem Mini aber nicht zum Tragen kommen.

*** Auflösung ***

Ich nutze beruflich seit einer ganzen Weile ein 17-Zoll MacBook Pro und habe mich an dessen Auflösung von 1920x1200 Pixeln gewöhnt. Da ich lieber mehr und bestimmt nicht weniger Arbeitsfläche haben wollte, kamen damit die gängigen FullHD-Displays mit ihrer Auflösung von 1920x1080 Pixeln nicht in Betracht.

In einer anderen Rezension wurde die zu hohe Auflösung im Verhältnis zur Bildfläche beklagt. Verbreitet/gewohnt dürfte eine Pixeldichte von 96 PPI sein (bspw. SXGA/1280x1024 auf 17“, oder FullHD/1920x1080 auf 23“). Der Dell liegt mit WQHD/2560x1440 und 27“ dann eher bei vielleicht 108 PPI. Ich finde diese Auflösung absolut unproblematisch und muß hier nirgendwo auch nur irgendeine Schrift größer einstellen. Aber vielleicht bin ich aufgrund der ca. 133 PPI an meinem Laptop auch ziemlich schmerzfrei in dieser Sache.

*** Anschluß an den Mac mini ***

An dieser Stelle muß man wissen, daß über HDMI nicht die volle Auflösung des Monitors angesteuert werden kann. So nutzt einem hier auch das dem Monitor beiliegende Dual-Link DVI-Kabel nichts, da der DVI-Adapter des Minis auf den HDMI-Port geht. Da aber der Thunderbold-Anschluß des Mac's physikalisch kompatibel zum Display-Port ist, ist in dieser Kombination ein Mini-DP-auf-DP-Kabel ideal. Da solche um die 10 Euro durchweg schlechte Rezensionen aufweisen, man aber auch gerne 30 Euro dafür ausgeben kann, hatte ich mir hier ein "Lindy CROMO" für ca. 17€ dazu bestellt, das seinen Dienst gut verrichtet: ist halt ein Kabel.

Am Rande: warum man heute noch VGA-Anschlüsse bietet und sogar ein VGA-Kabel beilegt verstehe ich nicht; das dürfte doch bei 99% der Leute, die sich einen Monitor mit dieser Auflösung holen, im Müll landen!?!

*** Kritikpunkte ***

Ich hatte denn der sehr durchwachsenen Rezensionen lange gehadert, ob ich den Dell bestellen sollte und muss jetzt leider sagen: fast alle beanstandeten Mängel kann ich bestätigen. Der Spalt zwischen Kunststoff und Panel am unteren Rand ist recht groß (dürfte ein Staubfänger sein), der IPS-Glow-Effekt ist sehr ausgeprägt (in allen Ecken gleich - es wirkt nur so, daß es unten links und rechts stärker sei, wenn man, wie auch ergonomisch sinnvoll, ein wenig von oben auf den Monitor guckt) und auch das Pfeifen weist mein Gerät (Rev. A00, Sept. 2012) auf. Alleine die Lichthöfe, oder das Backlight-Bleeding kann ich nicht ausmachen und Pixelfehler (weder tot, noch leuchtend) sind mir bisher auch keine aufgefallen.

Der IPS-Glow dürfte den Bildschirm für den Filmgenuss disqualifizieren, als Arbeitsplatzmonitor hatte ich aber noch keine Situation, in der er mir aufgefallen wäre, geschweige denn, daß er mich tatsächlich gestört hätte. Nur wenn man viel in Vollbild-Terminals bei schwarzem Hintergrund arbeitet, würde es vermutlich nerven.

Alleine das Pfeifen ist ein Punkt, der mich ab und an zweifeln lässt. Es ist zwar kaum hörbar, aber trotzdem: mein Monitor ist jetzt lauter als mein Rechner, denn vom Mini höre ich nichts, wenn er nicht gerade schwer beschäftig ist. Die Umgebung muss schon sehr leise sein; hinter dem Monitor, oder wenn man mit geschlossenen Augen den Kopf wenige Zentimeter vor das Panel hält, wird es recht deutlich (naja, okay, wer sitzt schon so).

Mit dem PDF, daß hier freundlicher Weise in einer anderen Rezension bereitgestellt wurde, kann ich das Problem ebenfalls und dann sehr offensichtlich reproduzieren. Richtig krass wurde der Ton zum Beispiel, als ich in einem Terminal-Fenster (schwarze Schrift auf weißem Grund) im Vollbild eine Konsolenausgabe (einfach mal ein langes Log ausgeben) habe laufen lassen.

*** Probleme ***

Ich trenne meine Geräte ab und an per Schalter komplett vom Netz. Dabei kommt dann nachher teilweise keine Verbindung mehr zustande: ich muß den DP-Stecker aus- und wieder einstecken, damit der Monitor das Bild des Rechners anzeigt. Auch die am Dell gewählte Einstellung scheint dabei manchmal verloren zu gehen.

Zudem habe ich einen ganz starken Geisterschrift-Effekt beim Scrollen. Besonders fällt dies bei schwarzer Schrift auf dunklem Hintergrund auf: scrollt man zum Beispiel auf einer Webseite mit einem solchen Farbschema, dann werden die Buchstaben auf einem grauen Hintergrund in weiß nachgezogen.

Beide Punkte scheinen in den Rezensionen bisher nicht angesprochen worden zu sein und daher weiß ich nicht, ob es nun am Monitor, oder vielleicht doch eher am Mac, oder vielleicht einfach nur am Kabel liegt. Über entsprechende Hinweise und Ratschläge in den Kommentaren würde ich mich daher freuen. Insbesondere das Nachziehen der Schrift ist wirklich lästig, wenn man sich einmal darauf eingeschossen hat.

*** Sonstiges & Fazit ***

Der Dell bietet ein in Auflösung, Farben und Ausleuchtung für meinen Bedarf (Mail, Surfen, Office, IDE und ab und an mal Aufnahmen vom Cam-Corder, oder der Einsteiger DSLR bearbeiten) gutes Bild in einem schlichten aber dadurch auch unaufdringlichen Gehäuse. Das OSD ist einfach und funktional. Die Pivot-Funktion ist in dieser Größe schon beeindruckend, aber so auch nur für entsprechende Spezial-Anwendungen zu gebrauchen. Der Monitor braucht in der Tiefe recht viel Platz, was eben nötig ist, damit der Standfuss den 27“ die entsprechende Stabilität bieten kann: hier werde ich evtl. auf eine VESA-Halterung umstellen, da mein Schreibtisch an einer Wand steht. Als ab-und-an-Fernseherersatz und Multimedia-Bildschirm bietet sich die Winkelunabhängigkeit eines IPS-Panels vielleicht an, der recht ausgeprägte Glow-Effekt dürfte den Dell in dieser Disziplin aber disqualifizieren.

Das Pfeifen ist wahrscheinlich stark vom Hörempfinden und den Umgebungsbedingungen abhängig, darf aber eigentlich nicht sein und die bei mir auftretenden Schatten beim Scrollen empfinde ich als sehr störend. Solche Kritikpunkten gepaart mit dem Kunststoffgehäuse lassen mich in Summe zwei Punkte abziehen.

Ganz sicher ist der Dell kein perfekter Monitor, aber für einen solchen kann man mit der Auflösung und einer 27“-Diagonale auch gerne ein paar Tausend Euro ausgeben. Ich habe ihn bei Amazon für unter 500€ erworben mit der Bereitschaft, für diesen Preis durchaus auch Kompromisse eingehen zu müssen. Abraten kann ich von dem Gerät nicht, genauso wie ich leider auch keine Empfehlung aussprechen kann: gerade bei diesem Artikel und seinen kontroversen Rezensionen kann ich nur raten, sich ein eigenes und voll und ganz subjektives Bild zu machen, denn auf dieses scheint es hier anzukommen.

Ich selbst jedenfalls bin nicht absolut Zufrieden mit diesem Bildschirm; für den Preis, mangels Alternativen und für meine Zwecke dann doch ausreichend, habe ich ihn aber trotzdem behalten. Die Größe und Auflösung ist ein Traum: schon alleine beim herumjonglieren mit ein paar Finder-Fenstern frage ich mich, wie ich jemals mit weniger ausgekommen bin. Eben dies muss aber jeder für sich ganz persönlich entscheiden - und vielleicht erhält man ja doch eines der laut anderer Rezensionen angeblich existierenden Modelle ohne Glow, Fiepen, etc.

=== UPDATE VOM JUNI 2013 ===

Den Schatten der Schrift beim Scrollen empfand ich doch als dauerhaft sehr störend. In den Kommentaren hatte jemand das Problem, daß bei ihm die USB-Ports nur als 2.0er erkannt wurden. Hatte den Hub bis dahin gar nicht benutzt, beim Versuch dies bei mir mal nachzustellen durfte ich feststellen, daß sich an meinen USB-Ports rein gar nichts tat. Flimmern finde ich tödlich für Bildschirmarbeiter - das geht gar nicht. In Tests hatte gerade dieser Dell diesbzgl. extrem gut abgeschnitten. Und dann stellte sich mein Exemplar als solches heraus, daß bei bestimmten Mustern (siehe Kommentare) extremes Flackern über den gesamten Bildschirm erzeugte. Vielleicht ein Problem am Mac und nicht am Monitor? Keine Ahnung: in Summe hat's mir einfach gereicht. Auf der Dell Seite dann Null Support und nichts bzgl. Garantie gefunden: auch nicht die feine Art.

So viel ärger und ausprobieren von Varianten, um die Probleme vielleicht doch irgendwie ausschließen zu können - ich war nur noch genervt. Und beim umsehen nach Alternativen sehe ich dann beim Dell 2711 Kommentare zu pinken Farbverläufen und Ähnlichem, die dann von Dell nicht als Mangel akzeptiert werden. Das mögen ja tolle Monitore sein ... wenn man Glück hat. Offensichtlich setzt man da Null auf QA und mir selbst scheint einen Dell-Monitor zu nehmen eher wie Russisch-Roulett.

Habe aktuell noch keine Alternative für mich gefunden (bin gerne für Anregungen in den Kommentaren zu haben), aber das Ding kommt weg (Amazon hat da gegenüber Dell einen echt spitzenmässigen Service!) und Dell mir nach der Nummer nicht mehr ins Haus *grummelgrummelgrummel*
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am 12. April 2013
Positives:

Ich habe den Monitor seit ca. 3 Monaten und war am Anfang sehr zufrieden. Großes Bild, gute Farbdarstellung etc.
Die Lichthöfe, von denen hier viel die Rede ist, sind zwar vorhanden, spielen aber beim täglichen Arbeiten wirklich keine Rolle.

Negatives:

1. Nach ca. einem Monat ist mir aufgefallen, dass sich die Fenster der Oberfläche "einbrennen", wie man es von alten Plasma-Bildschirmen kennt. Das ist zum Teil so krass, dass ich sogar Schriften von bereits geschlossenen Dateien noch lesen kann.
2. Seit heute habe ich ein Flackern des Bildes, was mir das Arbeiten unmöglich macht. Erst habe ich gedacht das Kabel sei defekt, dies ist aber nicht der Fall. (übrigens hatte ein Kollege von mir das gleiche Problem ca. 4 Monate nach dem Kauf)

Fazit:

Warum dann noch 2 Sterne? Wer Glück hat, kann ein Gerät erhalten, bei dem das besagte Flimmern nicht auftritt und sich das Einbrennen nicht so stark bemerkbar macht. Ich denke insgesamt ist die Technik wahrscheinlich von Dell nicht ausgiebig genug getestet worden, sonst würde das gleiche Problem bei zwei unterschiedlichen Geräten nicht kurz hintereinander auftreten. Nach anfänglicher Begeisterung bin ich maßlos enttäuscht.
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am 14. September 2013
ich habe mich sehr schwer mit meiner Entscheidung getan. Zum Schluss blieben der Dell U2713HM und der Samsung S27A850D übrig. Zu beiden Modellen wird ja viel Gutes und etwas Negatives berichtet.
Ausschlaggebend für mich war schließlich das Design - jaaa ich weiß, nur die inneren Werte zählen, aber da waren für mich keine gravierenden Unterschiede auszumachen.
Hat sich einer mal gefragt, warum der S27A859D bei Amazon nur von vorne oder schräg gezeigt wird? Dann bitte einmal die Fotos auf der Samsung Homepage anschauen. Steht der Samsung mit dem Rücken zur Wand mag das ja noch gehen, aber das angeklippste Netzteil an der Rückwand mag ja servicefreundlich sein, sieht mit der Kabelalge aber nicht wirklich prickelnd aus.

Aber nun endlich zum U2713HM
Die Lieferung kam wie üblich über Nacht und gut verpackt an. Der Aufbau war sehr einfach und ging schnell von der Hand. Dank der im Gerätefuß verbauten Kabelführung sieht der Monitor von allen Seiten aus betrachtet sehr gut aus.
Da der Monitor mit einem Kalibrierungszertifikat ausgeliefert wird sind für die meisten von uns keine großen Einstellarbeiten nötig. Ich habe lediglich die Helligkeit auf 60% runter gesetzt, sonst wäre er mir einfach zu hell. Außerdem Habe ich die Schriftgröße auf 115% gesetzt - man wird ja nicht jünger :-)
Enthusiasten können sich aber genügend in den Menüs austoben.
Das Bild ist angenehm neutral. Der Eizo Monitor Test ergab keine Pixelfehler. Das Bild ist sehr homogen - nicht perfekt, aber nahe dran. Störende Lichthöfe habe ich keine bemerken können.
Auch vom manchmal beschriebenen "Fiepen" bei viel Textdarstellung bin ich verschont geblieben. Von vorne höre ich nur den PC unter den Tisch seiner Arbeit nachgehen. Lege ich mein Ohr hinten auf die Lüftungsschlitze des Monitors, kann man ein ganz leises Netzteilbrummen wahrnehmen. Ansonsten herrscht angenehme Ruhe.

Ich für mich habe die richtige Entscheidung getroffen und kann das Produkt wärmstens empfehlen.
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am 24. Mai 2013
Ich hatte mich zunächst von einigen schlechten Rezessionen abschrecken lassen, nun habe ich es aber gewagt und den Monitor gekauft.
Die Bildqualität ist gut und augenfreundlich, dadurch das keine PWM-Steuerung verwendet wird ist auch längeres arbeiten ohne Belastung möglich.
PWM Steuerung: Der Monitor flackert nicht, auch nicht bei niedrigen Helligkeitseinstellungen. Mein Monitor läuft z.B. mit 35% Helligkeit.

Die Anti-Glare Folie ist nicht aggressiv, mein alter Monitor (LG W2486L) steht direkt daneben und ich kann im Vergleich keinen spürbaren Unterschied in der Beschichtungs-Stärke feststellen.
Der Monitor wird hauptsächlich im Office-Betrieb verwendet, in meinem Fall Eclipse, Photoshop und After Effects.

Mit dem mitgelieferten "Dell Driver Manager" kann man den Monitor so konfigurieren das er die Presets (Standard, Multimedia, Game etc.) automatisch je nach Quelle wechselt.
Das ist sehr komfortabel und von daher eine Erwähnung wert...dadurch das ich Gelegenheitsspieler bin habe ich auch das ein oder andere Spiel getestet. In Skyrim konnte ich kein spürbares nachziehen (Schlierenbildung) feststellen.
Die Farben im "Game-Modus" sind natürlich, der Monitor bietet in diesen Einstellungen aber einen geringe Latenz.
In Medieval 2: Kingdoms konnte ich Motion Blur auf der Strategiekarte feststellen.
Für schnelle Shooter ist der Monitor wahrscheinlich weniger geeignet, denn bei schnellen Drehungen und Kameraschwenks ist das Motion Blur wahrscheinlich zu stark.
Dadurch das ich mir den Monitor aber in erster Linie zum arbeiten geholt habe ist dies für mich uninteressant.

Mein Monitor hatte bei Auslieferung ein sichtbares Backlight-Bleeding mittig am unteren Rahmen, ich denke der Monitor war schlichtweg noch zu kühl aufgrund des Transports.
Mittlerweile sind 2 Tage vergangen und das Backlight-Bleeding ist kaum noch zu sehen, für mich absolut im vertretbaren Rahmen. IPS-Glow (Gelb) konnte ich keinen feststellen.
Mein Monitor hat die Revision A02 und wurde im Oktober 2012 angefertigt.

Der Monitor bietet sehr gute Qualität für 450€ und hatte meine Erwartungen erfüllt.

Noch ein paar Worte zu den Konkurrenten:
Der Asus PB278Q nutzt eine PWM-Steuerung und flackert dementsprechend sobald er unter 100% Helligkeit betrieben wird, war also für mich keine Alternative.
Der ViewSonic VP2770 ist da schon deutlich interessanter, kein PWM und das selbe PLS-Samsung Panel wie der Asus PB278Q. Am Ende viel die Wahl aber auf den Dell aufgrund des besseren Hersteller Supports.
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am 1. März 2013
Der Monitor ist definitiv in Sachen Bildqualität, Ausstattung und vor allem Ergonomie sehr gut, wie ja auch schon andere Kunden ausführlich berichtet haben.

Scheine ja nicht der einzige Kunde hier zu sein, der ein Modell mit der nervtötenden, hochfrequenten Geräuschkulisse erwischt hat. Das Problem tritt bei viel Text auf dem Monitor reproduzierbar auf.
Das beim Lesen von Amazon Rezensionen, textintensiven PDFs, Word-Dokumenten, sowie mit dem Tool "ctscreen" von der c't Homepage, beim Schärfetest. Je nach Testvariante fiept der Monitor mit einer anderen Frequenz. Beim Test ist auf dem gesamten Monitor, in unterschiedlichen Varianten sehr viel Text vorhanden. Das Problem tritt auch beim Anschluss an einen anderen PC und bei meinem Notebook auf. Mein parallel angeschlossener 22 Zoll LG L227W Monitor gibt absolut kein Geräusch von sich.

Bei Anruf der Supporthotline von Dell werden Austauschmodelle am nächsten Werktag ausgeliefert und das fehlerhafte Modell durch UPS gleich wieder mitgenommen.
Die Mitarbeiter des Supports sind kompetent und sehr bemüht. Die Hotline ist für Kunden sogar zum Ortstarif.
Dell halt.

Jedoch fiept selbst der inzwischen dritte Austauschmonitor von Dell reproduzierbar und das nicht gerade leise und mit unangenehmen Frequenzen. Ein konzentriertes Arbeiten oder das Lernen für Klausuren ist damit nur schwer möglich.
Kunden mit einem Monitor ohne fiepen schienen ganz schön Glück gehabt zu haben.
Das Monitormodell, welches ich über Amazon bestellt, wurde im Juni 2012 hergestellt.
Die ersten zwei Austauschmodelle direkt von Dell waren "refurbished" Modelle, welche im August und September 2012 hergestellt wurden.
Der dritte Austauschmonitor ist nun sogar ein nagelneues Modell, also nicht überholt. Dieser wurde im Dezember 2012 hergestellt. Und auch hier wieder dasselbe Spiel.
Langsam resigniere ich und werde mich wohl damit abfinden müssen.

Da der Monitor meiner Meinung nach in allen anderen Disziplinen hervorragend ist (siehe zB. Rezension "Besser als erwartet") gibt es trotzdem 3 Sterne, obwohl der Gesamteindruck, durch die wahrscheinlich fiepende Leistungselektronik, stark getrübt wird.
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am 22. Dezember 2012
Ich habe den U2713HM diese Woche bestellt und nun seit 2 Tagen im Einsatz. Ich habe ein Gerät in der Revision A00 bekommen, das im September 2012 produziert wurde.

Trotz der vielen negativen Kritiken wollte ich mir doch lieber ein eigenes Bild machen - zurücksenden kann man ja schließlich immer. Hier nun mein Fazit:

Positiv:

- Das bild ist gestochen scharf, kontrastreich und verfügt über die beste Farbdarstellung die ich bisher bei einem Monitor im consumer Bereich gesehen habe, großes Lob dafür.
- Mit der beigelieferten Software "Dell Display Manager" passt sich das Bild der aktuellen Situation an (Normal, Multimedia, Gaming, Text, Film) was sich bisher durchaus bewährt hat. Filme sehen im Filmmodus natürlicher aus, Texte sind im Textmodus angenehmer zu lesen. Der Standard Modus ist ein Allrounder, den man auch getrost dauerhaft verwenden kann, wenn einen die Umschalterei stört. Alternativ kann für jede Software auf dem PC ein eigenes Setting eingerichtet werden, dass sich dann selbstständig aktiviert.
- Die Reaktionszeit von 8ms hatte für mich beim Testen von Diablo3 und Starcraft2 keine sichtbaren Auswirkungen, ich konnte keinerlei Schlieren oder Verzögerungen warnehmen. Auch hier sind die Farben und Texturen derart gestochen scharf, das es wirklich extrem gut aussieht.
- Der Input-Lag (von Prad mit 22ms bemessen) ist für mich praktisch nicht zu bemerken.
- IPS-Glitzern gibt es nicht.

Zu den hier auf Amazon.de genannten negativen Punkten kann ich leider nur sagen, dass diese 100%ig stimmen. Ich konnte die selben Mängel bei meinem Gerät bemerken:

- Backlight Bleeding: Im völlig abgedunkeltem Raum sieht man, wenn man ein komplett schwarzes Bild anzeigt, in der unteren Linken Ecke das LED-Backlight stark durchschimmern. Das sieht wirklich nicht schön aus, fällt allerdings bei normalen Gebrauch in keinster Weise auf, stört mich also nicht.

- Der Monitor fiept. Das stimmt, leider, und ist wirklich ein sehr nerviger Mangel. Wer es nicht glaubt muss nur diese Seite hier aufrufen [...] und ein bisschen mit der Zoom-Funktion spielen. Die Frequenz ändert sich mit der Textgröße. Das ist wirklich schade und wird vermutlich den einen oder anderen dazu bewegen den Monitor nicht zu bestellen. Ich für meinen Teil muss jedoch sagen, dass ich ausserhalb der o.g. PDF, kaum Alltagssituationen erzeugen konnte, in der das Piepen deutlich zu hören ist. Es muss wirklich der Ganze Bildschirm mit Text gefüllt sein, damit dies wahrnehmbar ist. In meinen Unterlagen, wo mit A4 PDF's im Hochformat gearbeitet wird, die zudem nicht bis an die Seitenränder vollgeschrieben sind, ist keinerlei Pfeifen zu vernehmen. Auch auf Websiten wie Amazon (Kundenrezensionen) und Zeitungen (RP-Online) konnte ich kein Pfeifen vernehmen. Auf Wikipedia konnte ich vereinzelte Artikel entdecken, die mit extrem viel Text und wenigen Bildern das selbe Phänomen hervorrufen. Hier muss jeder selber wissen ob und wie oft ihn das stört und dann die Konsequenzen ziehen. Ich analysiere das Ganze noch eine Weile, plane derzeit aber noch keine Rücksendung, da das Phänomen für meinen täglichen Gebrauch faktisch nicht auftritt.

Insgesamt also ein durchaus gelungener Monitor, mit einem klasse Bild und deutlichen Mängeln, die aber Situationsbedingt auftreten.
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am 20. Februar 2013
Überzeugt von der guten Qualität die ich von Dell gewohnt war habe ich mir den U2713HM bestellt.
Vieles was hier positives bereits geschrieben steht kann ich "zum Teil" bestätigen, daher werde ich nur auf den Grund eingehen der mich relativ schnell dazu gebracht hat den Monitor wieder zurück zu senden.

Backlight-Bleeding oder auf deutsch das Problem mit der Hintergrundbeleuchtung auch Lichthöfe genannt.

Unten Links am Rand leuchtet die Hintergrundbeleuchtung sehr agressiv durch. Dieser hell-gelbe Fleck macht den eigentlich guten Gesamteindruck des ganzen Monitors kaputt. Er lenkt das Auge unweigerlich da hin zu schauen.
Wenn man sich z.B. einen Spielfilm anguckt der schwarze Balken hat und das betrifft fast alle Hollywoodproduktionen, den diese sind fast ausschlieslich im 1,85:1 Bildformat, dann fällt dieser Makel extrem negativ auf.
Ich hatte "zum Glück" nur einen dieser Lichthöfe, aber wenn man mal Google.com befragt, findet man schlimme Beispiele und leider ist dieses Dell Modell nicht selten dabei.

Ich bin von der Qualität von Dell extrem enttäuscht und werde mein Glück jetzt beim Asus PB278Q versuchen.

Ich frage mich inzwischen ob ich einfach nur echt viel Pech hatte oder die meißten 5-Sterne Bewertungen hier dieses Makel als unwichtig ansehen!? Und von Prad.de bin ich auch enttäuscht, dort wurde der Monitor mit sehr gut bewertet und kein Wort von Backlight-Bleeding bzw. Lichhöfen. Da hat sich Dell wohl viel Mühe gegeben den "richtigen" Monitor an Prad zu senden.
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