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Deliver Us from Evil
 
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Deliver Us from Evil

Lasse Rimmer , Lene Nystrøm , Ole Bornedal    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Lasse Rimmer, Lene Nystrøm, Jens Andersen
  • Regisseur(e): Ole Bornedal
  • Format: Dolby, PAL, Widescreen
  • Sprache: Dänisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Senator Home Entertainment (Vertrieb Universum Film)
  • Erscheinungstermin: 24. September 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003FMAFJ6
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.596 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Der gut situierte Akademiker Johannes kehrt mit seiner Familie zurück in jenes beschauliche Dorf in Westjütland, in dem er mit seinem Bruder Lars aufwuchs. Viel hat sich hier nicht geändert: Die Gemeinschaft hält zusammen und man geht in die Kirche. Doch dann liegt plötzlich die alte Anna auf der Landstraße - totgefahren vom Taugenichts Lars. Es gibt keine Zeugen und so richtet Lars schnell den Finger anklagend auf Alain, einen Balkan-Flüchtling. Damit beschwört er einen brutalen Akt der Selbstjustiz herauf. Bevor die Hexenjagd endgültig eskaliert, gewährt Johannes dem Verletzten Alain Zuflucht in seinem Haus. Die Polizei, so hofft er, wird die Angelegenheit schon klären. Draußen steigert sich derweil Wut zum Blutrausch und mit Einbruch der Nacht stürmt ein rasender Mob das Haus. Der Schuldige muss bestraft werden, mit allen Mitteln, um jeden Preis. Als am nächsten Morgen die Sonne aufgeht, ist nichts mehr so, wie es war.

Deliver Us from Evil
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Deliver Us from Evil

Produktbeschreibungen

Der gut situierte Akademiker Johannes kehrt mit seiner Familie zurück in jenes beschauliche Dorf in Westjütland, in dem er mit seinem Bruder Lars aufwuchs. Viel hat sich hier nicht geändert: Die Gemeinschaft hält zusammen und man geht in die Kirche. Doch dann liegt plötzlich die alte Anna auf der Landstraße - totgefahren vom Taugenichts Lars. Es gibt keine Zeugen und so richtet Lars schnell den Finger anklagend auf Alain, einen Balkan-Flüchtling. Damit beschwört er einen brutalen Akt der Selbstjustiz herauf. Bevor die Hexenjagd endgültig eskaliert, gewährt Johannes dem Verletzten Alain Zuflucht in seinem Haus. Die Polizei, so hofft er, wird die Angelegenheit schon klären. Draußen steigert sich derweil Wut zum Blutrausch und mit Einbruch der Nacht stürmt ein rasender Mob das Haus. Der Schuldige muss bestraft werden, mit allen Mitteln, um jeden Preis. Als am nächsten Morgen die Sonne aufgeht, ist nichts mehr so, wie es

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
...auf einer Straße in Jütland." Genau dort wartet die Erzählerin, die Ole Bornedal ausgesucht hat, um uns in den Plot seines Films -Deliver us from Evil- mitzunehmen. Das ist, wie immer wenn Bornedal sich einen Stoff ausdenkt, erfrischend kreativ, anders, intelligent und clever gemacht. Nach Filmen wie -Bedingungslos- oder dem phantastischen -Nightwatch- war ich auch dieses Mal auf Bornedals Film gespannt; weiß man doch, dass der Regiseur sich ständig neu erfindet und niemals auf der gleichen, wenn auch erfolgreichen, Masche herumreitet.

Auf dieser Straße in Jütland sehen wir die alte Anna auf dem Mofa fahren. Kurze Zeit später kommt der Lkw-Fahrer Lars(Jens Andersen) mit seinem Truck angeschossen. Lars ist ein Trinker, Schläger und Tunichtgut. Er fährt für den Spediteur Ingvar(Morgens Pedersen), Annas Mann. Lars macht alles Mögliche, aber er blickt nicht auf die Straße. Als es einen Knall gibt, hält er erschrocken an und findet hinter seinem LKW die tote Anna auf der Straße liegen. Er zerrt die Leiche in den Straßengraben, verwischt die Spuren des Unfalls und fährt nach Hause. Dort gibt er vor zuviel getrunken zu haben und schickt den Bosnier Alain(Bojan Navojec) mit dem LKW zum Speditionshof. Alain soll abgeschoben werden, hat in Bosnien Frau und Kinder verloren, und gilt als verrückt. Lediglich Joahnn(Lasse Rimmer) und seine Frau Pernille(Lene Nyström) kümmern sich um den Asylanten.

Im Dorf findet eine Jubiläumsfeier statt. Alle Bewohner versammeln sich im Festzelt, als Ingvar beginnt, seine Frau zu suchen. Lars und seine Saufkumpanen machen Alain betrunken, nicht ahnend, dass Lars genau das beabsichtigt. Als Ingvar seine tote Frau im Straßengraben findet, nimmt das Unglück seinen Lauf. Der Rentner erscheint auf dem Fest und sucht einen Schuldigen, die Polizei lässt er außen vor. Im alkoholgeschwängerten Dorfmob findet Ingvar Unterstützung und schnell wird klar, wer der Täter ist: Alain! Nur mit Hilfe von Johann kann der aus dem Festzelt gerettet werden. Als Johann und Pernille Alain mit nach Hause nehmen, sehen sie sich kurze Zeit später einer Belagerung ausgesetzt. Die Dorfbewohner, unter Führung von Ingvar, wollen den Bosnier haben. Egal, zu welchem Preis...

Ach...wie wunderbar hat Bornedal das wieder gedeichselt. Am Beispiel eines kleinen dänischen Dorfs zeigt er uns all die Ängste und Vorurteile, die noch immer so tief und fest in uns verankert sind. Angst vor dem Fremden, das Suchen nach unbedingten Lösungen, egal wie hanebüchen sie auch sind, um sich selbst reinzuwaschen. Die leicht zu zerreissende Zivilisationshaut, unter der ein Urmensch auf Rache sinnt. Doch es sind nicht nur diese Zutaten des Plots, sondern auch noch Bornedals Kamera, die den Film so interessant machen. Dräuende Wolken, Kamerafahrten in Slowmotion und stahlgrauen Farben, stumme Bilder, bei denen die Protagonisten die Münder öffnen, wir aber nur Musik hören. All diese kleinen Kniffe sind es, die -Deliver us from Evil- so interessant machen. Dazu packt Bornedal einen Schuss Religiosität und "sozial limitiertes Umfeld" in die Geschichte, um aufzuzeigen, wie schnell man den Mob auf die Beine bringen kann. Mit der Erzählerin, die uns wie ein Fremdenführer durch Jütlands Abgründe führt, schießt Bornedal in puncto Kreativität dann noch einmal den Vogel ab, denn: Wir müssen nicht nur zusehen, wir müssen auch zuhören!

Natürlich ist das Ende des Plots, wie wir das bei Bornedal gewohnt sind, so gut wie überraschend. -Deliver us from Evil- ist ganz sicher kein Blockbusterfilm. Es wird Zuschauer geben, die mit Bornedals Werk nichts anfangen können, zu straight geht der Streifen seinen Weg. Mainestreamkino ist etwas völlig anderes. Mir persönlich hat -Deliver us from Evil- hervorragend gefallen. Ich kann ihnen nicht versprechen, dass das bei ihnen auch funktioniert. Da bleibt nur eins: Sie müssen es einfach ausprobieren. Wenn sie -Nightwatch- und -Bedingungslos- kennen und schätzen, hilft das. Aber Vorsicht: Hier erwartet sie wieder ein völlig anderer Bornedal.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ole Ole Ole! 2. September 2010
Von Dude TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Ich hatte vom Regisseur Ole Bornedal lange nichts gehört, da fiel mir 2009 in der Videothek der Film "Bedingungslos" in die Hände und ich war recht beeindruckt.

Beim Fantasy-Filmfest 2009 dann auf Empfehlung des Veranstalters in der kurzen Ansprache vor dem Eröffnungsfilm einfach mal Karten für den neuen Ole Bornedal geholt.
Wieder war der Film ganz anders als seine Vorgänger und man muss sagen, der Regisseur wird zweifelsohne immer besser.

Auch hier wieder kein Actionfilm oder herkömmlicher Thriller, sondern ein sehr ambitioniertes und künstlerisches Werk, das besonders in den ersten 30 Minuten SEHR ruhig daherkommt und vom Betrachter doch ein wenig Geduld erfordert.

Der Film ist visuell beeindruckend - gewollt hell und überbelichtet, was ihm den Charakter eines Schwarzweißfilms verleiht.
Viele Nahaufnahmen, die Kameraperspektiven wechseln von ganz unten nach ganz oben, dazu elegische neoklassische Musik, bei der besonders der Kontrabass viel präsent ist. Wirkte auf mich leicht opernhaft, mein Bruder wies auch nicht zu Unrecht auf ganz, ganz leichte "Irreversible"-Reminiszenzen hin.
Auch ein kleines Quentchen "Adam's Äpfel" ist als Zutat vorhanden.

Zum Ende hin schlichen sich dann ein paar Unglaubwürdigkeiten ein und es blieben einige Fragen offen, doch insgesamt ist der Film zweifellos etwas Besonderes, aber man muss Geduld mitbringen und darf keinen Actionfilm oder klassischen Horror erwarten, der Applaus nach kurzer Nachdenklichkeitsphase am Ende kam im Kino zu Recht.

Der Mensch als Tier oder das Tier im Mensch - sehr gute schauspielerische Leistungen machten einem diesen Fakt beängstigend einmal wieder bewusst.

Fazit: Ole Bornedal ist wieder - oder jetzt erst richtig - da!
Warum der Film jetzt erst auf DVD erscheint, ist mir schleierhaft.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lynchjustiz 17. Dezember 2010
Format:DVD
Die tote alte Frau Anna stellt eine dänische Dorfgemeinschaft auf eine harte Probe. Es hat den Anschein, dass Anna von einem Lkw überfahren wurde. Der übellaunige und trinkende Lars ist der einzige Lkw-Fahrer im Ort. Er wird zur Rede gestellt. Lars kann sich entlasten und weist mit dem Finger auf Alain, ein Asylant aus dem ehemaligen Jugoslawien. Dieser sei zuletzt mit dem Lkw unterwegs gewesen.

Nun jagt der Mob Alain. Der flüchtet zu Johannes, Lars ungleichem Bruder. Johannes nimmt Alain bei sich auf und trotzt der aufgebrachten Menge. Viel zu spät trifft die Polizei ein.

Die Gegenwartsgeschichte wird wie ein Märchen erzählt. Gut und Böse werden bewusst überzeichnet dargestellt. Die Szenarien und die Kameraführung sind ausgezeichnet. Wichtige Details werden in der Totalen gezeigt und erzeugen eine angenehme Surrealität.
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Denglisch statt Dänisch
Ich habe hier vier Sterne vergeben, weil ich den Rezensionsdurchschnitt nicht drücken möchte, doch stört mich an diesem Film mal wieder gewaltig, dass man zwar... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von F. Bergrath veröffentlicht
Missglücktes Sozialdrama
Ich bin mit den meisten Rezensenten hier gar nicht einverstanden, denn der Film ist völlig missglückt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Fab3000 veröffentlicht
Es war einmal ein kleines dysfunktionales dänisches Dorf.....
MEDIUM:

- Bild: bewusst sehr farbloses, fast schwarz-weiss wirkendes scharfes Bild mit sehr hohem Kontrast
- Ton: Räumlichkeit gut, besonders in... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Retro Kinski veröffentlicht
Langweilig
Kann mich den anderen Rezensenten nicht anschließen. Ich fand den Film langatmig, öde und die Hintergrundmusik eher einschläfern. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Suedseekrabbe veröffentlicht
Horror-Tragikomödie für laue Sommertage
2009 wurde dieser Film auf dem FantasyFilmFest vorgestellt und ich habe mich sofort in ihn verliebt. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von C. Birkel veröffentlicht
Genial
DeliverUs from Evil ist ein phantastischer dänischer Film von Ole Bornedal, welcher Phasenweise von der Machart auch etwas an sein Werk Bedingungslos (auch ein absolut guter... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Philipp S. veröffentlicht
Klasse Film
Ein absolut sehenswerter Film mit tollen Bildern. Ole Borndal ist für mich einer der besten Filmemacher überhaupt. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Andre Wiencke veröffentlicht
Im Kreislauf der Gewalt....
Der dänische Regisseur Ole Bornedahl drehte vor 12 Jahren den großartigen Thriller "Nightwatch", verfilmte dann in den USA gleich auch noch das dazugehörige Remake. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Ray veröffentlicht
Bornedal wieder hervorragend
Ein kleiner Ort in Dänemark wird 500 Jahre alt. Die Feierlichkeiten beginnen, während eine alte Frau von einem LKW überfahren wird. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Bryllyant veröffentlicht
verstörendes vom lande.
lars, loser und versager auf ganzer linie, fährt mit seinem truck die frau seines chefs über den haufen. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Frank Linden veröffentlicht
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