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Delikatessen: Der vierte Fall für Bruno, Chef de police [Gebundene Ausgabe]

Martin Walker , Michael Windgassen
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 22,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

24. April 2012
Savoir vivre : Archäologische Funde zeigen, dass man schon vor 30 000 Jahren im Périgord gut leben konnte. Aber der Tote, auf den man bei neuen Grabungen stößt, stammt eindeutig aus dem falschen Jahrhundert und weist alle Spuren eines Gewaltverbrechens auf.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 403 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 2 (24. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257068190
  • ISBN-13: 978-3257068191
  • Originaltitel: The Crowded Grave
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 38.375 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Martin Walker, geboren 1947, ist gebürtiger Schotte und nicht nur Schriftsteller, sondern auch Historiker und politischer Journalist. Er lebt in Washington und im Périgord und studierte Geschichte in Oxford sowie internationale Beziehungen und Wirtschaft in Harvard. Danach war er 25 Jahre lang Journalist bei der britischen Tageszeitung ›The Guardian‹. Heute ist er Vorsitzender eines privaten Think Tanks für Topmanager mit Sitz in Washington. Martin Walker verfasste zahlreiche Sachbücher, u.a. über Gorbatschow und Clinton sowie das neue Amerika. Seine Bruno-Romane erscheinen gleichzeitig in zehn Sprachen und neu auch auf Französisch.

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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwächelnde Spannungsbögen... 11. August 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Auch in diesem Fall bin ich einer sonntäglichen WDR 2-Buchempfehlung gefolgt und war dann doch eher enttäuscht. Die von Christine Westermann über den Äther gebrachten Vorschuss-Lorbeeren und ihre Euphorie über diesen Roman sind für mich nur bedingt nachvollziehbar. In ihrer Rezension beschrieb sie Walkers Fähigkeit, das Perigord dem Leser nahezubringen und empfahl, beim lesen stets eine kleine Auswahl diverser Leckereien um sich herum zu platzieren, um dem ständig einsetzenden Speichelfluss aufgrund der beschriebenen Gerichte zu begegnen. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit dem vierten "Bruno"-Roman angefangen bin und sich der Protagonist über die ersten drei Geschichten besser erschließt, aber mir blieb der Gutmensch Bruno über die ganze Dauer des Buches mit seinen Aktivitäten relativ suspekt.

Die Handlung selbst ist eher unspektakulär; eine zeitlich unpassende Leiche bei archäologischen Ausgrabungsarbeiten (wegen der Swatch-Uhr am Handgelenk), Tierschutz-Aktivisten gegen Gänsestopfleber (in Bezug zu PETA France, eine Organisation, die sicher gutes leistet für den Tierschutz, trotzdem aber selbst auch viele Tierleichen im "Keller" hat) und ein Ministertreffen Frankreich-Spanien, das mit der baskische Terrorzelle ETA einen politischen Aspekt ins Gechehen bringt.

Was die Beschreibung der französichen Landschaften angeht, da steht für mich Marcel Pagnol an erster Stelle. Vom Stil her zwar sehr oldfashioned, aber wenn er über "seine" Provence schreibt, riecht man den Lavendel förmlich durch die Seiten. Und was die Beschreibung der nationalen Gerichte angeht, bis zur Mitte des Buches war davon nur in Ansätzen die Rede und in der Folge müßte man schon ein guter Kenner dieser Küche sein, bevor der Speichelfluss einsetzt.

Mein Fazit: Kann man lesen, ist nicht rundherum vergeudete Lebenszeit, muss man aber nicht.
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37 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fang mich - ich bin der Mörder! 1. Mai 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Martin Walker beglückt uns mit "Delikatessen" ein viertes Mal mit einer Kriminalgeschichte rund um Bruno, den Dorfpolizisten des kleinen Kaffs Saint Denis im Périgord, der weitab vom Trubel der hektischen Metropolen mit seinen Dorfkumpanen ein beschauliches, geniesserisches Leben führt und darin nur hin und wieder - sooft Walker es eben will - von einem Verbrechen gestört wird.

Dieses Mal gelingt Walker die Verbindung verschiedener Handlungsstränge wieder ganz hervorragend, nicht so wie in seinem letzten "Bruno"-Roman ("schwarze Diamanten"). Die Erzählstränge, die hier verwoben und wieder auseinanderdividiert werden sind: Ein Mord, der vor langer Zeit geschah, ein sensationeller archäologischer Fund und der Widerstand von Tierschützern gegen die vermeintlich tierquälerische kleinbäuerliche Produktion von Enten- und Gänseleber.

Und Schwups! sind sie wieder versammelt, all die Themen, von denen Walker die Hände nicht lassen kann: Frankreichs Esskultur und die politischen Dimensionen des Geniessertums, seine Vorstellungen von männlicher Galanterie und der spielerischen Konfrontation mit der weiblichen Emanzipation, seine Fanfaren auf die kameradschaftliche Dorfgemeinschaft, die mit Ihresgleichen pfleglich umgeht, bei kleinen Rechtsübertretungen ein Auge zudrückt und, von gesundem Menschenverstand beseelt, stets Gut und Böse auseinanderzuhalten weiss. Daneben taucht auch wieder hie und da diese leise Kritik an behördlicher Willkür und zentralistischer EU-Bürokratie auf, dieses kopfschüttelnde Unverständnis für die Lebensfremdheit der grossstädtischen Polit-Technokraten, die immer noch nicht verstanden haben, was es heisst, zu leben und leben zu lassen. Das sind alles keine Hiebe, denn das wäre nicht Walkers Stil, es sind vielmehr kleine Nadelstiche in einem Meer von ansonsten behäbiger Gutmütigkeit.

Dennoch stellt sich bei mir eine langsame, schleichende Ermüdung ein. Mittlerweile habe ich wohl verstanden, dass es einen Graben zwischen dörflicher Menschenfreundlichkeit und Pariser Arroganz gibt, dass die französische Lebensart mitsamt ihrer Ess- und Trinkkultur bedroht ist und wohl nur noch von aufgebrachten Bildungsbürgern wie Martin Walker gerettet werden kann.

Ich hätte nichts dagegen, wenn der englische Lebemann und Publizist seine Romane von diesem Fundus an Kulturkritik entledigte und sich ganz auf andere Themen konzentrierte. Er dürfte seinen Figuren ruhig etwas mehr Profil verleihen, dürfte die Enttäuschungen und Härten des Lebens schildern und dabei für einmal auf sein Happy-End verzichten, mit dem er seine Romane den Unbilden der Wirklichkeit zu entziehen scheint. Er dürfte ruhig seine Geschichten etwas weiter entwickeln, etwas weniger durchschaubar machen, der Gemeinheit mehr Raum geben, ein Quäntchen Unmoral einfliessen lassen und sich eingestehen, dass es solche aufrechten und für immer weissgewaschenen Figuren wie Bruno eigentlich nicht geben kann.

Bei aller Sympathie beginnt dieser Held ohne Fehler langsam aber sicher meine Geduld zu strapazieren. Bruno ist pflichtbewusst, zuverlässig, loyal, menschlich, antirassistisch, ein belesener Soldat, ein ausgezeichneter Jäger und Koch, ein selbstständiger Mann, ein respektvoller Liebhaber, ein ganz und gar aufrechter Kerl ohne Macken. Das ist dann irgendwann ganz einfach zu viel und man beginnt sich nach Figuren zu sehnen, wie sie eine Patricia Highsmith gezeichnet hat: gute Charakteren, aber innerlich zerrissen, unstet und derart voll von Fehlern, dass man nicht weiss, ob man sie mögen oder hassen soll.
Zudem scheint mir, dass Walker leider mehr und mehr eine willfährig Geisel seiner eigenen Geschichten wird, und es kann wohl kein Lösegeld aus hunderttausenden verkaufter "Bruno"-Romane hoch genug sein, um aus den Fängen der biederen und liebevollen Provinzfranzosen zu entkommen. Im Gegenteil, Martin Walker dürfte sich bestärkt darin fühlen, diese Serie von kuscheligen Räuber und Gendarm-Possen ("Fang mich - ich bin der Mörder!") weiterzuschreiben.

Dennoch kann von der Lektüre dieses Bandes nicht gänzlich abgeraten werden. Wer sich nach einem anstrengenden Arbeitstag gerne ins Bett legt um mit einer gut erzählten und herzerwärmenden Geschichte seinen Adrenalinspiegel langsam zurückzufahren, ist mit Martin Walkers Buch gut bedient. "Bruno"-Romane zu lesen ist eine kleine Konzession an die Stärken der intelligenten Trivialliteratur: Gefühle und Stimmungen werden in dieser Sparte besonders gut eingesetzt und ausgebreitet - immer vorausgesetzt, dass ein Roman dieses Genres ein gewisses Niveau hat - und dies ist bei Martin Walker ganz sicher der Fall. Verdammt - ich kann es wohl auch nächstes Mal wieder nicht lassen und werde auch den fünften "Bruno"-Roman lesen müssen, und das sagt, ich geb's zu, eigentlich alles.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Landeskunde zum Abgewöhnen 16. Mai 2013
Von Drotto
Format:Broschiert
Ich hatte den ersten Band wegen seiner landeskundlichen Exkursionen noch einigermaßen interessiert durchgelesen und die etwas sehr seichte und durchsichtige Konstruktion mit jenem Lokalkolorit verrechnet, das der Roman trotz seines fiktiven Hauptschauplatzes wegen der immerhin konkreten Bezüge zur Dordognelandschaft allemal atmete. Man freut sich halt, wenn man Sarlat oder Les Eyzies liest und sich einbilden kann, man erführe etwas über gerade dieses Gegend. Jedenfalls ergab sich genug Motivation, einen weiteren Band zu kaufen, eben diesen vierten in dieser Reihe eines renommierten Verlages, dem (warum wohl?) offenbar viele professionelle Rezensenten über Gebühr gewogen sind.
Es erscheinen die aus dem ersten Band bekannten Personen, die der Autor sehr schnell noch einmal in die Schubladen von "gut" bis "zweifelhaft" einsortiert. Von vornherein ist besonders klar, dass Held Bruno wiederum nichts falsch machen wird, obwohl er genau genommen permanent das Gesetz bricht, indem er Dorfbewohnern und guten Bekannten Vorteile verschafft, z.B. durch Vereitelung von Untersuchungen und Gewährung materieller Vorteile, alles natürlich irgendwie gerechtfertigt durch das überlegene Erkenntnissvermögen eines Dorfpolizisten ohne Ausbildung. Bruno und sein Autor besingen dabei auch immer wieder - und sehr zentral - das französische Exportprodukt Foie Gras, die unsägliche Stopfleber, deren Handelsverbot in Deutschland dem Erfolg des Romans anscheinend nicht schadet, selbst wenn die Tierschutzseite peta.de als eine Art Wegbereiterin des Terrorismus erscheint.
Na gut, man kann sich ja auch auf die Handlung, den sog. "Fall", konzentrieren. Aber mir gelang selbst das nicht, weil der Autor, sofern er nicht dauernd geschwätzig mit Belanglosigkeiten ablenkt, die kaum noch landeskundlichen Rang beanspruchen können(Liebesbefindlichkeiten, Geschmacksfragen unterer Kategorie, etc.). Da fallen dann schnell die Augen zu, so dass für Schlafmittlekonsumenten zumindest dieser Aspekt für Walkers Künste spricht.
Fazit: Erzählerische Grobmotorik trifft zweifelhafte Rechtsauffassung.
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1.0 von 5 Sternen "ein kurzer Brief zum langen Abschied" (frei nach Peter Handke)
Adieu Bruno! Ich sage nicht au revoir oder à bientôt sondern bewusst adieu, da wir uns nicht wiedertreffen werden. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Stunden von Aeternus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Französisches Landleben
Die ersten drei Fälle von Bruno sollte man sicher vorher lesen. Beschreibung von Land, Leuten und nicht zuletzt der französischen Küche - herrlich. Lesen Sie weiter...
Vor 28 Tagen von DJ veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bald kommt der 5. Teil....
Wer sich mit Bruno angefreundet hat, wird auch diesen vierten Fall mögen. Geniesser des vorgetragenen Wortes kommen erneut voll auf ihre Kosten.
Vor 2 Monaten von Tanja Radkow veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Delikatessen: Der vierte Fall für Bruno, chef de police - sehr...
Das beschriebene Produkt entsprach zu hundert Prozent meinen Erwartungen - würde jederzeit wieder bei diesem Anbieter kaufen. Schneller und guter Service
Vor 2 Monaten von dolores veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr schnelle Lieferung. Krimi für Genießer.
Ein Chef de police zum Verlieben, Land und Leute, die man am liebsten sofort kennenlernen möchte. Und immer auch ein Schmunzeln beim Lesen...
Vor 3 Monaten von Salazar veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Hast Du einen gelesen - hast Du alle gelesen - aber ich will
trotzdem alle diese wiederkehrenden Geschichten um das in die Gegenwart und ins Perigord versetzte Asterix-Dörfchen Klein Bonum und seinen listigen Dorfpolizisten Bruno lesen! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Tom Kadi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wie immer harmloser Anfang, nach ein paar Seiten schon ernste...
Zum Liebhaben, die ganze Bande der Bruno Krimis, dabei spannende Handlung mit viel Hintergrundinformationen über Geschichte und Politik von Frankreich.
Vor 4 Monaten von Max Schmausser veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Für's Kochbuch fehlen die Rezepte
Hatte nach dem ersten Fall von Bruno es erst mal gelassen, dann aber aufgrund der zahlreichen guten Kritiken dann wieder zum vierten Fall gegriffen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Ge.danke veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Deckel auf...
...und rein mit diesem Pseudo-Krimi in die Altpapiertonne. Spannend wie die Bedienungsanleitung für Lockenwickler und so lustig wie ein brennendes Waisenhaus.
Vor 6 Monaten von Joss Beaumont veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Gourmet-Reiseführer mit vielen Handlungssträngen
Wie die früheren Bruno-Krimis ist auch dieser wieder gut zu lesen. In diesem Bruno-Fall waren mir aber zu viele ineinander verwobene Handlungsstränge, es wirkte auf mich... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Amazone veröffentlicht
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