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4.0 von 5 Sternen
Ein Film, frei von Bollywood-Klischees!, 2. Juni 2010
Wer die typischen spektakulären und farbenprächtigen Tanzszenen erwartet, wird von Dehli-6 enttäuscht sein. Wer jedoch gern einen Film mit etwas mehr sozialkritischem Tiefgang in guter Bollywood-Manier sehen möchte, der kommt mit diesem Film voll auf die Kosten. Selten sind in Indiens Filmen die Kastenunterschiede und die Religionsunterschiede so ehrlich hervorgehoben. Einzige Kritik dafür, dass man dem Film konzentriert folgen sollte, um nicht den Anschluss in der Schnelllebigkeit der Ereignisse zu verpassen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wer sind wir eigentlich, 24. Juli 2010
Wer hier einen Film mit Tanzeinlagen und Songs sucht wird regelrecht enttäuscht sein.Der Film ist doch sehr sehenswert und vielleicht recht interessant für Menschen die sich selbst verstehen wollen.
Doch dazu wird nicht zu viel verraten, denn das Ende des Films vermittelt gerade das, was den Film von Anfang an so sehenswert macht um am Ende aus den Erfahrungen zu lernen.( Spiegel )
Man sollte ihn zumindestens einmal gesehen haben,sich ein Urteil bilden und darüber nachdenken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Indisch-pakistanische Konfliktbewältigung, 15. März 2009
Sonam Kapoor und Abhishek Bachchan, der Sohn von "Big B.", spielen in dem Film, den ich vor drei Wochen in Kalkutta auf Hindi gesehen hatte.
Der Film ist geprägt durch seine sozial- und gesellschaftskritische Handlung zwischen dem nicht ruhen wollenden Konflikt zum Nachbarstaat Pakistan.
Für den geneigten Betrachter wird über die gesamte Länge des Filmes in einer unmißverständlichen Art und Weise der Hass und die Abscheu zwischen Hindus und Moslems aufgezeigt und in eine somit brisante Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptdarstellern und deren Familien gepackt.
Selbst das Happyend, wenn man am Ende dieses Filmes überhaupt davon sprechen kann, ist mehr als ergreifend und mitfühlsam. Dies geschieht allerdings nur unter Mithilfe von Amitabh Bachchan (Mr. Big B.), der in Form eines Geistes am Ende eine zweiminütige Kurzsequenz als Geist beisteuert.
Wer hier also einen kunterbunten Bollywood Streifen erwartet wird wohl eher enttäuscht sein.
Für den Soundtrack, den ich mir noch am selben Abend zugelegt habe, steht der Virtuose A.R. Rahman, der sich vor kurzem noch über seine beiden Oscar-Trophäen für die beste Filmmusik und den besten Filmsong für den Streifen Slumdog Millonaire freuen durfte.
Mir zumindest, der bereits Indien sechsmal mit Rucksack bereist hat und sich auch mit den geschichtlichhen Gepflogenheiten und Hintergründen dieses faszinierenden Landes auseinandergesetz habe, hat der Film ausgesprochen gut gefallen.
Die Qualitat des Filmes im Kino war für indische Verhältnisse mehr als beeindruckend. Vielleicht kam es mir nur so vor, aber m.E. hatte der Film trotz einer kurzen Unterbrechung, "nur" eine Länge von knapp 3 Stunden.
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