In New Orleans wird von einem Terroristen eine Fähre in die Luft gesprengt, bei dem 500 Menschen ums Leben kommen. Der ATF-Agent Doug Carlin (Denzel Washington) wird auf den Fall angesetzt. Inzwischen hat das FBI eine Methode entwickelt, mit der man exakt viereinhalb Tage zurück in die Vergangenheit blicken kann, allerdings in jeder Sekunde nur von einem bestimmten Blickwinkel aus. Man kann auch nicht das Gesehene noch einmal ansehen. Carlin und das FBI versuchen nun, auf diese Weise Anhaltspunkte zu finden, um das Verbrechen aufzuklären. Schließlich reist Carlin in die Vergangenheit zurück.
Jerry Bruckheimer ist schon lange eine Garant für Action-Blockbuster. Bei dem hier kommt sogar noch eine gehörige Portion Hirn hinzu, das der Zuschauer im Gegensatz zu vielen anderen Actionknallern nicht einfach abschalten kann. Zu verzwickt sind die Hinweise, die gelegt werden und erst später aufgelöst werden. Damit sind wir allerdings bei einem Grundproblem des Films. Wer Zeitreisen für Quatsch hält, wird auch diesen Film für Schwachsinn halten. Wer sich aber auf die Idee einlässt, wird sehr gut unterhalten, denn es gibt doch ein paar Einfälle, die durchaus neu sind, z. B. die Szene, als Carlin in der Gegenwart ein Auto in der Vergangenheit verfolgt.
Der Film ist also anspruchsvoll. Sein einziger Fehler ist der Schluss, denn der ist aus meiner Sicht unlogisch. Man muss schon einigen guten Willen aufbringen, um das zu schlucken. Warum, darauf will ich nicht eingehen, um das Ende nicht zu verraten. Schade, denn ansonsten ist er für einen Zeitreise-Film ungewöhnlich logisch.
Was man bei einer Bruckheimer-Produktion allerdings nicht erwarten darf, sind tiefgehende Charakterzeichnungen, was allerdings nie schadet, wenn man mit einem Denzel Washington aufwarten kann, der allein durch seine bloße Präsenz besticht.