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Dein Tod, mein Leben: Warum wir Organspenden richtig finden und trotzdem davor zurückschrecken (suhrkamp taschenbuch)
 
 
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Dein Tod, mein Leben: Warum wir Organspenden richtig finden und trotzdem davor zurückschrecken (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Vera Kalitzkus , Bernd Hontschik
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,50 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Dein Tod, mein Leben: Warum wir Organspenden richtig finden und trotzdem davor zurückschrecken (suhrkamp taschenbuch) + Unversehrt sterben!: Konfliktfall Organspende - Der Kampf einer Mutter. Mit einem Vorwort von Franco Rest
Preis für beide: EUR 26,45

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 244 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: Originalausgabe (17. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518461141
  • ISBN-13: 978-3518461143
  • Größe und/oder Gewicht: 17,4 x 10,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.710 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Vera Kalitzkus
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Mit ihrem Plädoyer gegen einen moralischen Druck zur Organspende eröffnet sie eine Sichtweise, die in der aktuellen Diskussion häufig zu kurz kommt.«

(Dr.med.Mabuse, Zeitschrift für Gesundheitsberufe )

»Organspende ist ein schwieriges Thema und polarisiert. In unserer digitalen Welt wünschen wir uns einfache Antworten auf komplexe Fragen. Gerade deswegen verunsichert uns die Frage nach Organspende, weil wir nicht wissen, ob es so etwas wie eine richtige Haltung gibt und wenn ja, wie diese aussieht. Da hilft auch der Papst nicht und es fällt leicht, gefällige Antworten zu bieten, um populär zu sein. In diese Falle tappt Vera Kalitzkus nicht. In ihrem bemerkenswerten Buch ›Dein Tod, mein Leben‹ beschreibt sie in verständlicher Sprache, was man über die Transplantationsmedizin wissen sollte, um selber zu einer Haltung gelangen zu können. Ausgehend von einigen philosophischen Überlegungen zum Körper-haben und Leib-sein stellt sie präzise den Ablauf einer Organspende und -transplantation dar. Schön sind dabei die Zitate von Betroffenen, die das Buch lebendig machen und einen Eindruck vermitteln, wie schwierig mitunter Entscheidungsfindungen sind.«

(Sven Eisenreich Frankfurter Rundschau )

»Wer sich nicht als potenzieller Organspender zur Verfügung stellt, kann unter moralischen Druck kommen. Doch so einfach ist es nicht. Ein Organ – erst recht ein Herz – ist nicht irgendein Auswechselmaterial, eine körperliche Materie, die geist- und bedeutungslos ist. Die Ethnologin Vera Kalitzkus geht in ihrem berührenden Buch nahe an das bange Geschehen heran. ... Hinter dem neuen Moralismus, wonach die Organspende sozusagen eine ethische Pflicht des Menschen sei, verbirgt sich oft nur eine weitere Facette der Unfähigkeit unserer Zeit, den Tod als Faktum zu akzeptieren.«

(Neue Zürcher Zeitung )

»Dein Tod, mein Leben - treffender konnte Vera Kalitzkus ihr bewegendes Buch zum Thema Organspende nicht benennen, denn um nichts anders geht es schließlich hier: will ein organisch schwerkranker Mensch überleben, braucht er das Organ eines anderen Menschen. Meistens das eines Menschen, der etwa aufgrund eines Unfalls tödlich verunglückte. Der Tod des einen ermöglicht das Weiterleben eines anderen. In keinem anderen gesellschaftlichen Bereich liegen Sterben und Leben, Leid und Glück so nah beieinander wie bei der Organspende. Auch deshalb geht das Buch von Vera Kalitzkus so unter die Haut - im wahrsten Sinne des Wortes.«

(Kim Kindermann Deutschlandradio Kultur )

»Die Sachverhalte sind erstaunlich präzise beschrieben, inhaltliche Fehler gibt es kaum. Wer sich noch nie mit Transplantationsmedizin auseinander gesetzt hat, findet hier alles, was er wissen muss. Mit vielen Zitaten ist das Buch trotz des schweren Themas angenehm leicht zu lesen.«

(Sven Eisenreich Deutsches Ärzteblatt )

»Die von Bernd Hontschik herausgegebene Reihe will erklärtermaßen einen Beitrag zu einer menschenwürdigen Medizin leisten. Das trifft sich mit dem Anliegen der Autorin, die den ›herkömmlichen Diskurs‹ über die Organtransplantation mit ihrem kritischen Beitrag ›ergänzen und für Themenbereiche sensibilisieren‹ will ... genau dies gelingt der Autorin meisterhaft.«

(Stefan Rehder Lebensforum )

Kurzbeschreibung

Der Papst ist jetzt Organspender – und Sie? Jeder ist möglicher Geber und Empfänger eines lebenswichtigen Organs, der Tod bekommt einen Sinn, Leben werden gerettet. Einfache Entscheidung, oder? Doch offenbar sind unsere Emotionen zu diesem Thema komplizierter – im Körper ist unser Selbst zu Hause, so empfinden wir das. Und wenn ein Mensch hirntot ist, aber noch durchblutet und beatmet wird, wie tot ist er dann eigentlich? - Was im üblichen Pro und Kontra zu kurz kommt: die Sichtweise und Emotionen der Betroffenen - Eines der großen kontroversen Themen der gegenwärtigen Medizin - Gegen den moralischen Druck zur Organspende

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anja Anja
Format:Taschenbuch
Schon der Titel ist absolut gelungen und gibt genau das wieder, was viele Menschen empfinden. Organspende wird positiv gesehen, aber ein leichtes Unbehagen bleibt. Und mensch will sich lieber nicht allzu viel mit dem Thema beschäftigen und hofft darauf, dass es einen selbst nie betreffen wird (egal auf welcher Seite der Medaille - als potentieller Organspender oder dessen Angehöriger oder als jemand, der eine Organtransplantation benötigt).
Was aber beim Lesen abslout deutlich wird: in dem Moment, in dem es uns betrifft, weil wir die Entscheidung treffen müssen, ob ein uns nahestehender Mensch zum Organspender wird, haben wir keine Zeit mehr, dieses Buch zu lesen und uns eine eigene Meinung zu bilden. Dann muss alles ganz schnell gehen und der moralische Druck ist groß.
Darum wäre es sinnvoll, allen Menschen dieses Buch zu lesen zu geben, damit sie im Falle des Falles umfangreich informiert sind und auf der Grundlage dieser Informationen eine Entscheidung treffen können.

Beim Lesen habe ich oft einen leichten Widerstand meinerseits bemerkt, mich mit diesem Thema - bei dem es immer um Tod, Sterben, Krankheit geht - zu beschäftigen. Darum habe ich große Hochachtung vor der Autorin, die sich so intensiv mit dieser Thematik auseinandergesetzt hat.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Bei diesem Buch handelt es sich um eine gelungene Darstellung von Erfahrungswerten und Überlegungen zum Thema Organspende und eine kritische Stellungnahme gegenüber der Forderung nach mehr Spendern. Meiner Meinung nach sollte ein derartiges Buch Pflichtlektüre für jeden Spendewilligen und Spendeunwilligen sein.
Die Information, dass man u.a. in Italien ungefragt zum Organspender wird hat mich doch überrascht.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
das negative zu sehr betont.... 26. September 2010
Format:Taschenbuch
Ich bin selbst lungentransplantiert und finde, dass in diesem buch die Transplantation zu negativ behandelt wird es wird hier nicht neutral an das thema rangegangen.
man liest heraus, dass die autorin dagegen ist...
es werden auch meist nur negative statements von transplantierten gebracht.
es ist ein tragisches thema, keine frage, aber das positive, dass wir zb dafür weiterleben können, der spender ja ohnehin nicht mehr lebensfähig gewesen wäre, das wird nur am rande, und da auch zweifelnd erwähnt.
weiters wurden in dem buch nur leute befragt, die es nahezu bereuen, dass sie sich transplantieren haben lassen.
ich kann nur sagen, ich kenne viele menschen die froh und dankbar sind, dass sie diese chance erhalten haben... die chance auf ein neues leben....

ich gebe 3 sterne, weil man trotzdem einiges an hintergrundwissen (medizinischer ablauf) erfährt...
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