Pressestimmen
"Ein fulminanter Riesentagebuchroman." Martin Ebel, Frankfurter Rundschau, 29.08.11 "Ein Buch, das einem so ausdauernd und hartnäckig im Kopf herumgeht wie lange keines mehr." Heinrich Wefing, Die Zeit, 01.09.11 "Roman, Tagebuch, Bekenntnis und Poetik in einem. ... Dieses Buch hat viele nahrhafte Zutaten. Wer Interesse, Aufmerksamkeit und Geduld einbringt, dem hat es eine Menge zu geben. Sodass die stillschweigende Rechnung - was gibt mir das Buch für meinen Einsatz an Lebenszeit? - hier aufgeht." Martin Ebel, Tages-Anzeiger, 29.08.11 "Ein Buch, das am Leben entlang entsteht, das sich vom Zufall lenken lässt, nicht von literarischen Zielen. ... Es ist der alte Traum: die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Keine Hierarchien der Gegenstände, alles gleich wichtig." Martin Ebel, Frankfurter Rundschau, 29.08.11 "Es ist ein Totenbuch, ein Buch des Lebens - ein gewaltiges Buch, über das gesprochen werden muss." Alexander Solloch, NDR, 09.09.11
Kurzbeschreibung
Am 8. Juni 2006 beginnt Navid Kermani sein neues Buch, und es wird einer der ungewöhnlichsten Romane unserer Zeit. Hier schreibt einer über alles, was es zu wissen gibt über sein Leben und das Leben überhaupt: die Gegenwart und die Vergangenheit seiner Familie, die Erinnerung an gestorbene Freunde und die mitreißende Lektüre Jean Pauls und Hölderlins. Die Geschichte seines Großvaters, der von Nahost nach Deutschland ging, wird zum Herzstück des Romans. Immer wieder drängt sich dem Romancier der entscheidende Moment dazwischen: der des Schreibens. „Dein Name“ ist ein Roman, der das Privateste ebenso in den Blick nimmt wie die Geschichte, in der wir leben - ein Buch, das unser Bild der Gegenwart nachhaltig verändern wird.
Über den Autor
Navid Kermani, geboren 1967, promovierter Islamwissenschaftler und Publizist, gilt als führender Iran-Experte in Deutschland und hat zwischen 1995 und 2000 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung die Entwicklung in Iran verfolgt. Für das Studienjahr 2000/2001 ist er an das Wissenschaftskolleg in Berlin berufen worden. 2010 wurde Navid Kermani mit der "Buber-Rosenzweig-Medaille 2011" ausgezeichnet und 2011 erhielt er den "Hannah-Arendt-Preis" für seine "lagerüberwindenden, religionswissenschaftlichen und politischen Analysen".