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Dein Hund - dein Spiegel - Was das Verhalten des Tieres  über seinen Menschen verrät
 
 
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Dein Hund - dein Spiegel - Was das Verhalten des Tieres über seinen Menschen verrät [Gebundene Ausgabe]

Dr. Andrea Wolf , Stefan Stutz (Illustriert)
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: KOHA Verlag (10. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867281378
  • ISBN-13: 978-3867281379
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 96.748 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Welt ist reif für ein verändertes Bewusstsein. Warum nicht auch die Hundewelt?
Denn insgeheim haben wir es längst vermutet: Unsere Hunde möchten uns irgendetwas mitteilen. Aber was?
Überlassen wir es den Spürnasen unserer Vierbeiner, uns interessante Fährten zu uns selbst aufzuzeigen - hin zu einem neuen Selbst-Verständnis.
Kreative Übungen sind die hilfreichen Begleiter auf diesem einzigartigen Weg, und Probleme gehören der Vergangenheit an.

Dieses Buch eröffnet uns eine vollkommen neuartige Sichtweise auf das Problemverhalten von Hunden..
Über den Weg der Selbsterkenntnis findet der Leser zu mehr Klarheit, die dem Zusammenleben mit dem geliebten Vierbeiner zu seiner verdienten Harmonie verhilft.
""Erkenne dich selbst und dein Hund wird dankbar dafür sein.""
Gedacht für alle Hundeliebhaber, die bereit sind, mehr über sich selbst zu erfahren, und offen sind für Veränderungen.

Über den Autor

Dr. Andrea Wolf ist Tierärztin mit eigener, ganzheitlich orientierter Praxis, WINGS®-Tierkinesiologin, Homöopathin und Mitbegründerin einer Hundeschule.

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126 von 130 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einen Stern bekommt das Buch von mir, und diesen nur für das Äußere. Kleines, handliches Format, fester Einband, wirklich schön - wäre da nicht der Inhalt. Selten habe ich mich so über ein Buch geärgert wie über dieses. Trotzdem versuche ich, möglichst sachlich zu bleiben.

"Die Welt ist reif für ein verändertes Bewusstsein. Warum nicht auch die Hundewelt?" tönt es hochtrabend auf dem Einband. Wo nun aber dieses veränderte Bewusstsein erworben werden könnte, ist mir beim Lesen verborgen geblieben. Seitenweise gibt es völlig überzogene, z. T. unrealistische Beispiele von Hunden, die aufgrund (für alle außer vielleicht völlige Laien) deutlich erkennbarer Trainingsfehler Dinge tun, die ihre Besitzer (mit den Worten der Autorin) "in den Wahnsinn treiben".

Nur ein Beispiel (S. 17): "Beim Fußgehen knabbert er dermaßen gierig an dem Leckerchen zwischen Ihren Fingern, dass Sie nach der Übung eine Packung Heftpflaster brauchen, um die blutig angenagten Fingerknochen zu verarzten."

Auch das Thema Rangordnung darf natürlich nicht fehlen. Mit heutigem Wissensstand wirklich nicht mehr haltbare Aussagen ("Unter Umständen nimmt er sogar die sogenannte Alpha-Position ein, mit der er als Anführer einer Menschefamilie eindeutig überfordert ist." Oder "Solche Hunde erfahren durch ihre Menschen die tagtägliche Unterstützung in der Entwicklung zum Alpha-Tier. Irgendwann ist der Mensch dann nur noch Hausgenosse oder schlimmstenfalls Sklave des Hundes. Wenn der rechtlose Diener nicht spurt, gibt's Hiebe."

Man erfährt, wie im Untertitel versprochen, dann auch etwas über sich selbst. Zum Beispiel, dass man an seiner Geduld arbeiten muss oder seine eigenen Wünsche äußern soll. Aha!

Wenn der Hund Angst hat, soll man mit ihm an der Leine eine Situation wählen, die ihm unangenehm ist und jegliches Verhalten ignorieren (er kann ja nicht entkommen). Für jegliches entspanntes und erwünschtes Verhalten sofort loben; "Futterbelohnung dauert hier zu lange und wird im Angststress oft nicht angenommen".

Ein Hund, der vor Angststress nicht frisst, soll also dadurch etwas lernen, dass er an der Leine in eine angsteinflößende Situation gebracht und am Entkommen gehindert wird? Futter nimmt er nicht, aber kurze, freudige Worte sollen ihn dann dazu bringen, etwas zu lernen????

Um es im Stil der Autorin zu sagen: "Die Autorin möchte uns irgendwas mitteilen. Aber was?"

Fazit: Das Geld für dieses Buch kann man getrost sparen.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ½ TOP 50 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Ganz so pessimistisch wie zwei meiner Vorrezensenten sehe ich das Buch von Dr. Andrea Wolf nicht. Aber erst einmal ein paar Informationen zum Schreibstil, Inhalt und zum Aufbau: Zehn Kapitel, einschließlich Vorwort und Epilog, erwarten den Leser. Berufliche Erfahrungen und Beobachtungen auf ihren Spaziergängen sind in dieses kleine Buch eingeflossen, so schreibt die Autorin im Prolog, und dass sie die Leser nachdenklich machen will.

Das 2. Kapitel ist denkbar kurz mit seinen fünf Seiten: es geht darum, warum man ausgerechnet diesen einen Hund sein Eigen nennt. Zufälligerweise habe ich vor längerem ein ausgezeichnetes Buch zu diesem Thema gelesen: Wenn du mich zähmst: Über unsere Beziehung zu Tieren. Warum suchen wir uns diesen und keinen anderen Hund aus? Leslie Irvine geht der Sache wirklich auf den Grund, im Gegensatz zu Andrea Wolf.

Die weiteren Kapitel beschreiben die von der Autorin identifizierten Problemfelder. Erst die Beobachtungen mit ein oder mehreren Beispielen, dann Übungen zur Lösung der Situation. Diese Übungen betreffen sowohl Veränderungen bei Herrchen oder Frauchen als auch Trainingseinheiten, die mit dem Vierbeiner durchzuführen sind. Auffallend bei all diesen Übungen ist, dass sie meiner Meinung nach sehr oberflächlich beschrieben sind. Kein Wunder, das Buch ist auch kurz und knapp und klein, wie soll es da funktionierende Lösungsansätze geben? Wie man es besser macht zeigt Patricia McConnell in ihrer Erziehungskiste; die fünf Bände sind übrigens auch separat erhältlich.

Des Weiteren fällt der flapsige Schreibstil der Autorin auf. "Erschütternde Realitäten unserer Hunde-Mensch-Beziehungen" sollen zum Beispiel im dritten Kapitel angesprochen werden. Andrea Wolf übertreibt in ihren Formulierungen. Etwas ungewohnt für ein Sachbuch, das ich zu erwerben dachte. Indem sie jedoch Extreme aufzeigt, kann der eine oder andere Leser den Inhalt vielleicht besser akzeptieren. Andere Beispiele für ihre Wortwahl: es sind die "Hundekumpels", die da mit ihrem Vierbeiner spielen. Eine "flotte Hündin" interessiert ihn mehr als sein Besitzer. Hund wird mit den unterschiedlichsten Bezeichnungen versehen: Gierschlund, Faulpelz, Starrsinniger und mehr. Andrea Wolf scheint über ein endloses Reservoir an Alternativen zur Bezeichnung HUND zu verfügen. Sie gestaltet den Text sehr abwechslungsreich, das Lesen macht richtig Spaß (ohne jetzt den Inhalt zu werten). Nur sollte man es vorher wissen, was einen erwartet. Dass dies ein etwas anderer Ratgeber werden sollte, hätte man im Titel deutlich machen sollen sowie in der Produktbeschreibung/Rückseitentext.

Passend zu ihrem lockeren Schreibstil sind übrigens die witzigen Illustrationen von Stefan Schutz. Sie folgen dem Geschehen im Buch. Mir haben sie sehr gut gefallen.

Nun aber zum Inhalt des 3. Kapitels: Auch wenn die Beispiele überzogen sind - kaum jemand braucht eine Packung Heftpflaster um angekaute Fingerknochen zu verarzten - so ist das Phänomen der Ungeduld dennoch vorhanden.

Im 4. Kapitel geht es einerseits um ängstliche Hunde und andererseits um unsichere Menschen. Immerhin findet man hier auch einen der seltenen Literaturtipps der Autorin: sie verweist auf Nicole Wildes Buch Der ängstliche Hund.

Nummer 5 ist den sogenannten Streberhunden gewidmet, denen man mit Abwechslung begegnen soll. Die Ideen, die man hier in den Übungen findet, sind tatsächlich interessant und lohnen einen zweiten Blick. Allerdings konnte ich der logischen Verknüpfung zum Strebertum nicht ganz folgen. Dennoch: Abwechslung ist immer eine gute Idee.

6. Wer bestimmt die Regeln? Dass die Autorin hier von Alpha-Status schreibt, ist in der Tat unglücklich. Dennoch ist eine Hausordnung wichtig und dies vermittelt sie auch sehr gut (trotz der Alpha-Sache). Die Übungen enthalten gute Ansätze.

Im 7. Kapitel geht es um Menschen, die den Hund als Aushängeschild verwenden. Sie identifiziert hier unnahbare und arrogante Sonderlinge und begibt sich mit ihren Interpretationen auf wirklich dünnes Eis.

Im 8. Kapitel werden die Ich-will-mehr-Hunde thematisiert: ich will mehr fressen, mehr spielen, etc. Kurz: es geht um die Unersättlichen.

Und das 9. Kapitel ist den überfürsorglichen Hundebesitzern gewidmet, die nur noch eine Lebensaufgabe kennen, ihre Fellnase in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen.

Danach folgt nur noch das Nachwort.

Grundsätzlich finde ich, dass die von der Autorin angesprochenen Themen durchaus interessant sind und man hin und wieder, wenn auch selten, tatsächlich derartigen Hunden oder Menschen begegnet. Die gewählte Präsentationsform ist dennoch unglücklich. Der Titel weckt Erwartungen, die der Inhalt nicht abdeckt. Hier stimmt einfach das Konzept nicht. Was will die Autorin: Ein Sachbuch / einen Ratgeber schreiben? Oder sollte es ein witziges, unterhaltsames Hundebuch sein? Übungen präsentieren, die wirklich helfen? (Diese Übungen sollten dann aber ausführlicher dargestellt werden). Es ist wirklich schade, dass man hier nicht eine andere Strategie verfolgt hat, denn meiner Meinung nach ist die Art und Weise wie Andrea Wolf schreibt amüsant und sehr gut lesbar. Da könnte man mehr daraus machen und ich hoffe sehr auf ein zweites Buch von ihr, vielleicht so etwas in die Richtung Hund - Deutsch, Deutsch - Hund: Vom Hundeliebhaber zum Hundeversteher von Martin Rütter oder Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal von Ralf Schmitz.

Eine Bemerkung noch zur im Buch enthaltenen Literaturliste: Der Prophet von Khalil Gibran ist sicher lesenswert, dennoch hätte ich hier mehr fachbezogene Bücher erwartet oder anders ausgedrückt: die Liste ist kurz, sehr kurz.

Meine Bewertung: Auch wenn der Inhalt nicht ganz meine Erwartungen erfüllt hat, meine Bewertung beinhaltet einen Bonus für das Grinsen, das ich während der Lektüre nicht unterdrücken konnte.

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Lesetipp: Der Hund in deinem Kopf: Selbst-Coaching- Das Geheimnis der Hundeerziehung von Martina Braun
Wie der Mensch mit seinem Denken - Fühlen - Handeln seinen Hund beeinflusst.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
interessante Einsichten 28. Dezember 2010
Von Vera
Grundsätzlich habe ich mir zwar mehr von diesem Buch erhofft, aber fand es zum Schmökern durchaus amüsant. Die Autorin unterteilt verschieden "Arten" von Hundebesitzern, geht meiner Meinung nach aber zu sehr nach einem "Schwarzweißmuster" vor. Wenn man dieses Buch als nette Abendunterhaltung ansieht, erkennt man sich durchaus wieder und hat einiges zu lachen.
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Verschwommen
Ich schließe mich der vorherigen Rezension volkommen an!
Es hat für mich den Anschein,als wäre die Autorin eine "Möchte-Gern-Psychologin". Lesen Sie weiter...
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