Pressestimmen
Gelsenkirchen. Schon wieder sind in Gelsenkirchen zwei Morde passiert. Zum Glück nur rein fiktiv: In seinem neuen Revier-Krimi Deimos lässt der junge Autor Alexander Pentek zwei Senioren sterben, auf ganz unterschiedliche, aber grausame Weise. Und es dauert rund 220 Buchseiten, bis das Ermittlerteam den Mördern auf die Spur kommt... Deimos beginnt an einem schwül-heißen Sommertag und ist damit wie geschaffen als Urlaubslektüre für Krimi-Fans. Und wie schon im ersten Buch der Reihe, das Phobos heißt und 2009 erschien, geht es in diesem Taschenbuch um die dunklen Seiten der Stadt. Allerdings treibt diesmal kein gefährlicher Serienmörder sein Unwesen, sondern ein Mord in der Nachbarschaft wühlt die Protagonisten auf. Erpresserische Anrufe und Eifersuchtsdramen Alexander Pentek, der in Rotthausen wohnt, sein Abitur am Schalker Gymnasium baute und an der Bochumer Ruhr-Universität seit vier Semestern Jura studiert, zieht alle Register: Erpresserische Anrufe, Eifersuchtsdramen, Drogenrausch und ein totes Tier sind dabei nur der Anfang des Übels. Und das mitten in Gelsenkirchen. In der fiktiven Tannenhäherstraße. Ich habe ganz bewusst keine real existierende Straße genommen, weil das Buch ja in einer kleinen Nachbarschaftssiedlung spielt und ich niemandem auf die Füße treten wollte , erklärt Alexander Pentek. Und auch die Erwähnung von prägnanten Punkten des Gelsenkirchener Stadtgebiets hat der 24-Jährige in seinem neuen Werk weitgehend vermieden. Man muss mit diesen Beschreibungen sparsam umgehen, sonst liest sich der Krimi wie ein Stadtführer, so der Autor. So haben es diesmal lediglich die Halde Rheinelbe, das Eiscafe am Neumarkt, die Bahnhofstraße als Einkaufsmeile, die evangelischen Kliniken und das Sportparadies ins Buch geschafft. Und das Polizeipräsidium natürlich, von dem aus die junge Ermittlerin Jennifer Hartmann gemeinsam mit ihren Kollegen zu ihren Tatorten startet. Und so viel sei verraten: Auch diesmal hat der pensionierte Ermittler Karlheinz Kappler, der den letzten Fall Phobos auf grandiose Weise löste, wieder seine Karten im Spiel. Bei acht Verdächtigen, die alle ein Motiv gehabt hätten, ihre verhasste Nachbarin Hermine Ziegler umzubringen, ist es schon ein wenig schwierig für die Ermittler, die Übersicht zu behalten. Nach und nach entwickelt sich ein klassisches Whodunit , bei dem man als Leser bis ganz zum Schluss im Dunkeln tappt. Pentek zeichnet seine Protagonisten mit feinen Nuancen und hintersinnigem Witz, zeitweise wird seine Sprache richtig poetisch, gleitet aber nicht ins Kitschige ab. Ob er Bammel gehabt hat, nach einem richtig tollen Erstlingswerk an den hohen Erwartungen zu scheitern? Ein bisschen komisch war das schon, deshalb sollte dieses Buch ganz anders werden. Und die Rückmeldungen sind ganz gut: Mir wurde gesagt, das Buch sei nicht so düster wie das erste , sagt der Jura-Student. Übrigens ist Buch Nr.3 auch schon fertig und könnte, wenn alles gut geht, Im November erscheinen... (Westdeutsche Allgemein 30.7. 2011)
Kurzbeschreibung
Deimos
Zum Buch:
Flirrende Hitze hat sich über die Stadt gelegt. Wer es kann, flüchtet sich in die Freibäder oder ins Grüne. Karlheinz Kappler verbringt derweil widerstrebend einen Urlaub im idyllischen Eigenheim seiner Freunde, doch statt dort im kühlen Schatten entspannt seine Bücher zu lesen, findet er sich schon bald in einer Nachbarschaft wieder, die von versteckten Abhängigkeiten, Ängsten und sorgsam gehüteten Geheimnissen bestimmt wird. Erpresserische Anrufe und ein totes Tier sind erst der Auftakt einer verhängnisvollen Eskalation - und in der brütenden Atmosphäre aus Täuschungen und Lügen eint alle nur der Hass auf eine alte Frau. Als dann tatsächlich ein Mord geschieht, kann man keinem mehr vertrauen. Die Ermittler um Jennifer Hartmann und Hellmut van Haaren bekommen es in ihrem zweiten Fall mit einem Schrecken zu tun, dessen Abgründe gerade dort lauern, wo man sie am wenigsten vermutet.
Alexander PentekJahrgang 1987 - geboren und aufgewachsen in Gelsenkirchen - Abitur am Schalker Gymnasium - Berufsausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten - derzeit Studium der Rechtswissenschaften in Bochum. Sein erster Kriminalroman Phobos: Ein Gelsenkirchen-Krimi erschien 2009 im Wartberg Verlag
Zum Buch:
Flirrende Hitze hat sich über die Stadt gelegt. Wer es kann, flüchtet sich in die Freibäder oder ins Grüne. Karlheinz Kappler verbringt derweil widerstrebend einen Urlaub im idyllischen Eigenheim seiner Freunde, doch statt dort im kühlen Schatten entspannt seine Bücher zu lesen, findet er sich schon bald in einer Nachbarschaft wieder, die von versteckten Abhängigkeiten, Ängsten und sorgsam gehüteten Geheimnissen bestimmt wird. Erpresserische Anrufe und ein totes Tier sind erst der Auftakt einer verhängnisvollen Eskalation - und in der brütenden Atmosphäre aus Täuschungen und Lügen eint alle nur der Hass auf eine alte Frau. Als dann tatsächlich ein Mord geschieht, kann man keinem mehr vertrauen. Die Ermittler um Jennifer Hartmann und Hellmut van Haaren bekommen es in ihrem zweiten Fall mit einem Schrecken zu tun, dessen Abgründe gerade dort lauern, wo man sie am wenigsten vermutet.
Alexander PentekJahrgang 1987 - geboren und aufgewachsen in Gelsenkirchen - Abitur am Schalker Gymnasium - Berufsausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten - derzeit Studium der Rechtswissenschaften in Bochum. Sein erster Kriminalroman Phobos: Ein Gelsenkirchen-Krimi erschien 2009 im Wartberg Verlag
