Viele Dinge, Tätigkeiten und Eigenschaften, die bisher keinen Namen hatten, werden hier benannt, und zwar nach geografischen Orten, die meist im englischsprachigen Raum liegen. Hin und wieder stellt man fest, dass Douglas Adams sich dabei von den Namen selbst hat inspirieren lassen - meistens ist aber keine direkte Ableitung erkennbar. Das Buch hat die Form eines Wörterbuchs und liest sich daher natürlich nicht so flüssig, da es tatsächlich nur eine Aneinanderreihung von Begriffen ist. Trotzdem macht es sehr viel Spaß, das Buch zu lesen, da es vor Ideen und Witz sprüht. Mein Mann hat nur noch den Kopf geschüttelt, als ich beim Lesen ständig vor mich hinkicherte. Man darf nicht ganz zart besaitet sein, weil einige Begriffe auch unter die Gürtellinie abrutschen. Insgesamt habe ich aber gestaunt, wie gut Douglas Adams die Menschen beobachtet und wie viele alltägliche Situationen er entdeckt hat, über die man noch nie nachgedacht hat und in denen man sich doch sofort wiederfindet. Einfach fabelhaft fand ich dabei die Beschreibungen von Verhaltensweisen, wie man sich in langen Fluren begegnet.
Trotz meiner Begeisterung bekommt das Buch nur 4 Sterne, weil es einfach schwer in einem Rutsch zu lesen ist.
Außerdem fand ich das Englisch dieses Buches sehr schwer. Natürlich ist es mein persönliches Problem, wenn meine Englischkenntnisse nicht immer ausgereicht haben. Aber ich möchte einfach darauf hinweisen, dass viele umgangssprachliche Vokabeln und spezielle Ausdrücke und Umschreibungen verwendet werden, die ich oftmals nicht in den Wörterbüchern gefunden habe. Deshalb werde ich mir auch noch das Buch "Der tiefere Sinn des Labenz" kaufen. Darin ist nämlich "The Deeper Meaning of Liff" enthalten plus eine deutsche Übersetzung mit deutschsprachigen Ortsnamen.