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Kundenrezensionen

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am 16. Juni 2014
Ehrlicherweise gebe ich diesem Buch 2 Sterne, weil ich immer noch nicht weiß was ich davon halten soll.
Zugegeben ist es nicht die blödeste Idee ein Buch über das Darknet zu schreiben und dieses so rudimentär zu halten, dass auch Menschen die kaum mit dem "regulären" Internet umgehen können, verstehen um was es geht. Blöderweise gab es auf dem Cover keinen Hinweis darauf, dass man das Buch nicht kaufen sollte, wenn man etwas Ahnung hat. Daher empfand ich den Inhalt eher als enttäuschend.

Wirklich nervig finde ich die Berlin Mitte Attitüde des Autors und seines Verlags-Kompagnons. Dieses Buch beinhaltet mehr Marketing in eigener Sache als wirklich interessante Inhalte. Anonym hätte man das Buch auch nicht schreiben müssen. Schon gar nicht, wenn man fast alle Quellen namentlich offen legt. Ich halte dieses Buch eher für einen Marketing-Gag des Verlages als für ein relevantes Sachbuch.
Aufgrund seiner Einfachheit kann man es aber ganz gut lesen. Die Metaphern des Autors sind ein wenig wie Bauchkrämpfe bei Blähungen – wenn die Luft endlich raus ist, tut es auch nicht mehr so weh.
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am 6. Dezember 2014
Dieses Buch kaufte ich mir, da dieses Thema am Rande in den Medien immer wieder erwähnt wurde und ich es vom Grundsatz spannend finde. Der Autor schwenkt immer wieder zu der Geschichte 'Alice im Wunderland', inwiefern dies zum Verständnis beiträgt, will sich mir nicht erschliessen und amüsant ist es auch nicht.
Es dreht sich meines Erachtens mehr um eine allgemeine Betrachtung über die Freiheit des Internets, Datenschutz sowie Überwachung. Wer hier wie ich auch wenigstens kurze technische Erklärungen erwartet, wird enttäuscht.
Der Autor verweist immer wieder auf die Notwendigkeit, Mails zu verschlüsseln, auch nach der Lektüre dieses Buches weiß man genauso viel oder wenig über die Technik wie zuvor.

Fazit:

Aus meiner Sicht nicht zu empfehlen, das Buch berührt das Thema nur an der Oberfläche und bleibt viele Antworten auf Fragen, welche bei der Lektüre des Buches aufkommen mögen, weitestgehend schuldig.
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am 30. August 2014
Also wenn ich schreibe dass der Autor sich rund 6 Monate in das Thema eingearbeitet hat, dann versteht schon jeder der ein bisschen Ahnung hat dass das nicht ausreicht um so ein Thema zu bearbeiten.
Aber diesbezüglich hat der Autor auch keine scheue das zuzugeben.

Dies ist wirklich nur eine Lektüre für Leute die gar keinen Plan haben was die begriff "deep web" oder "tor" bedeuten, allen anderen rate ich finger weg, nicht mal einen Euro ist das Buch Wert.

und als Autor Anonymus anzugeben ist einfach ein schlechter Witz!

wenn ich 0 Sterne geben könnte wäre das immer noch zu viel!
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am 20. April 2016
Wie der Titel schon sagt hätte ich mehr Details vom Buch erwartet. Die Analogie mit Alice im Wunderland ist zu Beginn eher störend, mit der Zeit auch belustigend.
Gibt einen ganz kleinen Einblick ins Deep Web, leider viel zu wenig für meinen Geschmack.
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am 12. März 2016
Ich nehme mir nun die Freiheit, völlig unverschlüsselt eine kritische Rezension zu hinterlassen - wer ich damit in der Welt von Alice im Wunderland wohl wäre?

Das Thema ist natürlich hochbrisant. Man stößt also schnell auf dieses recht aktuelle Machwerk, liest sich die kritischen Rezensionen durch, zweifelt - und greift (vielleicht, weil die Neugierde überwiegt) schließlich zu. Dabei hofft man, man möge zu denjenigen Lesern gehören, denen das Buch sehr gut gefällt - denn die gibt es offensichtlich. Das hatte ich unter anderem gehofft, da ich mich mit dem Thema noch gar nicht befasst hatte. Ich dachte also, die teils bemakelte Oberflächlichkeit würde mich vielleicht nicht wirklich stören. Ich wurde leider enttäuscht.

Sogar für einen Leser ohne Vorwissen zum Thema bleibt das Buch inhaltlich weit hinter den Erwartungen zurück. Es fehlt an technischen Details zum Einen und an brisanten Erfahrungsberichten zum anderen. Es gelingt dem Autor in seiner zeitlich recht kurzen Recherche, wie er offen einräumt, nicht, im Deep Web wirklich brisante Spuren zu verfolgen. Ich habe dabei den Eindruck gewonnen, dass dies nicht zuletzt an einem teilweise ungeschickten, völlig planlosen und wenig zielstrebigem Vorgehen des Autors lag. Diesen Eindruck gewinne ich auch aus der völlig unstrukturierten und flapsigen Art, in der das Buch geschrieben ist. Meist sehr unkreativ (wohl auch aus Zeitmangel und Überforderung, über die der Autor mit Vorliebe schreibt) werden Interviews und Gesprächsfetzen wörtlich abgedruckt - was an sich ok ist, nur wirkt die Zusammenstellung oft bruchstückhaft, liest sich teils nicht flüssig und es fehlen weiterführende Betrachtungen auf hohem Niveau. Dabei offenbart sich auch die nicht wirklich gewiefte oder intelligente Art des Autors Fragen zu stellen und Gespräche zu führen. Der Autor gibt insgesamt recht viel seines Charakters in dem Buch preis - und ich will hier fair bleiben - mein subjektiver Eindruck war, dass er nicht durch besonderes Charisma besticht. Das soll nicht ironisch sein - ich meine genau das; nicht mehr und nicht weniger. Vielleicht ist er ein ganz normaler Durchschnittstyp - woran ja nichts schlecht ist - nur hätte es für den Job, dieses Buch zu schreiben, vielleicht einen außergewöhnlichen Charismatiker gebraucht. Der Eindruck des "Durchschnittstypen" entsteht übrigens unter anderem durch häufige Offenbarungen seiner Unorganisiertheit im Alltag: Er macht seine Kaffeemaschine aus Unachtsamkeit kaputt und denkt dabei an seine Freundin, die das Malheur hat kommen sehen. Er ist im Interview und hat keinen funktionierenden Kugelschreiber; muss sich einen leihen. Es tut mir leid - weder interessiert mich so etwas, wenn ich dieses Buch kaufe, noch erweckt das den Eindruck eines fähigen Journalisten.
Überhaupt dreht sich ein großer Teil des Buches ganz offen um die Überforderung des Autors mit dem Thema. Da heißt es unverblümt, dass er recht kurz vor der Deadline noch fast kein Material hat. Er sinniert auf nicht sehr geistreiche (also schlicht völlig normale, alltägliche) Art darüber, wie er das Buchprojekt begraben, dem Verlag den Vorschuss zurückzahlen und seine Wohnung kündigen wird. Die Nöte eines Journalisten sind mitunter traurig; das Leben als solcher nicht einfach - aber ich wollte eigentlich über das Deep Web lesen, und nicht darüber, wie schwer es ist, ein Buch über das Deep Web zu schreiben.
Aber das ist dieses Buch zu erheblichen Anteilen: Ein Bericht des Scheiterns an der gestellten Aufgabe. Letztlich wurde das Buch sicherlich auch aus finanziellen Gründen mit Ach und Krach doch noch auf die Veröffentlichungsspur geschickt - ohne zureichenden Inhalt. Hier sei explizit auch der Verlag kritisiert; zumal der Preis für dieses Buch viel (!) zu hoch ist. Dem Autor, der seine Wohnung nicht kündigen will, bin ich hier noch eher geneigt, gewisse Milde entgegenzubringen.

Als weitere Beispielhafte Episode des Scheiterns des Autors sei hier noch kurz auf eine Passage eingegangen, in der der Autor gerade neu im Deep Web angekommen ist und versucht tiefer gehende Kontakte zu knüpfen. Ins Deep Web hineinzukommen ist an sich nicht schwer. Bloß kann man dort nicht so einfach googlen und ist viel stärker auf Hilfe durch versierte User und ein Kontaktnetzwerk angewiesen. Der Autor nennt einen sehr renommierten und erfahrenen Journalisten namentlich, der sich mit dem Stoff sehr gut auskennt (man fragt sich, ob nicht besagter Journalist das Buch besser hätte schreiben sollen? Wahrscheinlich wollte er nicht...). Jedenfalls versucht der Autor Kontakt zu dieser Person herzustellen, was ihm auch ohne Weiteres gelingt. Er erhält Antwort von dem mit dem Deep Web erfahrenen Journalisten, der jedoch noch skeptisch ist und um einige Entwürfe und nähere Aussagen zu dem Buch, das geschrieben werden soll, bittet. Diese stellt der Autor zur Verfügung - und hört daraufhin nie wieder etwas von dem erfahrenen Journalisten. Seine weiteren Versuche, ihn zu kontaktieren, schlagen fehl; der Autor gibt schließlich auf. Warum der Autor diese peinliche Episode auch noch unverblümt in dem Buch offenbart, ist mir schleierhaft.
Diese Episode ist beispielhaft, weil der Autor immer wieder nach zunächst erfolgreicher Kontaktaufnahme zu Informanten in verschiedenen Kreisen - im Deep Web und außerhalb - sehr schnell den Kontakt wieder verliert. Daher habe ich den Eindruck gewonnen, es mangele womöglich an dem für eine so schwere Aufgabe erforderlichen Geschick im Umgang mit Menschen.

An anderen Stellen bricht der Autor seine investigativen Bemühungen sehr rasch ab, weil er fürchtet, sich in Gefahr zu bringen oder eine ungesetzliche Tat auszulösen. Das ist absolut verständlich und im Prinzip richtig. Dennoch entstand für mich der Hauch eines Eindrucks, dass der Autor - wieder gemessen an den hohen Anforderungen im investigativen Journalismus; auch was Risikobereitschaft angeht (man vergleiche mit Berichterstattung aus Kriegs- und Krisengebieten!) - zu zaghaft und planlos vorgegangen ist. Auch wenn ich die tatsächlichen Risiken mangels Sachkenntnis nicht gut einschätzen kann, hatte ich den Eindruck, der Autor wolle überhaupt kein Risiko eingehen. Ich erinnere mich an einen fesselnden Artikel in der Zeitschrift GEO, in dem Journalisten von ihrem Versuch berichten, im Norden Nigerias in direkten Kontakt mit Angehörigen der Gruppe Boko Haram zu treten. Dabei geraten sie in akute, höchste Lebensgefahr und geben trotzdem nicht auf. So sehr mich dieser Bericht faszinierte, schockierte und mir höchsten Respekt abgrang, halte ich das Risiko, dass diese Journalisten eingegangen sind, für zu hoch. Im vorliegenden Werk war ich - rein subjektiv ohne fundiertes Wissen - teilweise von der mangelnden Hartnäckigkeit des Autors enttäuscht. Viele Spuren nimmt er aus Sorge, mit gefährlichen Personen in Kontakt zu treten, gar nicht erst auf. Wenn dann eine Spur aus solchen Sicherheitsbedenken heraus nicht verfolgt wird (konkret: die mögliche Kontaktaufnahme zu einem vorgeblichen Auftragskiller), ist das verständlich, man sollte dann das Thema im Buch aber zuvor nicht großspurig breittreten, sondern seriös und nüchtern berichten. Wenn schon der erste Versuch unterbleibt, platzt die zuvor effektreich aufgebaute Brisanz und es bleibt nichts als heiße Luft.

Ich komme zum Schreibstil. Der Autor ist Journalist und kein Schriftsteller. Entsprechend habe ich keine hohen literarischen Erwartungen. Sprachlich und stilistisch ist dieses Buch aber ein Armutszeugnis. Auch Journalisten arbeiten professionell mit Sprache. Hier darf man mehr erwarten. Der Stil ist flapsig, möchte wohl cool sein, wird dabei aber dem ernsten Thema für meine Begriffe nicht gerecht. Er wirkt letztlich unreif und ein wenig unprofessionell. Vergleiche und Metaphern gingen nach meinem Geschmack (als extremer Vielleser auch hoch- und höchstwertiger literarischer Kost) durchweg in die Hose. Wen man diese Kunst nicht beherrscht, ist es besser, davon die Finger zu lassen und einfach sachlich zu schreiben. Die sehr, sehr häufigen und teils länger ausgeführten Parallelen zu Alice... darüber wurde schon geschrieben; sie waren nicht gut genug geschrieben, daher uninteressant und ich habe sie im größten Teil des Buches übersprungen. Sie scheinen auch überwiegend nicht gut anzukommen.
Immer wieder versucht der Autor zudem durch Erörterung der Frage "Ist das Tor-Netzwerk gut oder böse?" Tiefe in seine inhaltlich wie dargelegt (und ihm selbst ganz offensichtlich schmerzhaft bewusst) flachen Betrachtungen zu bekommen. Leider stößt der Autor auch hier an seine Grenzen. Zu derartigen Fragestellungen kann man in Zeitschriften wie der ZEIT anspruchsvolle Betrachtungen lesen; es gibt hochwertige TV-Angebote und Bücher wie diejenigen eines Peter Scholl-Latour. Dem Autor gelingt es nicht im Ansatz, hier intelligente, der Komplexität der Fragestellung gerecht werdende Analysen zu liefern. Es bleibt bei einem platten: Gut, dass Whistleblower, Dissidenten etc. eine anonyme Plattform haben; schlecht, dass Straftaten erleichtert werden.

Letztlich ist es nicht weiter überraschend, dass dieses Werk anonym veröffentlicht wurde. Es heißt, der Autor brauche den Schutz seines Namens wegen seiner Recherchen. Hmmm... wenn er im Tor recherchiert und alles anständig verschlüsselt, ist er dann nicht dadurch anonym unterwegs oder habe ich da etwas bei der Lektüre nicht verstanden...? In Bezug auf Recherchen bei staatlichen Behördern etc., wo er unter seinem richtigen Namen Auftritt, dürfte ihm die Veröffentlichung dieses Buches unter seinem wahren Namen weniger schaden, als einige andere Hemmnisse, die in der Natur der Sache liegen (welcher Ermittlungsbeamte gibt schon Details über seine Methoden preis?).
Im Buch heißt es auch einmal, der Autor wolle nicht riskieren, bei einer Lesung erschossen zu werden (als Begründung für den unterbliebenen Versuch einer Kontaktaufnahme - wohlgemerkt im Tor; nicht im "real life"). Kann man daraus schließen, dass eine anonyme Veröffentlichung ursprünglich nicht geplant war? Es gibt immerhin vergleichbare Werke, die teils brisantere Inhalten enthalten, die nicht anonym veröffentlicht wurden.
So ist die Veröffentlichung unter anonym ganz offensichtlich ein plumper und peinlicher Marketingversuch des Verlages. Hier wurde mangelnder Inhalt mit Werbung übertüncht - eine dünne Glanzschicht, die gerade reicht, bis der Kunde sein Geld ausgegeben hat. Das gehört abgestraft!

Zwei Sterne und nicht nur einer, weil ich immerhin nun schon mehr über das Thema weiß, als vor dem Lesen des Buches. Ich bereue den Kauf trotzdem. Schade um das Geld - hier hätten Autor und Verlag entweder sorgfältiger arbeiten oder aber einsehen müssen, dass das Projekt gescheitert ist.
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am 18. Dezember 2014
Das Buch ist für Leute die sich noch nie mit dem Thema befasst haben gut als Einstieg.
Leute die schon gutes Vorwissen haben und tiefer in die Materie reinschauen wollen, für die ist das Buch leider nix..
Es behandelt nur sehr oberflächlich das Thema..
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am 4. Januar 2015
Der Autor weiß zu Beginn seiner Recherche praktisch nichts über die Materie. Das Buch besteht aus der Darstellung dieser Recherche, der verschiedenen Ansätze, Licht ins Dunkel zu bringen und dem Ringen des Autors um eine grundsätzliche Einordnung Tors und des Darknet.
Gut oder böse, richtig oder falsch, Fake oder Wahrheit? Und welche Interessen, real oder möglich stehen jeweils dahinter?
Einem Insider werden sicherlich keine bestürzenden Neuigkeiten geboten, auch finden sich keine detaillierten Anleitungen oder geheimnisvolle Tricks oder bedeutungsschwere Andeutungen darüber.
Nun, dafür muss man sich ja auch nicht extra ein Buch kaufen.
Zugreifen sollte man also, wenn man sich als Laie neutral und ohne eine politische Agenda gleich welcher Art informieren möchte. Wobei auch dem kundigerem Publikum das Eine oder Andere neu sein wird.
Der Autor überlässt es angenehmer Weise dem Leser, sich selbst eine Meinung zu bilden, was sich als schwierig erweist.
"Nur" 4 Sterne, da es dem Autor nicht gelingt, den "echten" Hackern tatsächlich Nähe zu kommen.
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am 31. Mai 2014
Dieses Buch ist nix für Internet- Experten, die schon alles (besser) wissen, aber hochspannend als Einstieg für Nicht- Experten. Es erklärt dem Laien das Deep web verständlich, kompetent und unbedingt unterhaltsam. Der Erzähler nimmt den Leser an die Hand und entdeckt mit ihm das Deep web ohne belehrende, nervtötende und unverständliche Fachbegriffe. Es ist kein Internet Fachbuch, dass man ja wohl auch als Laie eher nicht lesen würde.
Es ist superspannend, man fühlt sich in der Ahnungslosigkeit, mit der der Erzähler loszieht, unbedingt wohl, fängt an zu verstehen und leidet mit. Man ist ständig hin- und hergerissen, was stimmt und was nicht, von all dem, was dort herumgeistert. Deshalb passt supergut die Rahmenhandlung der Geschichte der Alice im Wunderland.
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am 28. Mai 2014
Ich wusste vorher noch nichtmal, was ein Deep Web überhaupt ist. Bisher haben mich die ganzen Themen, Überwachung, Abhörskandale, Snowdon, NSA immer sher interessiert, aber so ganz konnte ich nie richtig durchsteigen, was da eigentlich passiert, weil es alles so technisch und faktenlastig ist. Der Ankündigungstext versprach, dass ein Normalo im Selbstversuch uns mitnimmt in die tiefen des Netz. Das hat mich überzeugt. Und das Buch hat sein Versprechen gehalten. Es ist einerseits krass,w as alles im anonymen Web gehandelt wird, aber auch spannend zu lesen, wie die Blogger des arabischen Frühlings davon profitiert haben. Das Buch gibt einen tollen Überblick über die bisherige Debatte und erklärt die ganzen technischen Dinge immer so klar und einfach, dass man nicht dauernd den Faden verliert. Mitten im Buch gab es dann bei mir so einen Aha-Effekt. Das war verrückt. Auf einmal hat man das Gefühl, man könne die Welt und wie sie funktioniert nun mit anderen Augen sehen, hinter die Kulisse schauen. Ich kann nur sagen: Probiert es aus. Es lohnt sich.
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am 30. Juni 2014
Kurz und knapp:

Dieses Buch bietet einen guten und recht umfassenden Einblick in die Materie "Deep Web" bzw. das TOR-Netzwerk (wie man es auch immer nennen möchte). Es werden in recht spannender Form alle möglichen Akteure bzw. Teilhaber des Deep Web vorgestellt. Desweiteren wird sich mit den guten als auch den weniger guten Seiten, die Anonymität im Internet nun einmal mit sich bringt, beschäftigt und ein meiner Meinung nach sehr guter Einblick in das Thema verschafft.

Für mich als Laien war das Buch sehr spannend und vor allem Informativ. Dieses Buch wird sicher nicht das letzte seiner Art für mich gewesen sein.

Auf jeden Fall ein Thema der Zukunft, was zur Diskussion anregt und mit dem sich jeder auseinandersetzen sollte

PS: Für meinen Geschmack wurde lediglich etwas zu oft der Vergleich zu "Alice im Wunderland" gezogen ;)
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