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Deep Water [DVD]
 
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Deep Water [DVD]

DVD
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Produktinformation

  • Anzahl Disks: 1
  • BBFC: Freigegeben ab 15 Jahren
  • Studio: UNANIMOUS PICTURES
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001R65FME

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Brackwasser 19. Februar 2007
Format:DVD
Ich kann nicht genau sagen, woran es liegt, daß "Deepwater" für mich nicht gezündet hat. Atmosphäre, schauspielerische Leistungen, die Story selbst? Vermutlich ein Stück von jedem.

Bei einem Mystery-angehauchten Thriller wie diesem ist es essentiell, daß der Zuschauer in eine entsprechend "mysteriöse" Stimmung hineinversetzt wird. Gerade angesichts der begrenzten Zahl von Locations, an denen sich hier die Handlung abspielt, müssen diese eine geheimnisvolle Atmosphäre atmen, muß das gesamte Setting uns in eine Art Zwielicht zwischen Schein und Sein ziehen. Das gelingt in diesem Fall aber nicht: das schäbige Motel mitten in der Provinz ist und bleibt einfach nur ein schäbiges Motel mitten in der Provinz; die abgewrackten Hinterwäldler und fertigen alten Indianer scheinen nie wirklich mehr zu sein als das. Ein Hauptgrund für diesen Mangel an Ausstrahlungskraft ist vermutlich in Beleuchtung und Soundtrack zu suchen. Die - zwar zweifellos oft sehr schönen und großen - Bilder von "Deepwater" sind nicht nur verwaschen, sondern vor allem auch viel zu häufig viel zu hell gehalten, was einer düsteren Stimmung doch ziemlich abträglich ist. Ebenso wirken die auftretenden Figuren längst nicht skurril oder beängstigend seltsam genug, um jeden Vergleich mit etwa David Lynchs Darstellung des kranken Kleinstadt-Kosmos in "Twin Peaks" als etwas anderes als eine Beleidigung erscheinen zu lassen.

Was unter anderem auch damit zusammenhängt, daß nicht alle Charaktere von Schauspielern mit geradezu überwältigend zu nennenden Fähigkeiten verkörpert werden. Sicherlich, Peter Coyote überzeugt als Kleinstadt-Pate Finch - wenn auch sogar seine Figur letztendlich zu normal angelegt ist. Die Nebenfiguren jedoch bleiben sämtlichst vollkommen blaß, und schlimmer noch: der Hauptdarsteller, Lucas Black, ist mit seiner doch etwas komplexeren Rolle sichtlich überfordert. Ausgestattet mit Mimik und Gestenspiel eines Baumstamms, scheint er jede geheimnisvolle Entdeckung, die er macht und jede bedrohliche Situation, der er begegnet, eher teilnahmslos mitzuverfolgen. Würde uns nicht das Drehbuch durch bestimmte Dialoge und Geschehnisse deutlich darauf hinweisen, daß er sich in der undurchsichtigen Gesellschaft von Deepwater zunehmend unwohl fühlt, könnte einem das glatt entgehen.

Ganz offensichtlich soll der Eindruck eines unheimlichen Spinnennetzes aufgebaut werden, in dem sich unser Protagonist immer tiefer verfängt, bis dann die Auflösung aller Geheimnisse uns wie ein Paukenschlag ereilt. Das gelingt dem Film jedoch nur sehr bedingt. Zwar steckt am Ende doch einiges mehr hinter der Kleinstadt-Un-Idylle, als man anfangs glauben mag. Das, WAS sich dann aber schließlich offenbart, war schon im Jahre 2005 und für ein Publikum, das über ein wenig Erfahrung mit dieser Art Film verfügt, leider deutlich zu früh abzusehen (kein Wunder, schließlich gibt es entsprechende Andeutungen bereits im ersten Drittel von "Deepwater"). Doch selbst, wenn man die Clues verpaßt oder falsch interpretiert hat: richtig überraschen oder gar schocken kann einen die Auflösung der Mysterien nicht, denn sie erfolgt auf viel zu wenig dramatische, fast schon beiläufig zu nennende Weise. Und hinterläßt einen mit dem Gefühl, nur die x-te Variante einer altbekannten Idee gesehen zu haben.

Es ist nicht so, als würde "Deepwater" langweilen, man kann ihn sich durchaus ansehen, ohne sich zu ärgern. Er hat ein paar Stärken - insbesondere die Kameraarbeit und Peter Coyote. Aber seine Schwächen sind ebenso stark, wobei hier vor allem die Unentschlossenheit zu nennen ist, mit der Plot und Inszenierung zwischen Realität und Mystery hin und her pendeln. Zusammengefaßt gibt das von mir 5 von 10 Punkten. Ein Film, der mir wohl nicht lange im Gedächtnis bleiben wird, und falls doch, dann nur wegen des obskuren Cameos von Dee "Twisted Sister" Snider.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. Simon TOP 50 REZENSENT
Format:DVD
Das in amerikanischen Kleinstädten und Provinzkäffern eigene Regeln herrschen und Auswärtige bei den Bewohnern als misstrauisch beäugte Fremdkörper angsehen werden, wurde in diversen Filmen und TV-Serien wie "Das A-Team" oder "Knight Rider" oft genug thematisiert. "Deepwater" fügt dem Thema nix neues hinzu. Intelligent gewählt sind gewisse Kameraeinstellungen, wie wenn Hauptfigur Ned das Wasser des Sees betritt und das Wasser um ihn rum blutrot erscheint und nebenbei hingeworfene Sätze wie: "Im See ist noch Platz für weitere Leichen," um klar zu machen, dass hier was nicht stimmt und einen Funken Mystery aufzubauen. Aber sonst ist die Handlung belanglos und langweilig. Eine Affäre mit der Frau des Chefs ist als dramaturgisches Stilmittel ein alter Hut und die Tatsache, dass Ned keine Chance zur Flucht aus dem abgelegenen Provinzkaff sieht unglaubwürdig. Gibts hier keinen Bus?? Oder wie wäre es per Anhalter zu fahren???
Die letzten 20 Minuten sind zwar hochgradig spannend, aber die Auflösung der Geschichte ist saublöd.
Aber wenn ich von diesem Film schon abrate, möchte ich natürlich zugleich Alternativen für gute Thriller mit leichtem Mysterietouch nennen. Um einiges besser als "Deepwater" sind z.B. "Identität" mit John Cusack und "Schatten der Wahrheit" mit Harrison Ford und Michelle Pfeiffer. Bei beiden Filmen ziehen sich die mysteriösen Momente viel besser durch die ganze Handlung und auch die Auflösung der Story ist bei beiden Filmen phänomenal gut.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Nat (Lucas Black) ist jung, pleite und etwas angeschlagen. Mit einem geborgten Auto unterwegs nach Wyoming, wo er sich den lang ge-hegten Traum von einer Straußenfarm erfüllen will, rettet er dem verschrobenen Finch (Peter Coyote) nach einem Unfall das Leben. Dankbar bietet der im Gegenzug an, sein entlegenes Motel zu renovieren und so die Reisekasse aufzufüllen. Beeindruckt von Finchs imposanter Persönlichkeit und überwältigt von der Schönheit seiner jungen Frau, willigt unser Held ohne langes Zögern ein. Doch ist Finch wirklich die joviale Vaterfigur, für die er sich ausgibt? Oder eher ein bösartiger Manipulator? Je mehr Nat die Strukturen der Gemeinschaft von Deepwater durchdringt, umso begründeter scheint sein Verdacht, dass hier ein mafiöser Kampf um Geld und Macht tobt, aus dem Finch mit jedem Mittel  Erpressung, Demütigung und sogar Mord  als Sieger hervorgehen will. Und bald ist auch klar, dass Nat ein Gefangener, kein Durchreisender ist...

Die amerikanische Kleinstadt als Keimzelle von Verrat, Korruption und Perversion  ein Thema, dass dieser gut gespielte (hier sei auch Lesley Ann Warren als laszive Kaffeeserviererin erwähnt) Mysterythriller mit großartiger Fotografie und beängstigendem Soundtrack stimmungsvoll inszeniert.
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