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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Steile Kennenlernkurve - großes Spiel,
Rezension bezieht sich auf: Earth 2160 [Hammerpreis] (Computerspiel)
Nach all den Lorbeeren und auf der Suche nach einem guten Strategiegame habe ich mich nach einigem Zögern für Earth 2160 entschieden. Für mich Neuland, da ich noch keine Earth-Spiele gekauft hatte und mich ansonsten auch eher im "historischen" Strategiegenre zu Hause fühle.Der erste Eindruck ist tatsächlich ein sehr positiver, die Verpackung ist luxuriös, das Handbuch sehr ausführlich, wobei der ewig blinkende Bewegungsmelder schnell in die Ecke flog. Eine Zwangsregistrierung gibt es (wie hier schon betont) nicht, wer sich registriert, wird jedoch mit einem besonders schicken Update belohnt. Einen Patch gibt es auch schon, der nicht nur die meisten Fehler korrigiert, sondern dem Protagonisten zusätzlich die deutsche Bruce-Willis-Stimme verpasst. Da Patches mittlerweile üblich sind, von mir ein großes Lob, es gibt auch Hersteller, die nach mehreren Monaten keine Fehler im Spiel korrigiert haben; spielbar war Earth 2160 auch schon vor dem Patch. Die angesichts der wirklich hervorragenden Grafik (entsprechende Hardware vorausgesetzt) und des guten Soundtracks (der der Packung auch auf CD beiliegt..) weiter steigende Begeisterung weicht jedoch nach den ersten Spielstunden einer gewissen Ernüchterung. Wer gedacht hat, er kann jetzt in sekundenschnelle eine Riesenarmee zusammenbasteln und die dann mit Getöse auf den Gegner werfen - weit gefehlt. Vom Basisbau bis hin zum Einheitendesign über einen äußerst detaillierten Forschungsbereich: Earth 2160 erfordert in allen Bereich volle Aufmerksamkeit und eine gewisse Liebe zum Getüftel. Auch Angriffe wollen geplant sein: wirft man die falsche Einheitenmischung ins Getümmel oder greift die feindliche Basis an einer falschen Stelle an, winkt der Schrotthaufen für die teuer erkauften Soldaten und Fahrzeuge. Earth 2160 hat einen ganz eigenen Rythmus, an den man sich in einem Science-Fiction-Spiel durchaus gewöhnen muss. Langsam aber sicher tut man das, genauso langsam und sicher lernt man die grundlegenden und weitergehenden Spielmechanismem kennen, und die Ernüchterung und das "Och wie anstrengend"-Gefühl weichen einer großen Begeisterung. Ich gebe mitterweile den Kritikern recht, die behaupten, Earth 2160 wäre richtungsweisend: das ist es tatsächlich, ich habe noch nie ein Echtzeitstrategiespiel gezockt, daß so viele gut ineinandergreifende, durchdachte und innovative Möglichkeiten in allen Bereichen liefert und dazu noch so herausragend aussieht. Ein paar Beispiele: der Forschungsscreen ist ausufernd und greift in einen Einheitendesign-Screen mit über, in dem man die Einheiten mit Upgrades und Waffen ausrüsten kann. Ich kann also nach entsprechender Forschung von der gleichen Grundeinheit ausgehend einen behäbigen Raketenrover erschaffen, oder aber einen blitzschnellen Rover mit Laserpistole - oder beides. Auch der Basisbau ist äußerst wichtig - und vor allem: jede Fraktion baut ihre Basen auf eine andere Art und Weise. Die einen stöpseln Module seitlich ineinander und es entstehen breite, riesige, an unsere Eisenhütten erinnernde Industriekomplexe. Eine zweite Fraktion baut elegant in die Höhe, dafür kracht bei Zerstörung eines der unteren Module gerne mal der ganze Turm zusammen. Verteidigungsanlagen müssen geschickt platziert werden, Stromzäune usw.....für Tüftler sind die Möglichkeiten endlos. Einen Kritikpunkt gibt es: die Synchronisation ist mehr als peinlich, nur der Protagonist ist nach Patch in Ordnung. Alle anderen sind peinlich übersetzt und schauerlich gesprochen, was der Atmosphäre doch gelegentlich einiges schadet. Insgesamt ist Earth 2160 ein perfekt spielbares (die Steuerung ist natürlich bis zum letzten Fitzel um- und einstellbar), grafisch bombastisches und sehr komplexes Strategiespiel, daß im Augenblick bei meinem persönlichen Ranking die 1 belegt und noch lange belegen wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
50 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Earth 2160? Skandal? Gigantisch? Was denn nun?,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Earth 2160 [Hammerpreis] (Computerspiel)
Also Ich war sicherlich kein grosser Earth Fan, hab zwar 2140 und 2150/moonproject gespielt, aber ein Fan war ich davon noch nie. Bis heute.^^Ich hab mir das Spiel mehr oder weniger blind gekauft. PcGames hat ja stolze 90% verliehen. Kann das Spiel also ein Flop sein? Vor allem war ich begeistert dass sich die Hersteller echt mal Mühe gemacht haben, dass die Kunden für 45 Euro auch was aufwändiges in der Hand haben. - Aufklappare Papp Verpackung mit scharfen Screenshots ^^ Wisst ihr was ihr meint. Also kommen wir mal zum Spiel selber. Und spiele es auf 1280*1024 (Angaben so ähnlich) Und es läuft eigentlich flüssig. Klar man kanns natürlich runterschrauben, aber ich bin so grafikbegeistert, ich muss das alles auf hoch stellen.^^ So das Spiel beginnt mit einer eher enttäuschenden Einleitungssequenz, die mit eher gelangweilt klingenden Personen gesprochen wird. Danach geht es auch schon los, und man muss den Protagonisten durch die Marslandschaft führen. Die Grafik ist dabei unglaublich. Zoomt man einmal ganz nah an den Charakter ran, so erkennt man jedes Detail, sogar das Gesicht. Steine, Trümmer und sonstige Objekte werden dank SmartShader 2, 2b und 3(Nvidia 6xxx) unglaublich gut dargestellt. Die Animationen der Soldaten hätte man noch ein bischen besser machen können, klickt man einen Soldaten an und bewegt ihn mal schnell von rechts nach links, so sieht man dass er manchmal läuft, ohne die Beine zu bewegen.^^ Aber vielleicht wird das noch geändert. DAS GAMEPLAY: Ich muss mich wirklich kurz fassen, denn es gibt so wahnsinnig viele positive Aspekte. ie Missionen sind extrem Atmosphärisch gestaltet. Vor allem der flüssige Tag/ Nacht wechsel macht spass. Denn die Fahrzeuge schalten automatisch die Scheinwerfer ein. Was ich auch noch gut finde ist der Soundtrack, welcher sehr dynamisch ist, und sich an die Situation anpasst. Also Fassen wir mal zusammen: Und die negativen Aspekte: Fazit: Anhang: Meine Empfehlung: Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gut, aber mehr nicht!,
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Earth 2160 [Hammerpreis] (Computerspiel)
Das Spiel wurde seinerzeit (immerhin letztes Jahr) mit haufenweise Preisen, Auszeichnungen und Lob überschüttet. Ich glaube kaum, dass es nur an den eineinhalb Jahren vergangener Zeit liegt, dass ich mich wirklich wundere, wofür all diese Auszeichnungen vergeben wurden.Ich messe das Spiel natürlich nicht am heutigen Standart, sondern viel mehr am Vorgänger Earth 2150. Zur Grafik: Diese wurde hoch gelobt und ich kann das auch beschränkt bestätigen. Die Gebäude sehen gut aus, die Explosionen können sich auch heute noch sehen lassen und die Landschaft trägt ihren Teil zur Atmosphäre bei. Die Effekte der Schüsse jedoch lassen im Vergleich zum Vorgänger stark zu wünschen übrig. Die Laser der ED sind die gleichen wie damals, die Elektrokanonen der LC ebenfalls, aber die Plasmageschosse der UCS wirken echt nicht zeitgemäß, sondern eher wie BMPs, die über die Karte bewegt werden. Kein Vergleich zum Vorgänger, bei dem die UCS-Plasmageschosse leuchteten und wenn man mit mehreren Einheiten gleichzeitig ein Sperrfeuer eröffnete, ein wahres Feuerwerk erstrahlen ließen. Die Alien-Geschosse sind keiner Erwähnung wert. Die Auflösung ist übrigens auf 1400*1050 beschränkt... Auch vor eineinhalb Jahren gab es schon 22-Zöller mit 1680*1050! Nun zum Gameplay. Meiner Meinung nach sind nur UCS-Einheiten wirklich ausbalanciert. Diese haben nämlich als einzige Einheiten ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Kostet eine Einheit wenig, hält sie auch wenig aus, kostet sie mehr, kann man damit schon mal eine halbe Basis ausradieren. Bei der ED und der LC gibt es massig Einheiten, die eine ganze Menge kosten, lange Konstruktionszeiten haben und trotzdem nach ein paar Treffern den Geist aufgeben. Die Aliens haben fast keine Gebäude und konstruieren ihre Einheiten ausschließlich durch Evolution, was zwar sehr spaßig ist, die Einheiten können auch echt was reißen, aber der Zeitaufwand ist unverhältnismäßig zu hoch. Was mich ebenfalls stört, ist die totale Beschränkung der meisten Einheiten auf den Boden oder die Luft. In Earth 2150 war es z. B. möglich, außer einer schweren Kanone oder eines schweren Lasers noch einen Raketenwerfer gegen Lufteinheiten zu montieren. Dies ist hier nicht mehr möglich. Selbst die teuersten Einheiten sind meist nur auf den Boden beschränkt. Es gibt kaum brauchbare Lufteinheiten, womit sich Luftkämpfe erübrigen. Gut finde ich dagegen die Spezialisierungen, mit denen man sich der aktuellen Situation anpassen kann. Kämpft man gegen die Aliens, baut man mehr Einheiten mit Säurepanzer und so weiter. Superwaffen gibt es natürlich auch. Die ED hat allerdings mit der ballistischen Rakete die einzig brauchbare. Die LC hat einen sog. Ripper, ein sehr langsam fliegendes Schiff mit starkem Laser. Dieser wird meistens vernichtet, bevor er sich vom Schlachtfeld zurückziehen kann. Die UCS hat einen Bombenteleporter, mit dem man einen Sprengsatz in ein beliebiges Gebiet teleportieren kann. Hört sich toll an. Nach dem fünften Versuch fand ich dann heraus, dass der Sprengsatz Zeit zum Explodieren braucht und mit ein paar Treffern zerstört werden kann, bevor irgendwas passiert. Sehr stark störend sind die Wegfindungsfähigkeiten der Einheiten (falls das existiert), die dafür sorgen, dass manchmal nur die Hälfte der Einheiten von der Basis aufs Schlachtfeld kommt, der Rest hängt an irgendwelchen Ecken fest und ist nicht intelligent genug, herumzulaufen. Außerdem kommt es sehr oft vor, dass die Einheiten die Befehle des Spielers gar nicht umsetzen. Gerade beim Beschuss einer Basis, befiehlt der Spieler den Einheiten den Rückzug - vergebens, diese ballern fröhlich weiter und werden zerstört. Zum sonstigen Spiel: Die Videosequenzen des Vorgängers ließen richtig Stimmung aufkommen. Die Videos in Earth 2160 dagegen sind lachhaft und eher in einem Spiel von 2003 zu erwarten. Auch die Synchronstimme von Major Falkner, die deutsche Stimme des Bruce Willis, vermag daran wenig zu ändern. Die Missionen werden auf Dauer eintönig. Verschiedene Ziele, gleiches Vorgehen. Der Skirmish-Modus ist das kindischste, was ich jemals gesehen habe. Nach ein paar Minuten Spielzeit wird man mit einer überstarken Armee von gegnerischen Einheiten konfrontiert, bei der aber auch wirklich jede Verteidigung unbrauchbar wird. Auch dies vermochte der Vorgänger weit besser zu lösen. FAZIT: Zum aktuellen Preis bekommt man ein solides RTS Game mit hübscher Grafik und vielen Missionen. Doch ich sehe keine Rechtfertigung für die 17 Auszeichnungen, die sich allein auf der Packungsvorderseite befinden. Es ist ein gutes Spiel, aber im Jahre 2006 war schon weit mehr möglich und an Tiberium Wars zum Beispiel, was auch super abgeschnitten hat, reicht es bei Weitem nicht heran. Ebenso wenig an den Vorgänger Earth 2150! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 2115|R4S6SWNQKYQHN;2115|R1GXBVIZ84AHGJ;2115|RY1OS8AIY84E;
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