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Catherine

von Koch Media GmbH
 USK ab 16 freigegeben
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Informationen zum Spiel

  • Plattform:   Xbox 360
  • USK-Einstufung: USK ab 16 freigegeben
  • Medium: Videospiel
  • Sprache: Deutsch, Deutsch, Deutsch
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Produktinformation

Plattform: Xbox 360 | Version: Standard
  • ASIN: B005TQU46A
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 13,5 x 1,4 cm ; 109 g
  • Erscheinungsdatum: 10. Februar 2012
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.575 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Plattform: Xbox 360 | Version: Standard

Produktbeschreibungen

Catherine ist die neue Videospiel-Innovation des japanischen Kult-Entwicklerstudios ATLUS. Unter der Leitung von Katsura Hashino, dem hochgelobten Produzenten von Persona 3 und 4, Charakter-Designer Shigenori Soejima und dem Komponisten Shoji Meguro entstand ein optisches und akustisches Meisterwerk. Als Vincent Brooks findet sich der Spieler in einer bizarren Welt aus verhängnisvoller Affäre, wiederkehrenden Albträumen und dem allabendlichen Besuch einer Bar wieder. Die einzigartige Verbindung von Puzzle und Adventure im Animé-Stil vereint sich zu einem nicht alltäglichen Videospielerlebnis!

Catherine, Abbildung #01
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.
Catherine, Abbildung #02
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Catherine, Abbildung #03
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.

Catherine, Abbildung #04
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.
Catherine, Abbildung #05
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.
Catherine, Abbildung #06
Zum Vergrößern bitte Bild anklicken.

Das einzigartige, aber vor allem andersartige Spielerlebnis!

Vincent liebt seine Freundin. Katherine ist hübsch, klug und erfolgreich. Das Problem ist nur, dass sie immer öfter von Verantwortung und einer langfristigen Beziehung spricht - etwas, dem Vincent schon sein Leben lang aus dem Weg geht. Da Beziehungsprobleme aber wirklich das Letzte sind, was er im Moment gebrauchen kann, trifft sich Vincent mit seinen Freunden auf ein paar Drinks in einer Bar - ahnungslos, dass er an diesem Abend von einer betörenden Schönheit verführt werden soll: Catherine! Am nächsten Morgen wacht er vollkommen verkatert und ohne Erinnerungen an die vergangene Nacht auf. Neben ihm im Bett die wohl attraktivste Frau, der er jemals begegnet ist. Ist alles harmloser als es scheint, oder ist doch mehr zwischen den beiden gelaufen? Soll er Katherine von dieser Nacht erzählen? Wird er Catherine jemals wieder sehen? Vincent merkt schnell: Wer in der Liebe hoch hinaus will, kann sehr tief fallen…

Features:

  • Erotik-Horror-Puzzler
    Die innovative Kombination aus herausforderndem Puzzler und atmosphärischen Rollenspiel-/Adventure-Elementen entführt den Spieler in ein ungewöhnliches und überaus spannendes Abenteuer.
  • Und täglich grüßt das "Stray Sheep"
    Catherine‘s Rollenspiel-/Adventure-Aspekt in Vincents Stammlokal "Stray Sheep" bietet dem Spieler unzählige unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten: Angefangen beim individuellen Beantworten von SMS, über die Kommunikation mit den verschiedensten Barbesuchern, bis hin zur Auswahl diverser alkoholischer Getränke.
  • Panik, Zwiespalt und Gewissensbisse
    Vincents Ängste, Zweifel und die wachsenden Schuldgefühle aufgrund seiner Untreue entwickeln sich in der Nacht zu einer bizarren Albtraumwelt, in der es um das nackte Überleben geht.
  • Moralische Zwickmühle
    Der Spieler muss Vincent durch schwere moralische Entscheidungen führen. Wie im realen Leben ist nicht alles nur in Schwarz und Weiß einzuordnen. Wie wichtig ist Ehrlichkeit? Was sind die richtigen Entscheidungen? Egal wie er sich entscheidet, einer wird verletzt oder im schlimmsten Fall sogar sterben…
  • Gemeinsam oder einsam
    Die Bestenliste sowie Versus- und Koop-Multiplayermodus, ermöglichen einen gemeinsamen Nervenkitzel durch packende und verstörende Level. Das sorgt für zahllose spannende Spielstunden.
  • Die Atmosphäre zieht Dich in ihren Bann
    Die unberechenbaren Verwirrungen und die Möglichkeit der freien Entscheidungswahl, verschmelzen perfekt mit der schauerlichen Atmosphäre, welche die beklemmende und von Ängsten erfüllte Gefühlslage Vincents widerspiegelt.

Pressestimmen:

Looki.de - 91 %
»Einer der interessantesten Titel des Jahres.«

gameswelt.de - 90%
»Eine beispiellose Spieleperle.«

eurogamer.de - 90%
»Ich danke dem Spielegott, für ein originelles Spiel wie Catherine.«

play3.de - 90 %
»Spannung ist von der ersten bis zur letzten Minute garantiert.«

Gamepro - 88%
»Catherine ist erfrischend, irrwitzig und unfassbar motivierend!«

playstationfront.de - 88%
»Ein außergewöhnlicher Titel!«

Computerbild Spiele - 1,98
»Catherine macht dank ausgefeilter, unverbrauchter Ideen eine Menge Spaß.«

bild.de
»Ein echter Geheimtipp!«

4players.de - 86%
»Catherine ist ein Geheimtipp, der niemanden kalt lassen dürfte!«

play3 - 85%
»...eine erfrischend einzigartige Spielerfahrung!«

Produktbeschreibungen

Catherine ist die neue Videospiel-Innovation des japanischen Kult-Entwicklerstudios ATLUS. Unter der Leitung von Katsura Hashino, dem hochgelobten Produzenten von Persona 3 und 4, Charakter-Designer Shigenori Soejima und dem Komponisten Shoji Meguro entstand ein optisches und akustisches Meisterwerk. Als Vincent Brooks findet sich der Spieler in einer bizarren Welt aus verhängnisvoller Affäre, wiederkehrenden Albträumen und dem allabendlichen Besuch einer Bar wieder. Die einzigartige Verbindung von Puzzle und Adventure im Animé-Stil vereint sich zu einem nicht alltäglichen Videospielerlebnis!

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Alamar
Platform for Display:Xbox 360|Edition:Standard
Spaß:   
Nach anfänglichem Hin und Her ist Catherine nun auch nach Europa geschippert und wird von der Presse eigentlich durchgehend bejubelt, doch wieso?

Die Story dürfte im Grunde bekannt sein, aber trotzdem hier die Kurzfassung: Vincent, 32, "glücklich" zusammen mit Katherine (mit K), begeht nach
einem Saufgelage einen Seitensprung mit der deutlich jüngeren Catherine (mit C) und wird seitdem von Albträumen geplagt. Das Spiel wird hierbei
in zwei Bereiche aufgeteilt: Den Albtraumsequenzen (dem eigentlichen Spiel) und den Zwischensequenzen die tagsüber und am Abend spielen. Diese werden
zum Teil in qualitativ hochwertigen Zeichentrickszenen dargestellt und bieten wenig Grund zur Klage. Am Abend darf man dann in Vincents Stammkneipe
mit Freunden und Fremden über das Leben philosophieren und sich für die Nacht vorbereiten, denn mit mehr Alk im Blut, rennt es sich im Traume gut.
Irgendwann geht's jedoch nach Hause und somit beginnt der Hauptteil des Spiels: Der Albtraum.
Hier muss Vincent einen einstürzenden, aus Klötzen bestehenden Turm erklimmen. Ein simples Puzzlespiel: Wie kletter ich am besten? Wie verschiebe ich die
Blöcke um nach oben zu kommen, ohne, dass durch meine Verschieberei mein Weg nach oben einstürzt? Dabei wird Vincents Kletterei durch besondere Blöcke
behindert: Fallenblöcke spießen ihn auf, andere Blöcke brechen zusammen, Eisblöcke befördern einen rutschend ins Grab usw.
Alle paar Level bekommt man zudem Besuch von einem Boss, sei es nun einer blutigen Frau im Hochzeitskleid, einem Riesenbaby usw, sprich: Alles, was für
einen Single-Mann Gefahr bedeuten könnte. In diesen Bossleveln kommt zum Zeitdruck auch noch ein großer Hauch Zufall hinzu, der Boss greift Vincent
nämlich durchgehend an und manipuliert somit das Level: Blöcke werden verändert, Teile verschwinden, die Steuerung wird umgedreht - also alles, was
einem das Leben schwer macht. Im schlimmsten Fall wird so der weitere Weg verbaut und es bleibt einem nichts anderes übrig, als das
Level neu zu beginnen oder die letzten Züge zurückzunehmen. Da aber nur das Bewegen eines Blockes als Zug zählt, ist diese Option nicht immer möglich.
Die Kletterei beginnt noch einfach, wird aber nach einer steilen Lernkurve bockschwer. Alternativ gibt es auch einen optionalen leichten und sehr leichten Modus,
bei diesen man aber auf potenzielle Achievements verzichten muss.
Zwischen den Klettereien wird zudem Vincents Moral geprüft indem man als Spieler diverse Fragen beantworten darf. Zusammenleben ohne Heirat? Gut oder Schlecht?
Perverse Babyspielerei beim Sex? Trennungsgrund ja/nein? Das Ergebnis wird dabei mit dem Ergebnis einer Umfrage (offline) oder der Antwort anderer Spieler (online)
verglichen. Zudem kann man in der Bar die SMS von Vincents beiden "Freundinnen" beantworten, was Vincents moralische Einstellung zu den Charakteren ändert und,
über kurz oder lang, zu einem der möglichen Enden des Spiels führt.
Zusätzlich zu den Albtraumklettereien kann man in der Bar noch Rapunzel spielen, ein "Arcade"-Game in dem man... klettert.
Oder man wagt sich an den Turm des Babel, dort muss man in zufallsgenerierten Leveln ... klettern. Auf Wunsch auch im Coop-Modus.
Man könnte sich jetzt natürlich darüber beschweren, dass man das gesamte Spiel über nur klettert - aber dann müßte man sich auch bei CoD beschweren, dass man
das gesamte Spiel über nur ballert. Persönlich zweifel ich aber daran, ob man Vincents Albträume nicht "besser" hätte inszenieren können.

Denn so sehr ich auch das Artdesign und die Story mag, die Kletterpassagen finde ich persönlich einfach ätzend, zu losgelöst, zu wenig "Fleisch" für ein Spiel.
Hier muss ich der anderen Rezension wirklich Recht geben und sagen, dass das Spiel als Arcadegame deutlich besser angebracht gewesen wäre.

Zur deutschen Version:
Die Übersetzung der Untertitel ist, im Groben und Ganzen, gelungen. Es gibt allerdings einige Patzer, bei denen einfach falsch oder wörtlich übersetzt wurde.
Zudem gibt es, Überraschung, keine deutsche Sprachausgabe. Allerdings muss man bei Catherine schon froh sein, dass das Spiel überhaupt nach Europa gekommen ist.
Alles weitere, inklusive der Textübersetzung, muss schon als Bonus betrachtet werden, von daher wäre jegliches Meckern in diesem Bereich ein Motzen auf hohem Niveau.

Fazit:
Catherine ist eine interessante Mischung zwischen Horrorkomödientrickfilm (Was für'n Wort) und Puzzlespiel - und mit letzterem will ich nicht wirklich warm werden.
Als Freund des skurilem wollte ich ihm zwar eine Chance geben, aber gerade der Zufallsaspekt und die Probleme mit der Steuerung bringen mir eher Frust als Lust
(Anmerkung: Die Steuerungsprobleme liegen nicht am Spiel sondern am Xbox-Controller mit seinem nicht wirklich optimalen Steuerkreuz).
Kurz gesagt: Spielt man das Spiel auf leicht, hat man sich im Grunde wirklich einen teuren Anime gekauft. Spielt man das Spiel auf normal, muss man unter Umständen
sein Köpfchen und seine Frusttoleranz beweisen.
Dennoch: Ich applaudiere Deep Silver, dass sie den Mut aufgebracht haben, diesen eindeutigen Nischentitel zu publishen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Klettere oder stirb! 1. März 2012
Platform for Display:Xbox 360|Edition:Standard
Spaß:   
Ich bin durch diverse Spielezeitschriften auf "Catherine" aufmerksam geworden und fand die Idee ganz witzig, hätte mir aber ehrlich gesagt erwartet, dass man auch während der Sequenzen die Möglichkeit hat, gute oder böse Antworten zu geben und dass sich danach die Story richtet. Dies findet eher beim Beantworten der Fragen anderer Figuren oder im Beichtstuhl statt.

Ich habe das Spiel auf Leicht begonnen und so einen schnellen Einstieg gefunden, später habe ich mich an die anderen Schwierigkeitsgrade gewagt. Catherine hat mich stets gut unterhalten und die Rätsel sind gut durchdacht.

Fazit: Wer mal ein Spiel abseits der Norm ausprobieren will, hat sein Geld gut in Catherine" investiert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Geschmackssache... 21. Februar 2012
Von Frank
Platform for Display:Xbox 360|Edition:Standard
Spaß:   
...und meinen Geschmack hat es leider nicht so getroffen, wie erhofft. Catherine ist für mich das beste Beispiel: Anders heißt nicht gleich besser.
Ich hatte das Spiel schon vor Release in Deutschland mit einem guten Freund zusammen importiert und unsere Meinung darüber ist weitestgehend identisch, ich denke also, dass ich in dieser Rezension auch für ihn sprechen kann. Leider bin ich erst jetzt zum Spiel gekommen. In Sachen "Pech" bin ich Vincent wohl sehr ähnlich :-P.

Japan ist eigentlich bekannt für irrwitzige Spielkonzepte und Präsentationen, aber bei Catherine will der Funke bei uns einfach nicht überspringen.

Story:

Kleine Einführung. Es geht um den 32-jährigen Ingenieur Vincent. Seine langjährige Freundin Katherine eröffnet ihm, ihn in naher Zukunft heiraten zu wollen. Das gefällt dem ewigen Junggesellen gar nicht. Er möchte sich einfach nicht binden und ist noch sehr unentschlossen. Dann trifft er noch in seiner Stammkneipe die eher lockerere Catherine (mit C), die das mit Beziehungen und Bindungen nicht so ernst nimmt wie seine momentane Freundin. Wie es der Zufall so will, landet er mit ihr kurz darauf im Bett. Die Situation droht so schon zu eskalieren, allerdings verkündet ihm seine Freundin daraufhin, vielleicht schwanger zu sein. Als würde die Welt nicht so schon für ihn zusammenbrechen, wird er nun auch noch vor nächtlichen Alpträumen geplagt. Da das Schicksal es augenscheinlich nicht gut mit ihm meint, gehen in den Nachrichten jetzt auch noch Berichte über mysteriöse Todesfälle um, in denen Männer im Schlaf während ihres Alptraums zu Tode kommen. Und das Schlimmste: Sie allesamt waren untreu, so wie Vincent. Dass er Angst hat, dass es sich bei ihm um genau dieselben Alpträume handelt, brauche ich wohl nicht zu erwähnen.
Wie man sieht, eigentlich eine gute Vorlage für eine gute Story, warum also sagt sie mir nicht zu? Da ich nicht näher darauf eingehen kann, ohne euch zu viel von der Story zu verraten, fasse ich mich kurz: Der Erzähltyp ist leider typisch japanisch. Soll heißen, hier und da wird für meinen Geschmack zu sehr übertrieben, überzogen dargestellt oder einfach auf eine für mich entfremdende Art und Weise die Story rübergebracht. Ziemlich schade, da ich es von Atlus auch anders kenne und ich anhand der vielen positiven Rezensionen hier und aufgrund der Tatsache, dass das Spiel "Importspiel des Jahres 2011" wurde, auf eine ernstere Erzählweise hoffte, zumal man das aufgrund der tiefgreifenden Thematik durchaus erwarten darf und man eine gute Vorlage hatte, eine ernstere, nicht so überzogene und trotzdem irrwitzige Story zu erzählen. Leider hat man die Story an den typisch-japanischen Erzählstil angepasst, den man in gängigen Animes desselben Genres vorfindet, so haben ich und mein Kumpel das jedenfalls empfunden.

Präsentation:

Hier hat Catherine definitiv Punkte verdient. Die audio-visuelle Präsentation ist makellos und man merkt, dass man sich hier Gedanken gemacht hat, denn der Stil und die Art passen absolut zu dem Genre und der Thematik, in die Catherine einzuordnen ist. Vor allem die Alpträume bzw. die Klettereinlagen bei den Puzzles haben es uns angetan, hier punktet Catherine definitiv in grafischer Hinsicht.
Problem an der Sache ist wiederum, dass der grafische Stil total vom Geschmack des Spielers abhängt. Das Design und die Figuren erinnern einen zwar nicht sofort an den typischen Anime- bwz. Mangastil aus Japan, aber sie sind definitiv an diesen angelehnt. Vor allem in den Sequenzen, die in Bildern, also nicht in "Spiel"-Grafik umgesetzt wurden, wird dies sehr deutlich. Wer damit wenig anfangen kann, dem würde ich eigentlich gleich vom Kauf abraten, da der Grafikstil, verbunden mit der Präsentation sowie der teils sehr skurrilen Story, gleich den Spaß nehmen und den Ansporn, das Spiel zu Ende zu spielen.

Gameplay:

Für mich bei Catherine definitiv der schwächste Teil. Spielerisch bot uns Catherine unserer Meinung nach zu wenig. Das Problem hierbei sind außerdem die fast durchweg positiven Wertungen, die auf mehr hoffen ließen. Wer da die hohen, oder anders ausgedrückt, die "falschen" Erwartungen hat, wird mit Sicherheit enttäuscht. Wie wird in Catherine denn eigentlich gespielt? Zwischen den Video-Sequenzen hat man die Möglichkeit, in der Kneipe mit Automaten zu spielen und sich mit diversen Leuten, darunter auch Vincents Kumpels, zu unterhalten. So treibt man die Story Dialog für Dialog voran und erfährt immer mehr von der Spielewelt und der eigentlichen Geschichte. Das Problem: Schon nach einigen wenigen malen kann man das schon als monoton und langatmig empfinden. Spielerisch wird einem da sowieso nichts abverlangt und die Spielweise wiederholt sich ständig. Aber darüber kann man denke ich hinwegsehen, schließlich soll der Zweck hierbei sein, die Story voranzutreiben und mehr über die Hintergründe und alles drumherum zu erfahren. Der größte Minuspunkt waren für uns die Puzzleeinlagen, die so ziemlich den größten Teil des Spiels einnehmen. Erst einmal, wie spielt man diese überhaupt? Das Prinzip ist immer das Gleiche. Sobald Vincent zu Bett geht, tauchen die eingangs erwähnten Alpträume auf, die Vincents Ängste und Sorgen darstellen. In diesen tauchen dann blockartige Türme auf, die es schnell zu erklimmen gilt, da man unter Zeitdruck steht. Für geübte Spieler stellen sie kein Problem dar. Die Regeln sind einfach: Vincent kann Blöcke schieben, ziehen und etappenweise hochzuklettern. Außerdem darf er sich an Kanten entlanghangeln, was übrigens sehr witzig ausschaut. Aufpassen muss man auf Blöcke, die nicht zu veschieben sind oder die mit Fallen ausgestattet sind. Außerdem sollte man darauf achten, sich keine Sackgasse zu bauen. Erweisen sich die Plattformen anfangs als trickreich, muss man schnell feststellen, dass sie nach einiger Übung schnell von der Hand gehen, zumal es oft mehrere Lösungen gibt und man somit nicht zwingend auf einen einzigen Weg angewiesen ist. Praktisch hierbei ist zusätzlich die Funktion, Schritte rückgängig zu machen, dieser darf man sich allerdings nur bei der einfachen Schwierigkeitsstufe erfreuen. Nach einem Abschnitt gelangt man auf eine Plattform, die von Schafen(?) bevölkert wird. Auf dieser kann man sich ausruhen und gegebenenfalls nützliche Gegenstände für Geld kaufen, welches man auf den Plattformen findet. Vor dem nächsten Abschnitt muss man sich dann auf einen sogenannten "Beichtstuhl" setzen, auf dem man dann ein paar witzige und teils "intime" Fragen zu beantworten hat. Diese reichen von "Was ist deine Vorstellung des Paradieses?" und "Beginnt oder endet mit dem Heiraten das Leben?" bis hin zu "Bist du ein Perversling?". Je nach Antwort ändert sich die Moralleiste zu "teuflisch" oder "himmlisch", welche dann maßgeblich dafür ist, welches Ende auf euch am Schluss des Spiels erwartet. Vor dem Ende der Alpträume erscheinen dann "Endbosse", die euch durch die Plattform hetzen sollen.

Warum also diese Enttäuschung über das Gameplay? Die beiden größten Kritikpunkte kurz gesagt: Es wiederholt sich ständig auf eine für mich zu monotone Weise und es verlangt spielerisch nicht viel von mir ab bzw. werde ich wenig bis gar nicht gefordert. Vor allem bei den Puzzles. Ich kann mich an keine Stelle erinnern, an der ich großartig Probleme hatte. Die Puzzles waren für mich immer schnell zu lösen. Am Ende wird es etwas kniffliger, zumal man durch die Bosse manchmal unter großem Zeitdruck steht, aber durch die ständige Wiederholung und die dadurch aufkommende Monotonie wird dieser Punkt schnell wieder wettgemacht. Für geübte Spieler stellt Catherine sowieso kein Problem dar. Einzig die Passagen, in denen man im Cafe ist und sich mit Besuchern unterhalten kann, bieten ETWAS Abwechslung. Zwischendurch bekommt man eine SMS, die man anhand vorgefertigter Sätze beantworten kann, was die vorhin erwähnte Moralleiste zusätzlich verändert. Das sind aber alles für mich nur nette "Gimmicks", die den Spielspaß auf lange Sicht leider nicht heben können.

Fazit:

"Entweder man liebt es oder man hasst es". Diesen Spruch kennt jeder, und auf keinen trifft er so sehr zu wie auf das Spiel Catherine. Wo das Spiel durch Grafik und allgemein die Präsentation glänzt, schwächelt es zu sehr am Gameplay, den spielerischen Einlagen und, je nach persönlichem Geschmack, am erzählerischen sowie grafischem Stil. So witzig die Idee auch ist und so sehr die Entwickler für ihren Mut für Neues zu loben sind, Catherine ist und bleibt immer noch ein "Spiel", und von einem Spiel erwarte ich, dass es mir spielerisch etwas bietet und vor allem, dass es mich fordert. Das ist hier leider nicht passiert. Außerdem erwecken die durchweg positiven Wertungen gängiger "Fach"-Zeitschriften Erwartungen, die dann leider nicht erfüllt werden. Schade eigentlich.

Wem würde ich das Spiel empfehlen:

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