Kurzbeschreibung
Dieser TaschenGuide erklärt Ihnen leicht verständlich, was sich hinter der Größe des "Deckungsbeitrags" verbirgt. Zahlreiche Beispiele mit Berechnungen und Kalkulationen sowie Tipps für die Praxis erleichtern Ihnen den Einstieg in diese Entscheidungshilfe.
Inhalte
- warum ein guter Deckungsbeitrag wichtig ist,
- was die Deckungsbeitragsrechnung aussagt,
- wie Sie bei der Berechnung und Anwendung vorgehen
- und welche Konsequenzen Sie aus den Ergebnissen ziehen sollten.
Der Verlag über das Buch
TaschenGuides - einfach praktisch!
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Umschlagtext
42 × 30 cm.
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Über den Autor
Prof. Dr. Roman Macha leitet den Studiengang Handel an der BA Ravensburg und ist als Lehrbeauftragter der International School of General Management(ISGM), Bad Waldsee, der Exportakademie Reutlingen sowie als Trainer an der Haufe Akademie tätig.
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Was bedeutet Deckungsbeitrag? Von Kosten und Gewinn Triebfeder jedes ökonomischen Handelns ist der Gewinn. Wenn Sie etwas verkaufen, egal ob ein Produkt oder eine Dienstleistung, dann mit dem Ziel, Gewinn zu erwirtschaften. Dies gilt für den Verkäufer auf dem Flohmarkt genauso wie für den internationalen Konzern. Bevor Sie Umsatz und Gewinn machen können, fallen erst einmal Kosten an - Sie müssen investieren. Doch Kosten sind nicht gleich Kosten, wie das folgende einfache Beispiel zeigt. Fallbeispiel: Kostenarten Der fahrende Händler „Bar auf die Kralle", verkauft Luftballons für 1,50 € auf Flohmärkten. Er selbst kauft den Luftballon für 0,25 € ein. Für 1 000 Stück bezahlt er 250 €. Diese Kosten für die Ballons hängen von der eingekauften Menge ab. Man nennt sie „variable Kosten". Neben diesen variablen Kosten fallen aber auch so genannte „fixe Kosten" an. So bezahlte der Händler für seinen Stand auf dem Markt 50€. Diese Standmiete ist unabhängig von der verkauften Menge an Luftballons. Daher sind die Kosten fix. Diese Unterscheidung der Kostenarten in fixe Kosten und variable Koste ist für den Deckungsbeitrag sehr wichtig. - Kosten, welche mit der Menge „atmen", nennt man variable Kosten. Sind die Kosten starr bzw. unabhängig von der Menge, werden sie fixe Kosten genannt Zurück zu unserem Beispiel: Am Abend ermittelt der Händler seinen Gewinn. Dazu zieht er vom Tagesumsatz all seine Kosten ab - übrig bleibt der Gewinn. Bei 600 verkauften Luftballons schaut die Ergebnisrechnung des Händlers wie folgt aus: Ergebnisrechnung von „Bar auf der Kralle": Umsatz 600 * 1,50 € = 900 € - variable Kosten 600 * 0,25 € = 150 € - fixe Kosten 50 € = Gewinn 700 €
Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Was bedeutet Deckungsbeitrag?
Von Kosten und Gewinn
Triebfeder jedes ökonomischen Handelns ist der Gewinn. Wenn Sie etwas verkaufen, egal ob ein Produkt oder eine Dienstleistung, dann mit dem Ziel, Gewinn zu erwirtschaften. Dies gilt für den Verkäufer auf dem Flohmarkt genauso wie für den internationalen Konzern.
Bevor Sie Umsatz und Gewinn machen können, fallen erst einmal Kosten an - Sie müssen investieren. Doch Kosten sind nicht gleich Kosten, wie das folgende einfache Beispiel zeigt.
Fallbeispiel: Kostenarten
Der fahrende Händler "Bar auf die Kralle", verkauft Luftballons für 1,50 Euro auf Flohmärkten. Er selbst kauft den Luftballon für 0,25 Euro ein. Für 1 000 Stück bezahlt er 250 Euro. Diese Kosten für die Ballons hängen von der eingekauften Menge ab. Man nennt sie "variable Kosten". Neben diesen variablen Kosten fallen aber auch so genannte "fixe Kosten" an. So bezahlte der Händler für seinen Stand auf dem Markt 50Euro. Diese Standmiete ist unabhängig von der verkauften Menge an Luftballons. Daher sind die Kosten fix. Diese Unterscheidung
der Kostenarten in fixe Kosten und variable Koste ist für den Deckungsbeitrag sehr wichtig.
- Kosten, welche mit der Menge "atmen", nennt man variable Kosten. Sind die Kosten starr bzw. unabhängig von der Menge, werden sie fixe Kosten genannt
Zurück zu unserem Beispiel: Am Abend ermittelt der Händler seinen Gewinn. Dazu zieht er vom Tagesumsatz all seine Kosten ab - übrig bleibt der Gewinn. Bei 600 verkauften Luftballons schaut die Ergebnisrechnung des Händlers wie folgt aus:
Ergebnisrechnung von "Bar auf der Kralle":
Umsatz 600 * 1,50 Euro = 900 Euro
- variable Kosten 600 * 0,25 Euro = 150 Euro
- fixe Kosten 50 Euro
= Gewinn 700 Euro