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Zustand: Gebraucht: Sehr gut
Kommentar: C. Bertelsmann Verlag, Gebundene Ausgabe, 2003 - wirkt eher ungelesen (durchgeblättert), Umschlag gering berieben, keine nennenswerten Gebrauchsspuren im Buch, kein Mängelexemplar
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Deckname Artischocke. Die geheimen Menschenversuche der CIA Gebundene Ausgabe – 21. Januar 2003


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Bertelsmann, C; Auflage: 1.auflage (21. Januar 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 357000662X
  • ISBN-13: 978-3570006627
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 14,7 x 3,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 330.386 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Anything goes -- alles ist erlaubt. Wie weit man diesen Grundsatz bei der Central Intelligence Agency im Kampf gegen den Kommunismus anwendete, führen Egmont Koch und Michael Wech ihren Lesern vor. Und was die beiden für ihren Begleitband zu einer Fernsehdokumentation ausgruben, ist sehr düster.

Ohne Rücksicht auf Mensch und Moral erforschten US-Armee und -Geheimdienst nach dem Zweiten Weltkrieg die Einsatzmöglichkeiten biologischer Stoffe. Auf ihrer Wunschliste standen Mittel für den perfekten Polit-Mord oder Wahrheitsdrogen für Verhöre. Man scheute nicht einmal vor der Rekrutierung ehemaliger nationalsozialistischer Ärzte zurück, die in Konzentrationslagern menschenverachtende Versuche mit tödlichem Ausgang durchgeführt hatten. Hauptsache Amerika konnte von deren Wissen profitieren. Doch damit nicht genug: Die Autoren versuchen zudem zu beweisen, dass die CIA selbst an Menschen experimentierte -- auch mit "terminalem" Ausgang.

Die wichtigste Forschungsstelle war das "Projekt Artischocke". Als deren hochrangiger Wissenschaftler Frank Olson 1953 Skrupel bekam, verfuhr die CIA mit dem potenziellen Sicherheitsrisiko womöglich auf ganz eigene Weise: Olson stürzte aus einem Hotelfenster in den Tod, alles sah wie Selbstmord aus. Und sein Schicksal ist auch der Aufmacher für Deckname Artischocke: Berichtet das Buch einerseits über die US-Bioprojekte, so ist es zum anderen Olsons dramatische Geschichte, verknüpft mit der jahrzehntelangen Suche seiner Familie nach der Wahrheit. Die Beweiskette von Koch und Wech besticht dabei durch ihre Gründlichkeit, trotz gelegentlicher Lücken wegen der bis heute herrschenden Geheimhaltung.

Das Verfasserduo vermittelt seine Erkenntnisse mit viel "human touch", kombiniert Fakten mit persönlichen Aspekten der Akteure. Dadurch verdeutlicht dieses Buch auf bedrückende, gleichzeitig ungemein fesselnde Weise den Zeitgeist in den heißesten Jahren des Kalten Krieges: Legalität war uninteressant, alles war erlaubt -- einschließlich tödlicher Versuchsreihen und Mord. --Joachim Hohwieler

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Egmont R. Koch, Jahrgang 1950, Studium der Biochemie in Hannover, wurde 1978 mit dem Öko-Bestseller "Seveso ist überall" (mit Fritz Vahrenholt) bekannt. Seither produziert er vielfach mit Preisen ausgezeichnete investigative Fernsehdokumentationen für ARD und ZDF. Außerdem hat er mit Büchern, die weltweit in zwölf Sprachen übersetzt wurden, für Aufsehen gesorgt, darunter 1990 "Böses Blut" mit Enthüllungen über HIV-verseuchte Blutkonserven. Michael Wech, Diplom-Politologe, Jahrgang 1969, Studium der Politischen Wissenschaften in Hamburg, London und Ankara, ist Autor von Fernsehdokumentationen für 3 SAT, Arte, ZDF und ARD. Er arbeitet seit mehr als zehn Jahren mit Egmont R. Koch zusammen.

Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "migra77" am 29. November 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch straft all jene Lügen, die nicht glauben, dass es geheime Menschenversuche gibt, die von Regierungen, z. T. ohne Kenntnis der Probanden durchgeführt werden. Es handelt sich dabei um LSD und Biowaffenexperimente, die denen der Nazis in nichts nachstanden. Die Amerikaner haben sogar Naziwissenschaftler für ihre Versuche rekrutiert und jenen Straffreiheit für die grausigen Experimente in den KZs zugestanden. Diese Doppelbödigkeit unserer Geschichte wird in diesem Buch sehr gut zum Ausdruck gebracht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kundenrezensionen TOP 1000 REZENSENT am 29. Juli 2007
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Für Verschwörungstheoretiker ist dies Buch ein gefundenes Fressen, aber auch für kritischere Leserinnen und Leser mit einem gesunden historischen Interesse und gewissen geschichtswissenschaftlichen Grundlagen wirft es sehr unangenehme und erschreckende Fragen auf. Wer sich über die Ungleichbehandlung von Nordkorea und dem Irak in letzter Zeit wundert, der könnte nach der Lektüre des Buchs die Frage stellen, wann Herr Blix mal eine Tour durch die Vereinigten Staaten oder durch Großbritannien machen kann. Mit UNO-Mandat natürlich.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "t1979" am 20. November 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Ich bin eher durch Zufall auf dieses Buch gestoßen, da ich eigentlich ein anderes Buch über die C.I.A. gesucht habe. Doch die Buchverkäuferin empfahl mir dieses und ich bereue den Kauf bis heute nicht! Das Buch verdeutlicht einem, wie und vor allem von wem die Fäden in der Politik gehalten werden. Man sollte allerdings schon ein bischen geschichtliche vorerfahrung haben, um mit den Namen und Handelnden Personen etwas anfangen zu können. Sollte man dies nicht haben ist es eigentlich auch nicht wirklich schlimm, da im Anhang des Buches alle Quellen und Hinweise noch einmal deutlich erklärt und erläuteret werden. WEr also über die geheimen Machenschaften der C.I.A. etwas wissen möchte, sollte sich dieses Buch zulegen. Obwohl es sich hauptsächlich mit der Ermordung des Wissenschaftlers Dr. Frank R. Olson beschäftigt, werden mehr als deutlich die Machenschaften und Pläne, welches die C.I.A. verfolgt hat bzw. teilweise heute noch verfolgt, darestellt und erläutert!
Beim Lesen wünsche ich viel Spaß!!!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carsten Krautwald am 10. Januar 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Angesichts des Inhalts erscheint mir der gewählte Titel als reisserisch und stumpf auf Puplicity getrimmt. Auf den Inhalt bezogen, wäre ein Titel a la "Frank Olson Project" wesentlich angebrachter. Denn Frank Olson und das Geschehen rund um seinen mysteriösen Tod im Jahr 1953 bilden den eigentlichen Plot der Erzählung. Zumindest die Buchrückseite gibt hierüber Auskunft...
Doch soweit wie der Klappentext, würde ich nicht gehen. Dass man "fünzig Jahre später beweisen" kann, dass Frank Olson vom amerikansichen Geheimdienst ermordet wurde, ist etwas zu unsauber und voreilig formuliert.
Die Autoren schaffen es Unmengen an Informationen und Hinweise in eine sehr lesbare und unterhaltsame, teils erschreckende Geschichte zu integrieren, die sich streckenweise mehr als Roman, denn als Report liest. Es ist packend und beängstigend zugleich, was dort geschildert wird. Man merkt zudem, wie intensiv die Arbeit an diesem Buch gewesen sein muss, und wie detailliert manche Schilderungen ausgefallen sind.
Doch handfeste Beweise für einen geplanten Mord an Frank Olson bleibt dieses Buch schuldig und widerspricht damit dem reisserischen Klappentext. Gelungen ist allemal eine Zusammenfassung und Verdichtung von unzweifelhaften Hinweisen auf einen Mord. Hinweise mit Beweisen gleichzusetzen, gestehe ich aber lediglich der Boulevardpresse zu, nicht aber einem ernstgemeinten Report.
Was die Menschenversuche anbetrifft, muss man die "Inzenierung" des Titels etwas relativieren; Sensationslust wird mitnichten befriedigt. Wer dieses Buch kauft, um detailgetreue Schilderungen von Folterungen zu erhaschen, um dem "ich hab's ja immer schon geahnt"-Gefühl Bestätigung zu verleihen, wird enttäuscht werden.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Axel Fritz am 31. Juli 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch erzählt anschaulich und spannend von den Drogen-Experimenten der CIA und spezialisiert sich vor allem auf Frank Olsons Tod und dessen mysteriöse Umstände.

Es ist gut recherchiert und keinesfalls langweilig.
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