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Deciples of the Unseen
 
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Deciples of the Unseen

Aeternam Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (12. Februar 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Metal Blade (Sony Music)
  • ASIN: B002YSVZUU
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 198.802 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Ars Almadel 1:51EUR 0,99
Anhören  2. Angel Horned 3:15EUR 0,99
Anhören  3. Esoteric Formulae 4:20EUR 0,99
Anhören  4. The Coronation Of Seth 5:16EUR 0,99
Anhören  5. Hamunaptra 3:58EUR 0,99
Anhören  6. Iteru 2:43EUR 0,99
Anhören  7. Goddess Of Masr 6:01EUR 0,99
Anhören  8. Ouroboros 4:53EUR 0,99
Anhören  9. Circle In Flames 5:17EUR 0,99
Anhören10. Through The Eyes Of Ea 6:32EUR 0,99


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Pflichtkauf 29. Juli 2011
Von mshannes VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Sagen Euch Bandnamen wie Nile, Behemoth oder Melechesh etwas? Findet Ihr die genannten Bands auch noch gut? Dann hat Metal Blade neuerdings ein besonderes Schmankerl für Euch im Rooster: Aeternam! Die Band kommt zwar aus Kanada, verarbeitet in ihrer Musik aber unüberhörbar Einflüsse, die Richtung Orient deuten.

Ist auch kein Wunder, stammt Sänger Achraf Loudiy doch aus dem nördlichen Afrika, genauer gesagt aus Marokko. Und so nimmt es nicht Wunder, dass Aeternam in einem Revier wildern, dass bisher hauptsächlich von Karl Sanders' pyramidaler Truppe beackert wurde. Allerdings wirkt der Sound der Kanadier dann nicht reinrassig todesmetallisch, sondern ein bisschen leichter und lockerer als der von Nile. Soundmäßig finden sich ebenfalls deutliche Parallelen zu Nergals Trümmertruppe, wobei hier der Einfluss der Orient-Einflüsse den Unterschied macht. Und die erwähnten Melechesh finden sich hier ebenfalls, allerdings gehen die Canacs deutlich deftiger zu Werke. Insgesamt würde ich die Musik von Aeternam als ein Best Of der drei genannten Kapellen bezeichnen, eine Mischung, die das Beste aus diesen Vorbildern extrahiert und in ein eigenes Gewand steckt. So vermeidet das Quintett aus Quebec, zu einem Klon einer dieser Bands zu verkommen und schafft es, seinem Sound trotz aller deutlich zu hörenden Einflüsse eine spürbar eigene Note zu verpassen. Diese äußert sich aber nicht darin, dass alle Stücke ähnlich oder gar gleich klingen, nein, Abwechslung ist bei den Kanadiern Trumpf. Akustische Stücke ("Iteru") wechseln mit Dampfhammer-Riffs ("Ouroboros"), Hochgeschwindigkeitsgranaten ("Goddess Of Masr") mit episch-bedächtigen ("The Coronation Of Seth"), wobei selten ein Song sein Thema durchgehend behält, sondern facettenreich die Schlagzahl wechseln kann.

Das Ganze ist verpackt in eine kristallklare und doch drückend-wuchtige Produktion, bei der man gerne mal den Lautstärkeregler bis zum Anschlag aufdreht, ohne befürchten zu müssen, dass da etwas übersteuert klingt. Die fünf Herren haben das Album instrumental tadellos eingespielt und wissen den Hörer mit tollen Leistungen an ihren jeweiligen Arbeitsgeräten zu erfreuen. Selbst die selten eingesetzten Klargesangsparts wirken nicht aufgesetzt oder fehl am Platz, sondern organisch in die Stücke integriert. Dazu gibt es noch ein schickes Cover-Artwork und eine solide Spieldauer und fertig ist die gelungene Überraschung.

Metal Blade hat mit dem Signing dieser jungen Band ein geschicktes Händchen bewiesen. Bleibt zu hoffen, dass die Jungs ihr Niveau auf Dauer halten können und den Rezensenten auch in Zukunft mit solch wunderprächtigen Outputs zu erfreuen wissen. Pflichtkauf!
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Der brutale Orient 8. März 2010
Format:Audio CD
Dass die griechische und nordische Mythologie in den Power und True Metal schon seit jeher immer mal wieder Einzug halten, ist weitgehend bekannt, doch anscheinend ist es auch im Death Metal nicht unüblich, die Götter alter Tage zu besingen und bespielen. Doch gehen AETERNAM nicht soweit, dass sie kitschige Themen auswählen, sondern siedeln sie ihre Musik eher im arabischen Raum an. Dies bedeutet, dass sich im Sound einige folkloristische Elemente aus diesen Breitengraden befinden und es textlich um Götter und Pharaonen und Schauplätze wie Hamunaptra oder Imhotep geht.

Bekannte Vertreter dieser Themen sind die Amis von NILE und die griechischen Deather SEPTIC FLESH. Man könnte AETERNAM auch irgendwo zwischen diesen Bands ansiedeln. Zwar gehen die Wahlaraber, die eigentlich in Kanada beheimatet sind, nicht so kompromisslos wie NILE zu Werke, halten sich aber auch mit den orientalischen Elementen zurück. Die Männer finden eine schöne Mischung aus allem und schaffen dank Sitar, akustischen Intermezzi und einigen Samples eine wüstentaugliche Atmosphäre. Man merkt schon, dass der minimalistische Death Metal-Fan einiges zu verdauen hat, aber aufgeschlossene experimentelle Hörer werden sich auch mit den cleanen Vocals von Basser Jonas Lapointe, der Abwechslung in die fiesen Grunts von Fronter Achraf Loudiy bringt, anfreunden können.

Wenn man sich auf die Musik einlässt, hat man sehr viel Freude mit der Abwechslung aus brutalem Death Metal, der die Scheibe auch bei "Angel Horned" einleitet und orientalischem Flair, der bei "The Coronation" mit Sitar und atmosphärischer Stimmung ausgelebt wird. "Iteru" war nicht nur ein Längen- und Zeitmaß im alten Ägypten, sondern ist auch eine akustische Überleitung mit Percussion, Sitar und Flötenklängen, die sehr stimmig ausgefallen ist und gut ins Konzept passt. Kurz darauf bekommt man aber natürlich wieder eins in die Fresse mit "Goddess Of Masr". Somit gibt es auf dem Erstling von AETERNAM viel zu entdecken und Langeweile sollte auch nie aufkommen.

Dafür, dass "Disciples Of The Unseen" das Debüt der Kanadier darstellt, ist das Songwriting sehr durchdacht und vorangeschritten und auch der Sound, den JeF Fortin (NEURAXIS, THE LAST FELONY) zusammengezimmert hat, lässt sich hören. Für aufgeschlossene Death Metaller ist dieses Werk ein richtiger Hörgenuss und vielleicht sogar ein kleiner Geheimtipp im Jahr 2010.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ewonwrath
Format:MP3-Download
Was aus franko-kanadischen Landen kommt, hat Hand und Fuß. Das beweisen Bands wie Neuraxis, Cryptopsy, Quo Vadis und nicht zuletzt auch Kataklysm. Da ist man geneigt, der vollmundigen Ankündigung des Labels Metal Blade Records zum Erstling "Disciples Of The Unseen" von Aeternam blind zu glauben: "Combining classic death metal songwriting with epic melodic soloing and middle-eastern influences, Aeternam has fine-tuned its craft and made it into a perfect blend of brutality and melody".

Und so wie die fünf Mannen aus Quebec City nach dem Intro loslegen, horcht man positiv auf. Denn die ersten Takte erinnern an episch-symphonische Klänge, die man von den Polen Behemoth kennt. Hochgeschwindigkeits-Blastbeats, gepaart mit Achraf Loudiys Gesang, der stark an Nergals Röhre erinnert, ein gutes Solo in orientalischer Harmonie - und fertig ist "Angel Horned". Doch eines kann man schon zu diesem frühen Zeitpunkt feststellen: Wenn es hart auf hart kommt, bevorzugen die Franko-Kanadier im Songwriting nicht die Brutalität, sondern eher ausgedehnte und arg eingängige Melodien.

Das scheint "Esoteric Formulae" zu bestätigen, das eher im Midtempo gehalten ist, auch cleane Gesangspassagen aufweist und von seinem äußerst progressiven Aufbau her an Into Eternity erinnert. Aufgrund der zurückgeschraubten Geschwindigkeit gleitet der Song stellenweise fast in melodischen Kitsch ab. Aber nur fast.

Auch vor folkloristischen Einlagen, wie zu Beginn von "The Coronation Of Seth" oder im Zwischenstück "Iteru", schrecken Aeternam nicht zurück. Klingt arg von Nile abgeschaut, ist aber nicht schlecht gemacht. Leider wird "The Coronation Of Seth" in der Folge von New Metal-Anleihen - gemischt mit zu viel Power Metal-Gesang - versaut. Kann daran liegen, dass Nile für mich zuerst und schon viel länger ihre Zelte im Schatten der Pyramiden aufgeschlagen haben, aber das driftet dann für mich in Richtung Metal-Oper ab und ist nicht mehr ernst zu nehmen. Schade, schade!

Den Songs auf "Disciples Of The Unseen" liegen wirklich gute Ideen zu Grunde, doch so richtig wissen die Jungs noch nicht, in welche Richtung sie gehen wollen. Das Songwriting ist noch zu inhomogen und unausgereift. Und Ausnahmestücke wie "Hamunaptra" oder "Through The Eyes Of Ea" können darüber ebenso wenig hinwegtäuschen wie die gelungene Produktion des Albums, für die sich JeF Fortin (Neuraxis, The Last Felony) verantwortlich zeichnet.

Zudem sollten Aeternam in Zukunft noch die Schulbank bei Orphaned Land, Nile oder Melechesh drücken, um ausgefeiltere orientalische Harmonien hinzubekommen, wenn sie das denn schon als Markenzeichen ausschreiben. Oft klingt das ein wenig nach 08/15 und pseudo-exotisch, wodurch es wiederum ins Klischeehafte abgleitet. Zu diesem Eindruck tragen dann doch stellenweise ungünstig gewählte und drittklassig wirkende Keyboard-Klänge bei (z.B. etliche Background-Chorale oder die Flöten in "Iteru"). Vielleicht nimmt Metal Blade Records beim nächsten Mal noch ein Tick mehr Geld in die Hände und verhilft den Franko-Kanadiern durch mehr Original-Instrumentierung zu mehr Authentizität. Vielleicht rufen sie aber auch einfach mal bei Loreena McKennitt an... die könnte kompetente Hilfe aus nächster Nähe anbieten.
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