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Decca Legends - 1975 (Mahler: Sinfonie Nr. 2)
 
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Decca Legends - 1975 (Mahler: Sinfonie Nr. 2)

Zubin Mehta Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Komponist: Gustav Mahler
  • Audio CD (16. Juni 2000)
  • SPARS-Code: ADD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Label: Decca (Universal)
  • ASIN: B00004TEUZ
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 65.799 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Symphony No.2 in C minor - "Resurrection" - 1. Allegro maestoso. Mit durchaus ernstem und feierlichem AusdruckWiener Philharmoniker21:03EUR 4,49
Anhören  2. Symphony No.2 in C minor - "Resurrection" - 2. Andante moderato. Sehr gemächlichWiener Philharmoniker10:12EUR 2,39
Anhören  3. Symphony No.2 in C minor - "Resurrection" - 3. Scherzo: In ruhig fliessender BewegungWiener Philharmoniker10:28EUR 2,39
Anhören  4. Symphony No.2 in C minor - "Resurrection" - 4. "O Röschen rot! Der Mensch liegt in grösster Not!" (Sehr feierlich aber schlicht) Text from Des Knaben Wunderhorn: "Urlicht"Christa Ludwig 5:29EUR 0,99
Anhören  5. Symphony No.2 in C minor - "Resurrection" - 5a. Im Tempo des Scherzos. Wild herausfahrend -Wiener Philharmoniker 9:45EUR 1,79
Anhören  6. Symphony No.2 in C minor - "Resurrection" - 5b. Maestoso. Sehr zurückhaltend - Wieder zurückhaltend -Wiener Philharmoniker 7:33EUR 1,79
Anhören  7. Symphony No.2 in C minor - "Resurrection" - 5c. Sehr langsam und gedehnt -Wiener Philharmoniker 2:21EUR 0,99
Anhören  8. Symphony No.2 in C minor - "Resurrection" - 5d. "Aufersteh'n, ja aufersteh'n wirst du" (Langsam. Misterioso) - Text after F.G. Klopstock: "Auferstehung"Ileana Cotrubas 6:39EUR 0,99
Anhören  9. Symphony No.2 in C minor - "Resurrection" - 5e. "O glaube, mein Herz, o glaube" (Etwas bewegter) Text after F.G. Klopstock: "Auferstehung"Ileana Cotrubas 7:38EUR 1,79


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Erlauben Sie mir, die sichere Niederkunft eines starken, gesunden letzten Satzes meiner Zweiten zu vermelden. Vater und Kind geht es den Umständen entsprechend gut". So lautete Mahlers frohlockende Nachricht über die Fertigstellung seiner Auferstehungs-Sinfonie, die nach mehreren Jahren anstrengender Beschäftigung plötzlich in seinem Bewusstsein mit einer blitzartigen Inspiration zu Stande gekommen war. Es hatte als Begräbnisritus, der aus einem Satz bestand, begonnen, und hatte allmählich unter dem Einfluss von Schuberts Musik Gestalt angenommen, aber der Abschlusschor von Beethovens Neunter war sein geheiligter Orientierungspunkt.

Zubin Mehtas 25 Jahre alte Aufnahme ist eine großartige Ergänzung für die Reihe von konkurrierenden Interpretationen. Sie ist leichter und beweglicher als Leonard Bernsteins zum Klassiker gewordene Version: Sinfonie 2 . Sie bringt alle Elemente in Mahlers Tonlandschaft zum Vorschein: abwechselnd überschwänglich und streng, grandios und intim. Hier sind die Wiener Philharmoniker in Topform, mit zwei unvergleichlichen Stimmen auf dem Podium -- Christa Ludwigs unerschütterlicher Mezzosopran und die imposante Sopranstimme von Ileana Cotrubas. Der Ausdruck "legendär" auf dem Platten-Cover ist nicht einfach nur Gerede: Dies ist immer noch die richtige Bezeichnung. --Michael Church

Produktbeschreibungen

SINFONIE 2 "AUFERSTEHUNG"

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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "rdrews"
Format:Audio CD
... muß man buchstäblich gehen, wenn man Zubin Mehta's leidenschaftlich-wilde Interpretation von Mahler's spektakulärer Auferstehungsvision hört!
Das Orchester peitscht wie wildes Feuer, Christa Ludwig singt wie ein Engel, Mehta dirigiert wie ein Mahler-Besessener ...
Eine unglaubliche Leistung aller Beteiligten incl. der Klangtechniker von DECCA, die diese schon ältere Aufnahme von 1975 so meisterhaft auf Vordermann gebracht haben.
Einige von Mehta's Tempi sind Geschmackssache, aber an der absoluten Referenzklasse führt trotzdem kein Weg vorbei! Spitze!!!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungen, aber überbewertet 11. Oktober 2010
Von Andre Arnold TOP 100 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Die zweite Sinfonie von Gustav Mahler stellt zweifelsohne einen der Höhepunkte der Spätromantik dar und darf getrost als eines der größten Meisterwerke gelten, das je einem menschlichen Genius entsprungen ist. Mahler sah den Helden, den er in seiner ersten Sinfonie imaginierte, hier zu Grabe getragen.
Von diesem Meilenstein der Musikgeschichte gibt es entsprechend viele Einspielungen. Die hier vorliegende Deutung der Wiener Philharmoniker unter Zubin Mehta unter Verstärkung durch den Wiener Staatsopernchor, die Sopranistin Ileana Cotrubas und die Altistin Christa Ludwig aus dem Jahre 1975 - herausragende Aufnahmequalität - ist sicherlich sehr gelungen. Aber neben so gewaltigen Einspielungen wie der von Leonard Bernstein mit verschiedenen Orchestern oder Otto Klemperer mit seinem Philharmonia Orchestra kann Mehta nicht bestehen.

Das Werk eröffnet mit der berühmten Totenfeier. Ein ernstes Allegro Thema durchzieht den Satz, unterbrochen von einigen anmutigen, innigen Passagen. Mehta wählt ein zügiges Tempo und folgt damit Mahlers Forderung, der diesen Satz auch als ein Allegro verstanden haben wollte. Die Wiener Philharmoniker spielen brillant. Vielleicht ist das sogar der beste Satz der gesamten Einspielung. Mehtas Tempo wirkt nie überzogen, Emotion und Empfindung kommen nie zu kurz. Besonders akribisch herausgearbeitet sind die Tempowechsel und die Reprise des Trauermarsches kurz vor dem Ende des Satzes.
Im zweiten Satz - einem rhythmischen Andante - und im dritten Satz - einer Art Scherzo nach "Des Antonius zu Padua Fischpredigt" aus dem viel bemühten "Des Knaben Wunderhorn" - stellt der deutsche Komponist das Sehnen und Verlangen seines Helden dar, als er - schon auf der Bahre liegend - sein Leben an sich vorbeihuschen sieht. Die Wiener spielen hier solide. Mehta versäumt es aber, effektvolle Ausrufezeichen zu setzen, so dass diese beiden Sätze nicht sonderlich spannend werden.
Anschließend erscheint dem Helden ein Englein, das ihm von der Ewigkeit des himmlischen Lebens erzählt. Mahler vertonte hierfür das "Wunderhorn" Lied "Urlicht" für Mezzosopran/ Alt und Orchester. Christa Ludwig singt hinreißend und erfasst das verklärende Element dieses Satzes haargenau. Gepaart mit der grandiosen Orchesterleistung ist sie ein Garant für Gänsehaut.
Das Finale ist typisch Mahler: vielgestaltig, reich an Motivik und überraschend. Nachdem das Orchester verstummt ist, beginnt der Chor pianissimo und a capella den Gesang der Auferstehung vorzutragen, dessen Text von Friedrich Klopstock stammt und von Gustav Mahler gehörig erweitert wurde. Zusammen mit den beiden Gesangssolistinnen hieven Chor und Orchester den Helden gen Himmel - ein Moment, der zu Tränen rührt. Allerdings nicht in dieser Einspielung: Technisch und gesanglich brillant dargeboten will der Funken dennoch nicht überspringen. Ob das nun an zu wenig farbenreicher Nuancierung oder zu ungenauer Akzentuierung liegt, sei dahingestellt.

Fazit: Sicherlich keine schlechte Darbietung dieser so gewaltigen und berührenden Sinfonie, aber für den Olymp reicht's nicht...
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sommerwind TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Die vorliegende Aufnahme von Mahlers zweiter Sinfonie (1888-1894) mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Zubin Mehta (Jahrgang 1936) ist 1975 entstanden. Bis heute genießt sie Referenzstatus, der mit dieser Besprechung aber nicht bestätigt werden kann.
Mahlers zweite Sinfonie ("Auferstehungssinfonie") knüpft in ihrer sinfonisch-instrumentalen Gestaltung zwar noch an die erste Sinfonie (Satz 1-3) an, weist thematisch und in ihrer vokalen Inszenierung (Satz 4 und 5) aber schon voraus auf die späte achte Sinfonie. Zeitlich steht sie am Beginn von Mahlers Schaffen, musikalisch umfasst sie fast Mahlers gesamtes Oeuvre. Das ist recht überschaubar; trotzdem ist Gustav Mahler (1860-1911) der bedeutendste Komponist des 20. Jahrhunderts; seine Musik markiert den Übergang von der Spätromantik zur Moderne. Sie ist musikalischer Ausdruck des zumal in Wien universell erfahrbaren Fin de Siecle, Kulminationspunkt und radikale Infragestellung der klassischen und romantischen Sinfonik und sie ist vor allem eine in Klang gegossene Natur- und Zivilisationsphilosophie. Eine, die die Ambivalenz zwischen harmloser Folklore und großstädtischer Neurasthenie, zwischen Naturklang und Militärkapelle, zwischen vermeintlicher Transzendenz und trivialer Endlichkeit buchstäblich ausspielt. In diese Ambivalenz gehört das Verhältnis von Stimme und mechanischem Klang; nahezu Mahlers gesamtes Schaffen ist Vokalsinfonik. Wenn auch oft nicht direkt hörbar, so ist die menschliche Stimme stets gemeint; und sei es, als unterdrückte, als Abdruck, als Abwesendes.
Mahlers Musik geht der so genannten Zweiten Wiener Schule (Berg, Schönberg, Webern) voraus; das bereits um die Jahrhundertwende vielfach geäußerte Ressentiment gegen den jüdischen Komponisten Gustav Mahler hat, verstärkt durch den Rassenwahn des nationalsozialistischen Terrors, zu einer sehr nachhaltigen Verdrängung seiner Musik geführt. Insbesondere Leonard Bernstein hat sich in den 1960er Jahren verdient gemacht um die Musik Gustav Mahlers und gleichsam eine seither nicht mehr enden wollende Mahler-Renaissance eingeläutet. Kaum ein Komponist erfährt heute mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung in zahllosen Aufführungen, Einspielungen oder Buchpublikationen. Das ist nicht so ganz selbstverständlich, denn Mahlers Musik ist, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht so ohne Weiteres zugänglich; immerhin bricht Mahler mit vielen Traditionen; er antizipiert die Atonalität und die Dissonanzen der so genannten Zwölftonmusik oder treibt musikalische Persiflagen ins Groteske.
Mahlers zweite Sinfonie ist bereits eine frühe Vollendung seines Schaffens; erst die achte Sinfonie wird die hier eingesetzte Intensität der Vokalsinfonik tatsächlich einholen und überbieten. Kaum ein Werk Mahlers wirkt bedrängender, zwingender und berührender als seine zweite Sinfonie, in der er, jeder ihm vielfach nachgesagten Todessehnsucht gänzlich abgeneigt, die Wiederauferstehung, ja seine persönliche Wiederauferstehungsphilosophie feiert. Die ist mit seiner Naturphilosophie aufs Engste verwoben und hat allenfalls äußerlich Züge einer christlichen Religion oder Theologie. Mahler bekannte sich vielmehr zu einem an Goethe angelehnten Pantheismus und so sind auch seine Kompositionen musikalischer Pantheismus.
Alledem wird die vorliegende Einspielung, seit kurzem auch Bestandteil der Gustav Mahler Complete Edition (Deutsche Grammophon), nur zum Teil gerecht. Mehta und die Wiener Philharmoniker haben Mahlers zweite Sinfonie gleichsam in die Romantik zurückübersetzt und dabei das Unzugängliche, das Widersprüchliche, das "Falsche" in dieser Musik verharmlost und nivelliert. Ein "Mahler" à la Karajan - was freilich kein Kompliment sein kann. Auch die Vokalsolisten wissen nicht recht zu überzeugen. Das gilt insbesondere, horribile dictu, für Christa Ludwig, die sich erkennbar schwer damit tut, einen Zugang zum Geist und zum Buchstaben Mahlers zu finden. Ihr Mezzosopran wirkt obendrein patiniert, belegt, verhangen, so dass für die Vokalpassagen von Mahlers zweiter Sinfonie auf andere Aufnahmen (z.B. Mariss Jansons' aktuelle Einspielung mit Bernharda Fink) hingewiesen werden muss. Alles in allem eine zwar ordentliche, aber längst nicht mehr legendäre, ja eigentümlich unzeitgemäß wirkende Aufnahme von Mahlers zweiter Sinfonie.
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