Albrecht Mayer ist "Solo-Oboist" bei den Berliner Philharmonikern. Mit dieser "Debüt"-CD zeigt er dann auch sein ganzes solistisches Können. Sehr angenehm und gut, nämlich oft recht zurückhaltend und unauffällig am Klavier begleitet von Markus Becker (ganz auf sich allein gestellt, aber nicht weniger überzeugend ist Mayer nur in der abschließenden Koechlin-Monodie) spielt Mayer etwa die Schumann-Romanzen und Lieder (selbst transkribiert) geradezu herzzerreißend schön melancholisch und Daellis Fantasie über Rigoletto beschwingt und mit viel Witz. Auch die übrigen Stücke (vor allem die Yvon-Englishhorn-Sonate) lohnen die Anschaffung.